{"id":1251,"date":"2012-02-29T10:41:05","date_gmt":"2012-02-29T09:41:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1251"},"modified":"2012-02-29T12:55:09","modified_gmt":"2012-02-29T11:55:09","slug":"iglu-projekt-gulme-2012-der-bau-des-zweiten-iglus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2012-1251\/iglu-projekt-gulme-2012-der-bau-des-zweiten-iglus\/","title":{"rendered":"Igluprojekt Gulme 2012, Neuer Bauplatz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1268\" title=\"iglu\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu.jpg\" alt=\"iglu\" width=\"430\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu-300x198.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nNach dem ersten Frust hielt ich es in den kommenden Tagen im Flachland kaum aus. Das erste Wochenende nach dem Abbruch war wetterm&#228;ssig dermassen schlecht, dass ich nochmal eine Woche zuwarten musste. Am 29. J&#228;nner packte ich dann wieder meinen Krempel und stieg auf den Gulme. Die Verh&#228;ltnisse waren nicht grade top. Neblig und kalt, aber viel Neuschnee. Von unserem urspr&#252;nglichen Rohbau war nichts mehr zu sehen. Alles zugeweht. Da die Basis auch nicht besonders gut war, stieg ich noch die letzten paar Meter zum Gipfel hoch und lief noch ein paar Meter weiter zum Bauplatz, den ich eigentlich schon ganz zu Beginn im Auge hatte. Die Schneeh&#246;he war perfekt, der Schnee bei den tiefen Temperaturen sowieso und auch die unteren Schichten schienen hier recht kompakt zu sein. Das war der perfekte Ort: Fantastische Rundsicht: Alpstein, Churfirsten und die ganzen Glarner Alpen im Blick! Wunderbar.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2012-1255\/igluprojekt-gulme-2012-der-frust-und-die-alternative\/\">Alle Bilder und Videos im n&#228;chsten Artikel.<\/a><\/p>\n<p><!--more-->Also, Steinbruch angestampft, Bauplatz f&#252;rs Iglu bestimmt und die ersten Kl&#246;tze f&#252;r die Grundmauer ges&#228;gt. Alleine ist die Arbeit nochmal aufw&#228;ndiger und so schaffte ich es bis 16 Uhr, grade mal eine solide Grundmauer zu setzen, packte danach meinen Krempel zusammen und stieg wieder ab.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1272\" title=\"eisskulpturen\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/eisskulpturen.jpg\" alt=\"eisskulpturen\" width=\"430\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/eisskulpturen.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/eisskulpturen-300x135.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>F&#252;r den dritten Tag auf den Gulmen und den zweiten Bautag des neuen Standortes nahm ich mir dann den kommenden Freitag frei. Die Wetteraussichten waren nicht schlecht, ausser dass die K&#228;ltewelle grade ihren H&#246;hepunkt erreichte. War mir aber egal und ich dachte mir: \u00abVersuchste einfach mal, wie\u2019s geht. Falls es zu kalt wird, kannste ja abbrechen.\u00bb Also Rucksack gepackt und kurz nach Neun startete ich in Arvenb&#252;hl zum Aufstieg. Nat&#252;rlich waren wieder alle Aufstiegspuren des Vortages verblasen und so war der Aufstieg recht beschwerlich, aber wundersch&#246;n. Nach dem steilen Aufstieg durchbrach ich die Nebeldecke und war von der eisigen M&#228;rchenlandschaft hier oben v&#246;llig &#252;berw&#228;ltigt. Die Grundmauern vom letzten Wochenende standen auch noch und so konnte ich nach einer guten Stunde Ausgrabungs- und Aufr&#228;umarbeiten an meinem H&#228;usle weiterbauen. Die Arbeit brachte mich trotz eisigen Minusgraden ins Schwitzen, sodass die K&#228;lte gut zu ertragen war. Als dann der Nebel gegen Vier wieder aufzog, zog auch die Bise wieder kr&#228;ftig an und das Wetter schlug innert Minuten um. Ich musste mich sputen, um diesem unwirtlichen Sturm zu entkommen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu-3.jpg\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1271\" title=\"iglu-3\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu-3.jpg\" alt=\"iglu-3\" width=\"430\" height=\"238\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu-3.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iglu-3-300x166.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch der vierte Tag auf dem Gulme, war ein pr&#228;chtiger, aber eisiger. Nachdem ich auch am Vortag mit den Bauarbeiten nicht so weit gekommen war, wie ich mir das vorgestellt hatte, machte ich mich Tags darauf gleich wieder auf den Weg. Toller Aufstieg bei Sonnenschein. Das Thermometer zeigte in Arvenb&#252;hl schon \u201316\u00b0 C. Oben auf dem Gipfel warens dann wohl noch ein paar Grad weniger, aber Arbeit w&#228;rmt. Gegen 14 Uhr kam dann auch Corinne noch hoch, weil auch sie im Unterland fast vergitzelte und sehen wollte, wie und wo das neue Iglu zu stehen kam. Zu zweit konnten wir dann noch gut 2 Stunden am Bauwerk arbeiten und bevor gegen 16 Uhr das Wetter wieder umschlug, war der Bau bis auf ein paar letzte Steine fast fertig. Der Eingang war auch schon gegraben, die Form passte, die Steine hielten fantastisch. Der Abstieg war atemberaubend. Rot leuchtende Bergspitzen rundherum. Das Werk war fast vollendet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1269\" title=\"iceman\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iceman.jpg\" alt=\"iceman\" width=\"430\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iceman.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/iceman-300x185.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Den kommenden Samstag nutzte ich dann um mein Werk zu vollenden. Nach einer Woche Pause war nat&#252;rlich mein Steinbruch wieder v&#246;llig zugeweht und ich musste erst mal eineinhalb Stunden buddeln bis alles wieder parat war. Die Temperaturen waren immer noch eisig und die Bise blies auch noch. Die letzten Steine brauchten dann auch nochmal ein Weilchen bis sie sassen. Ist ne ziemliche Friemelei und am Ende ist es Massarbeit um die letzten L&#252;cken zu schliessen und ein sauberes Loch f&#252;r den Endstein zu haben. Dieser wird dann wie ein Kork von oben eingelassen. Am fr&#252;hen Nachmittag, war das Werk dann vollendet und das Dach zu. Die restliche Zeit verbrachte ich damit, das Iglu abzudichten und die gr&#246;sseren Ritzen von aussen zu stopfen. Mein Gsp&#228;nli der Steinbock zeigte sich auch wieder und pr&#228;sentierte sich brav f&#252;rs Foto- und Filmshooting ;-) Guter Dinge packte ich dann gegen halb f&#252;nf meinen Krempel zusammen, stellte noch ein M&#228;uerchen vor den Steinbruch um ihn etwas besser vor Verwehungen zu sch&#252;tzen und stieg hinunter ins Tal. Die Nacht im Iglu konnte kommen :-)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem ersten Frust hielt ich es in den kommenden Tagen im Flachland kaum aus. Das erste Wochenende nach dem Abbruch war wetterm&#228;ssig dermassen schlecht, dass ich nochmal eine Woche zuwarten musste. Am 29. J&#228;nner packte ich dann wieder meinen Krempel und stieg auf den Gulme. Die Verh&#228;ltnisse waren nicht grade top. 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