{"id":1289,"date":"2012-08-06T13:59:38","date_gmt":"2012-08-06T12:59:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1289"},"modified":"2012-08-17T09:22:31","modified_gmt":"2012-08-17T08:22:31","slug":"4-gipfel-in-a-row","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2012-1289\/4-gipfel-in-a-row\/","title":{"rendered":"4 Glarner Peaks in a Row"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1292\" title=\"fronalp1\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp1.jpg\" alt=\"fronalp1\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp1.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp1-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nWird wohl h&#246;chste Zeit, dass auf meinem Blog die Winterbilder verschwinden. Zu berichten h&#228;tte es seit dem letzten Eintrag nat&#252;rlich ne ganze Menge gegeben, aber manchmal fehlt mir die Motivation, noch einen Bericht zu schreiben, wenn ich schon viel Zeit f&#252;rs Hochladen und sortieren der Fotos in flickr brauchte. Ja nu, k&#246;nnte ja auch mal versuchen mich kurz zu fassen ;-)<\/p>\n<p>Das Wochenende versprach mal wieder wechselhaftes und gewittriges Wetter. Da die Vorhersage f&#252;r den Samstag aber besser war, plante ich eine lange, grosse Tour in die Glarner Voralpen. Schilt und Fronalpstock waren gesetzt und falls das Wetter\u00a0 halten sollte es eine Verl&#228;ngerung bis zum N&#252;enchamm geben. Alles Berge, die ich schon lange mal besteigen wollte und nun endlich in Angriff nahm. Der Wecker riss mich um 5 aus dem Schlaf. Viel wars nicht wirklich geworden, aber ich hatte wegen zu wenig Schlaf meine Pl&#228;ne am letzten Wochenende schon sausen lassen, also raus, kurz Fr&#252;hst&#252;cken und los. Kurz vor sieben war ich an der &#196;ugstenbahn in Ennenda, wo mich die nette Lady p&#252;nktlich zur vollen Stunde mit der ersten Bahn den Berg hoch schickte. Schade, dass auch hier die alte Bahn, eine simple Holzkiste mit Plachendach durch eine moderne Kabinenbahn ersetzt wurde.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auf Alp B&#228;renboden gings dann los. Ein sch&#246;ner Aufstieg, bei mystischem Wetter hinauf auf den Schilt. Scheint so, dass morgens die Tiere hier oben sich nicht scheuen und sich gerne zeigen. Blindschleiche, Bergmolch, Murmeli und eine &#252;ber zehnk&#246;pfige Gemskolonie lief mir &#252;ber den Weg. Kurz vor dem Gipfel flatterte dann auch noch ein Schneehuhn weg, dass ich wohl erschrocken hatte. Die Stimmung war sehr speziell. Grauer komplett bedeckter Himmel, aber viele Gipfel unter 3000 Meter waren gut zu sehen. Der Aufstieg war trotzdem ziemlich schweisstreibend. Die ersten H&#246;henmeter gehts &#252;ber Blumenwiesen und lockere Baumbest&#228;nde hoch zur Alp Begligen. Ein Bijou am Fusse des Schilt. Der Schuttkegel des Berges, der Schiltrisenen, ist eindr&#252;cklich und nach der Alp f&#252;hrt der Weg weiter hoch zur Rotard, einer kleinen Scharte auf 2216 Meter. Von hier gehts dann fast eben zum Gipfel des Schilt. Von hinten schaut der absolut unspektakul&#228;r aus, der Tristli stielt ihm mit seinem runden, markanten Felsplateau die Show. Ich mache auf beiden Gipfeln eine kurze Fotopause, fische mir beim Tristli den Cache und bin von ganz hin und weg. Die spezielle Stimmung, die Einsamkeit und Ruhe und das wundersch&#246;ne Gipfelkreuz, just amazing.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1293\" title=\"fronalp2\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp2.jpg\" alt=\"fronalp2\" width=\"430\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp2.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp2-300x162.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Mein n&#228;chstes Ziel hab ich schon ins Auge gefasst. Der 2124 Meter hohe Fronalpstock trohnt im Norden. Der Weg dorthin f&#252;hrt links am Siwellen und rechts F&#228;ristock vorbei, bis zum tiefsten Punkt dieser Zwischenpassage, dem Fronalpass auf rund 1850 Meter H&#246;he. Von dort f&#252;hrt ein wundersch&#246;ner alpiner Weg hinauf zum Gipfel. Das Highlight dieses Streckenabschnittes ist sicher das schmale Couloir, das mit Ketten gut gesichert ist und mit sch&#246;ner Kraxelei einfach durchstiegen werden kann. In einem Cachelog las ich, dass die Steine hier speckig, wie alte Kirchentreppen seien und muss w&#228;hrend des ganzen Aufstiegs immer wieder an diesen lustigen Vergleich denken. Stimmen tut er auf jeden Fall. Gegen Elf bin ich auf dem Gipfel und trotz kurzen Breaks auf dem Schilt, Tristli und dem suchen von Geocaches auf dem Tristli und hier kurz vor dem Gipfel bin ich eine halbe Stunde fr&#252;her als geplant auf dem Gipfel. Kaum hab ich mich hingesetzt, gewinnen auch die ersten Sonnenstrahlen den Kampf gegen die hohen Wolken und die positive Wetter&#228;nderung macht mir Mut, die lange Route anzugehen. Ein halbe Stunde zuvor schien es noch so, als ob es gleich zu Regnen beginnen w&#252;rde und ich nach dem Fronalpstock wohl absteigen w&#252;rde. Die Prognosen sagten eigentlich auch Regen voraus. Umso gl&#252;cklicher war ich nun, als das Wetter auf die gute Seite zu kippen schien.<\/p>\n<p>Nach einer ausfl&#252;hrlichen Pause und Lunchbreak machte ich mich dann an den Abstieg. Da ich den SAC F&#252;hrer dabei hatte und dort eine alternative Abstiegsroute beschrieben war, wagte ich den Versuch und stieg &#252;ber steile Grasb&#228;nder direkt Richtung Mittler Staffel ab. Eine ziemlich m&#252;hsame und rutschige Angelegenheit. Des &#246;fteren h&#228;tt ich mich fast hingesetzt, konnte ein ernsthaftes Ausrutschen aber immer auffangen ;-) Bei dieser Routenwahl hatte ich wohl nicht viel Zeit gespart, weil man nur sehr langsam und vorsichtig vorw&#228;rts kommt und immer mal wieder die besten Passagen suchen muss. Als der Grashang dann weniger steil wurde, gings aber recht flott weiter. Beim queren des Skilifts &#252;berlegte ich mir, diesem direkt bis zur Talstation zu folgen, entschied mich aber den nahen Wanderweg zu suchen, da das laufen in diesem weglosen Gel&#228;nde ziemlich anstrengend war. So gings auf der Fahrstrasse und Wanderweg weiter hinunter zum Naturfreundehaus Fronalp. Ein Pl&#228;tzchen, wo sich sch&#246;n einkehren l&#228;sst. Auch hier z&#246;gerte ich kurz und h&#228;tte mich fast f&#252;r ein Schorle auf die sch&#246;ne Terrasse gesetzt, aber ich wollte weiter, hatte ja noch viel vor. Danach gings noch ein paar H&#246;henmeter hinunter, bis ich kurz nach der n&#228;chsten Beiz den Wanderweg Richtung Hofalpli verliess. Ab hier gings dann wieder langsam hoch, durch wundersch&#246;ne W&#228;lder bis zur Hofalpli Alp.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1294\" title=\"fronalp3\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp3.jpg\" alt=\"fronalp3\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp3.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp3-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Ich war froh, dass ich an der H&#252;tte einen Brunnen fand, an dem ich meinen Trinkbeutel wieder auff&#252;llen konnte, denn inzwischen war es sch&#246;n warm und sonnig geworden und ein steiler und schweisstreibender Aufstieg zum Fedensattel lag noch vor mir. Diese Route ist auf den Topokarten nicht durchg&#228;ngig eingezeichnet, aber im SAC F&#252;hrer ist sie erw&#228;hnt und die Beschreibung klang sehr spannend. Ich war &#252;berrascht, dass ich an der Alph&#252;tte einen handgemachten blauweissen Wegweiser mit Zeit- und Zielangaben sah und auch einige blauweisse Markierungen zeigten mir den steilen Weg im Wald. Die Ausblicke wurden immer pr&#228;chtiger, die Felsspitzen des langen Grates kamen immer n&#228;her und die Wiesen standen in voller Bl&#252;te. Ein Vergn&#252;gen, diesem wundersch&#246;nen Pfad zu folgen. Die letzten Meter zum Grat hinauf war ich dann richtig gespannt, was mich oben erwarten w&#252;rde. Es war der Wahnsinn: Urpl&#246;tzlich taucht der m&#228;chtige M&#252;rtschenstock eingerahmt zwischen Tannen auf. Rechts hat man den Blick zur&#252;ck zum Schijen- und Fronalpstock, links f&#252;hrt der Grat auf spannendem Pfad weiter Richtung N&#252;enchamm und unten liegt vor dem M&#252;rtschenstock der Talalpsee und auf der anderen Seite die wunderbare Ebene der Mullerenalp. Es ist schwer diese Ausblicke in Worte zu fassen, aber um es kurz zu machen: Phantastisch!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1295\" title=\"fronalp4\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp4.jpg\" alt=\"fronalp4\" width=\"430\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp4.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp4-300x173.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>F&#252;r mich kam nun das absolute Highlight der Wanderung. Der Gratweg verl&#228;uft mal auf dem Grat, mal links davon, mal rechts davon. Sobald die Wege ins hohe Gras gehen, sind sie nicht immer einfach zu finden, aber bis kurz vor der Felswand des Leiststocks klappte es ganz gut und immer wieder stolperte man &#252;ber kaum mehr sichtbare alte Markierungen. Vor dieser Felsnase ging der Weg dann wieder links um die Felswand herum und verlief sich dann auf einem kleinen Gras-Abstatz im Nichts. Weiter rund herum schien mir nicht zu gehen, so ging ich zur&#252;ck zum Grat und kraxelte dort ziemlich abenteuerlich auf den ersten Felsvorsprung, stand dann aber vor einer f&#252;r mich un&#252;berwindbaren Felswand, die ich ungesichert auf keinen Fall versuchen wollte. Also nochmal zur&#252;ck zum Pfad, der sich in der Wiese verlief. Am Ende der Felswand ging ein kleines Grasband steil hoch und so w&#228;hlte ich ganz links neben zwei B&#228;umen eine Route die mich dann auch mit einiger Kraxelei im steilen Gras bis auf den breiten Grat ein paar Meter unter dem Gipfel brachte. Dort oben entdeckte ich dann auch wieder alte Markierungen und fand problemlos den Trampelpfad, der auf den Gipfel f&#252;hrte. Also erst mal hoch, Aussicht geniessen und einen Cache verstecken, den ich auf gut Gl&#252;ck einfach mal eingepackt hatte. Nach dem Erledigen dieses Jobs gings dann nochmal zur gefundenen Markierung. Ein Pfeil und das Wort Seil stanb da geschrieben. Nun wollte ich doch schauen, ob ich das Seil einfach &#252;bersehen hatte und es einen besseren Aufstieg gab, als den, den ich gew&#228;hlt hatte. Seil hab ich keines gefunden, aber Aufstiegsspuren waren doch zu erkennen und ich h&#228;tte ganz einfach nicht so weit links hochlkraxeln m&#252;ssen, dann h&#228;tte ich diesen Aufstieg bestimmt gefunden, der um einiges einfacher war. W&#228;r ich doch nur meiner Intuition gefolgt, als ich zum ersten Mal auf diesem Grasboden vor dem kleinen Couloir stand. Ich stieg nochmal ein paar Meter ab um die Qualit&#228;t dieses Aufstiegs zu pr&#252;fen und kehrte dann wieder um, zur&#252;ck auf den Grat und weiter des Weges Richtung N&#252;enchamm, der vom Leiststock unglaublich sch&#246;n ausschaut. Der Weg war nicht &#252;berall zu erkennen, aber die Route durch die Begebenheiten war eigentlich klar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1296\" title=\"fronalp5\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp5.jpg\" alt=\"fronalp5\" width=\"430\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp5.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp5-300x170.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>So nahm ich die letzten H&#246;henmeter in Angriff und erreichte den N&#252;enchamm dann gegen 17 Uhr. Schwer war der Aufstieg nicht, aber m&#252;hsam, denn zum Teil muss man sich im steilen Gel&#228;nde durch bauchhohes Gras und Gestr&#252;pp den Weg suchen. Hier einen Pfad zu finden ist fast unm&#246;glich. Der N&#252;enchamm ist ein sch&#246;ner Aussichtsgipfel von dem man wunderbar in die Lindtebene sieht. Mattstock, Amden, Leistkamm und S&#228;ntis strahlen einen an, ahem, der S&#228;ntis nicht wirklich, der versteckte sich hinter Wolken, aber bei sch&#246;nem Wetter sieht man ihn. Dann nat&#252;rlich der m&#228;chtige allgegenw&#228;rtige M&#252;rtschenstock und der Blick zur&#252;ck, oder auf die andere Talseite mit dem schroffen Gl&#228;rnisch und seinem Vorl&#228;ufer dem Vordergl&#228;rnisch und seine Nachbarn die Doppelgipfel von Wiggis und Rautispitz. Die stehen dann auch mal noch an und wollen von mir bestiegen werden.\u00a0 ;-)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1297\" title=\"fronalp6\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp6.jpg\" alt=\"fronalp6\" width=\"430\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp6.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/fronalp6-300x173.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Nach einer letzten Pause, einem gefundenen Cache und einer letzten St&#228;rkung gings dann hinunter ins Tal. Ich entschied mich nach Mollis abzusteigen, weil ich dort mit dem Zug wieder nach Ennenda zur&#252;ckfahren konnte. Der Abstieg ist sch&#246;n, aber lang. 1600 H&#246;henmeter warten auf einen und nach dieser Tour hat man auch schon einiges in den Knochen. Meine F&#252;sse waren seit dem fr&#252;hen Morgen nass, weil zu Beginn der Weg durch nasse Wiesen f&#252;hrte und meine leichten Trackingschuhe nicht wirklich wasserdicht sind. So meldeten sich langsam meine aufgeweichten Fussballen und es f&#252;hlte sich unangenehm nach Blasen an. Aber was bleibt einem &#252;brig als weiterzulaufen. Ich musste ja irgendwie runterkommen und wollte auch nach Hause ;-) Also wacker weiter. Die erste Passage f&#252;hrte bis Mullerenberg, einer wundersch&#246;nen Hochebene &#252;ber Mollis mit ein paar Weilern. Inzwischen waren bedrohlich schwarze Wolken &#252;ber den Fronalpstock und den Gl&#228;rnisch gezogen und Donnergrollen liess nichts gutes vermuten. Ich nahm den letzten Abschnitt Richtung Mollis in Angriff und war erstaunt, wie lange der Regen und das Gewitter doch noch auf sich warten liessen und Anfangs das Bl&#228;tterdach genug Schutz bot. Aber irgendwann war begann es dann wie aus K&#252;beln zu giessen und ich verstaute alles was wasserdicht verpackt sein sollte, zog die Regenjacke an und spannte den Schirm auf. Der Weg wurde durch den Regen an einigen Stellen ziemlich rutschig und nat&#252;rlich haute es mich dann irgendwo auf einem dreckigen, steilen Wiesenweg dann auch mal noch auf den Hintern. Prima&#8230; Dreckiger Arsch, dreckige Jacke, Nass, pfuii!!! Fluchend rappelte ich mich wieder auf und trottete weiter. Langsam war der Pfupf draussen. Nicht mehr sehr schnell, aber das Ziel kam n&#228;her. Endlich, die ersten H&#228;user von Mollis, nun nur noch durchs Dorf bis zum Bahnhof N&#228;fels\/Mollis und gut ist. Als ich zum Bahnh&#252;bergang beim Bahnhof komme beginnts grad zu bimmeln und die Schranken gehen runter. Nat&#252;rlich f&#228;hrt der Zug Richtung Ennenda an mir vorbei. 5 Minuten h&#228;tten gereicht und ich w&#228;r da drin gesessen. So musste ich nochmal eine Stunde warten, aber das brachte mich nun auch nicht mehr aus der Ruhe. Der Bahnhofskiosk hatte noch ge&#246;ffnet, ich holte mir ein Rivella und ein Apfelschorle und setzte mich m&#252;de in den Stuhl und liess einfach die Zeit an mir vorbeirieseln. Irgendwann dann kam dann der n&#228;chste Zug und ich wars froh drum. In Ennenda musste ich dann noch 10 Minuten zum Auto laufen, da lief dann fast gar nix mehr, denn die Knochen und Muskeln waren vom sitzen ganz sch&#246;n eingerostet und wollten nicht mehr so richtig, aber auch diese H&#252;rde schaffte ich noch und konnte dann im Auto meine aufgequollenen F&#252;sse endlich aus den nassen Schuhen und Socken sch&#228;len und in die Croks stecken. Autsch&#8230; diese Nippelchen im Fussbett taten pl&#246;tzlich auch weh.. aber egal, besser als alles andere wars trotzdem. ;-)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157630904979174\/with\/7713403572\/\">So&#8230; und hier noch der obligate Link zu den Flickreien.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wird wohl h&#246;chste Zeit, dass auf meinem Blog die Winterbilder verschwinden. Zu berichten h&#228;tte es seit dem letzten Eintrag nat&#252;rlich ne ganze Menge gegeben, aber manchmal fehlt mir die Motivation, noch einen Bericht zu schreiben, wenn ich schon viel Zeit f&#252;rs Hochladen und sortieren der Fotos in flickr brauchte. 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