{"id":1180,"date":"2011-08-08T23:22:43","date_gmt":"2011-08-08T22:22:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1180"},"modified":"2011-08-08T23:23:22","modified_gmt":"2011-08-08T22:23:22","slug":"raaberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2011-1180\/raaberg\/","title":{"rendered":"Raaberg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1182\" title=\"raaberg-1\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-1.jpg\" alt=\"raaberg-1\" width=\"432\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-1.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-1-300x173.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nManchmal frag ich mich, ob ich hier das Thema Geocaching &#252;berhaupt noch erw&#228;hnen soll. Mir scheint bald, jeder Artikel hat damit zu tun. J&#228; nu, ist halt so und diesem Hobby sei Dank, stolpere ich immer wieder &#252;ber tolle Orte die ich gerne entdecken m&#246;chte. So wars auch am mit dem Raaberg. Seinen Nachbar, den Mattstock hab ich schon einige Male bestiegen. Eine gem&#252;tliche zweist&#252;ndige Wanderung auf einen sch&#246;nen Berg mit noch sch&#246;nerer Aussicht. Heute spielte der Mattstock aber nur die zweite Geige. Die eigentliche Challenge war der Raaberg, bzw. der etwas &#246;stlich davon gelegene Pt. 1779. Ist nochmal 50 Meter h&#246;her und durch seine Felsnadeln wohl auch etwas spektakul&#228;rer.<\/p>\n<p>F&#252;r d&#8217;Bildlilueger und L&#228;sefuuli: <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/64065773@N02\/sets\/72157627255620001\/show\/\">Corinnes Pics bei Flickr<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Corinne muss man f&#252;r solche Herausforderungen nicht zweimal Bitten und so liefen wir ab der Bergstation des Sessellifts um halb 11 los. Das Wetter war pr&#228;chtig und die Sicht und das Licht waren brilliant \u2013 kontrastreich und glasklar. Zu Beginn folgten wir dem Bergweg auf den Mattstock bis wir diesen auf ca. 1500 Meter verliessen und dann weglos leicht links haltend weiter hoch zum Gipfel kraxelten. Bis zur Umlenkstation des Skiliftes gings ganz gut, danach wurde die Angelegenheit aber immer steiler und wir durchstiegen wunderbar bl&#252;hende Sommerwiesen. Die letzten H&#246;henmeter mussten wir dann nochmal etwas traversieren, weil wir doch etwas zu weit &#246;stlich aufgestiegen waren, sodass wir ein paar Rillen queren und uns auch mal zwischen ein paar F&#246;hren durchzw&#228;ngen mussten. Aber es gab immer eine gangbare Route bis wir kurz vor Zw&#246;lf vor den Gipfelt&#252;rmchen standen. Die Aussicht ist phantastisch. Erst auf dem letzten Meter taucht das S&#228;ntismassiv auf, nat&#252;rlich hat man immer die Churfirsten im Blick, den m&#228;chtigen M&#252;rtschenstock, die Glarneralpen mit Gl&#228;rnisch und dem T&#246;di im Hintergrund und auch der sch&#246;n geschwungene Mattstock wirkt von diesem Punkt aus majest&#228;tisch. Die letzten Meter zum Gipfel-Pickel (welcher hier als Gipfelkreuz herhalten muss) muss man noch um eine kleine Felsnase herumhangeln. Nicht allzu wild, aber doch luftig. Die Kalkbl&#246;cke hier oben sind wundersch&#246;n und es machte richtig Spass hier nach dem Gipfelcache zu suchen. Ich bin bestimmt nicht zum letzten Mal hier oben. Ich liebe solche Ziele: Es ist erstens wundersch&#246;n und man ist so sch&#246;n alleine und bekommt von den zahlreichen Mattstock-Wanderv&#246;geln gar nichts mit.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1183\" title=\"raaberg-2\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-2.jpg\" alt=\"raaberg-2\" width=\"432\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-2.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Nach einer guten halben Stunde, dem erfolgreichen loggen und ein bisschen rumkraxeln gings dann etwas direkter, zuerst &#252;ber eine steile Wiesenflanke und dann via B&#228;renfall hin&#252;ber zum Wanderweg auf dem Mattstock. Der B&#228;renfall ist ein eindr&#252;ckliches und wundersch&#246;nes Schrattenkalkfeld. Die Kalkfelsen vom Mattstockgrat fliessen wie ein Gletscher von oben herab und die ausgewaschenen Rinnen wirken oft wie von Menschenhand geschaffen. Herrlich! Auf ca. 1650 Meter trifft man wieder auf den Wanderweg und so gehts dann von dort wieder auf der offiziellen Route dem n&#228;chsten Gipfelkreuz entgegen. Kurz vor Zwei sind wir oben. Inzwischen hat sich der Himmel zugezogen und &#252;ber dem Gl&#228;rnisch h&#228;ngt ein m&#228;chtiger Regenvorhang. Wir lassen uns davon nicht irritieren, geniessen die phantastische Aussicht und st&#228;rken uns mit dem Mitgebrachten aus dem Rucksack. Zum ersten Mal sehe ich von hier den Bodensee und bin begeistert! Wir sind auch freudig &#252;berrascht, als wir im Fernglas sogar das Chabisen Kunstwerk erkennen k&#246;nnen, welches wir vor ein paar Wochen auf der Ofenlochtour besichtigt hatten. Als die ersten Regentropfen fallen, packen wir zusammen und machen uns an den Abstieg. In den Lawinenverbauungen ist noch eine Zwischstation des Mattstockcaches versteckt, die wir verzweifelt suchen&#8230; bis&#8230; na ja&#8230; bis der Pierre dann anstatt A mit B und C addiert, A mit B und D zusammenz&#228;hlt. Ich erkl&#228;r jetzt hier kein Geocaching-Latein, nur soviel: Man muss immer mal wieder Koordinaten berechnen, nur muss man auch das was man liest auch so aufschreiben und wenn man da ein paar Buchstaben oder Zahlen vertauscht, kanns schon mal sein, dass man am falschen Ort landet. So auch wir, denn die Hinweise passten nicht so richtig, bis ich nach langer erfolgloser Suche den Fehler entdeckte und danach auch der Hint passte ;-) Zum Gl&#252;ck waren die paar Regentropfen nur ein kleiner Streifschuss und nach erfolgreicher Suche in den Lawinenverbauungen verzogen sich die Wolken so schnell sie gekommen waren auch wieder. Vielleicht hatte ich auch nur das Gef&#252;hl, dass sich die Wolken schnell wieder verzogen, denn jetzt wo ich meine GPS-Daten anschaue, sehe ich, dass wir hier eine ganze Stunde mit Suchen und Rechnen verbracht hatten. Die aus dieser Zwischenstation errechneten Koordinaten f&#252;hrten uns dann zum Final, in die N&#228;he der Alp Walau. So weit wollten wir eigentlich nicht absteigen, aber angefressene Cacher nehmen solche kleine Umwege gerne in Kauf. Also runter zur Alp, Cache gesucht und dann zum dritten Mal wieder aufgestiegen. Ich wollte Corinne den wundersch&#246;nen Weg via Obloch, Ober- und Unterfurggen nicht vorenthalten. Ein Abstecher der sich auf jeden Fall lohnt und eine Mattstocktour zu einer noch abwechslungsreicheren Wanderung macht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1184\" title=\"raaberg-3\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-3.jpg\" alt=\"raaberg-3\" width=\"432\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-3.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/08\/raaberg-3-300x195.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Kurz nach Sechs waren wir dann in Durschlegi, wo wir unsere Arme im Kneippbecken abk&#252;hlten. Eine herrliche Erfrischung. Die Zeit reichte nun auch noch f&#252;r den letzten Abstecher, hinunter zum Weg nach Weesen, wo man an einer eindr&#252;cklichen Felswand und -runse vorbeikommt. Wir stiegen aber nur bis zu dieser Stelle ab um auch dort noch ein R&#228;tsel zu l&#246;sen. Am Ziel und der richtigen Tafel, welche die L&#246;sung einer Frage enthielt, tat ich wohl einen etwas zu begeisternden Jauchzer der eine Gemse derart erschreckte, dass die im gestreckten Galopp im bald senkrechten Couloir hinunter raste. Absoluter Wahnsinn wie sich diese Tiere in steilstem Gel&#228;nde bewegen. Dieser Weg von Weesen nach Amden, &#252;ber den Schwarzberg m&#246;chte ich mal in ganzer L&#228;nge machen. Das oberste St&#252;ck ist auf jeden Fall unheimlich sch&#246;n und auch wenn es nur diese eine Kilometer ist, reicht es aus um den Weg mal anzulaufen. Die letzten 15 Minuten setzte dann wieder Regen ein, aber der konnte uns die Laune nicht mehr verderben. Kurz vor Acht waren wir zur&#252;ck in Amden. Was f&#252;r ein Tag! Die Besteigung des Raabergs nat&#252;rlich das Highlight, aber die ganze Mischung wars, die diese Amdener Runde so einmalig machte.<\/p>\n<p>Hoffotografin war diesmal Corinne. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/64065773@N02\/sets\/72157627255620001\/show\/\">Pics bei Flickr<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manchmal frag ich mich, ob ich hier das Thema Geocaching &#252;berhaupt noch erw&#228;hnen soll. Mir scheint bald, jeder Artikel hat damit zu tun. J&#228; nu, ist halt so und diesem Hobby sei Dank, stolpere ich immer wieder &#252;ber tolle Orte die ich gerne entdecken m&#246;chte. So wars auch am mit dem Raaberg. 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