{"id":1392,"date":"2012-12-21T14:00:03","date_gmt":"2012-12-21T13:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1392"},"modified":"2013-02-06T10:54:37","modified_gmt":"2013-02-06T09:54:37","slug":"tag-4-21-12-die-welt-steht-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2012-1392\/tag-4-21-12-die-welt-steht-noch\/","title":{"rendered":"Tag 4 &#8211; 21.12. : Die Welt steht noch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1394\" title=\"04-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/04-01.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/04-01.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/04-01-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nNach einer herrlichen Tiefschlafphase kugel ich mich morgens um 10 aus dem Bett. Unten im Wohnzimmer ist nur noch Lucia und Anna. Der Rest ist ausgeflogen. Ercole hat Santolo mitgenommen und ihn im Dorf irgendwo zum fischen ausgeladen, er selber ging dann arbeiten und auch Sonja hat noch zwei Senioren zu versorgen. So schnappe ich mir in der K&#252;che ein paar Zmorgen-Utensilien und lass es mir gut gehen und den Tag langsam beginnen. Die Zeit rast und bis ich die ersten Bilder auf flickr geladen habe kommen auch Sonja und Erci wieder nach Hause. Von Lucia gibts leckere Pasta beim Mittagessen wird das Nachmittagsprogramm besprochen. Wir beschliessen mit dem Boot die Lakes anzuschauen, bleiben also im Inlet, weil die See draussen zu wild und wellig ist.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Davor geh ich mit Erci noch seinen VW-Bus im Dorf holen, den er nicht durch den T&#220;F gebracht hat, weil um die Frontscheibe zuviel Rost ist. So gehn wir zuerst in eine Werkstatt, wo f&#252;nf Junge Leute im Kreis herum sitzen und nicht gross an Kunden und Arbeit interessiert scheinen. Es ist der letzte Arbeitstag vor den langen Ferien und das scheint wohl grade gefeiert zu werden. Als Erci sein Anliegen dann mal anbringt, werden wir schnell an den \u00abRost-Spezialisten\u00bb in Lakes Entrance verwiesen und so d&#252;sen wir eine Strasse weiter zur n&#228;chsten Garage. Dort empf&#228;ngt uns Shaun, f&#252;r mich ein waschechter Aussie. Ich versteh grad mal Bahnhof, sein Akzent ist f&#252;r meine Ohren kaum zu filtern, aber Erci hat das inzwischen ja prima drauf und er muss ja mit dem Rostie verhandeln. Nachdem der Deal steht, gehts zur&#252;ck. Bootsanh&#228;nger ans Auto und hinunter zu den Seen. Ich staune immer wieder, wie schnell der Anh&#228;nger am Auto ist und wie z&#252;gig das Einwassern geht. Nach gut 5 Minuten ist man startklar und kann losfahren.<\/p>\n<p>Was f&#252;r ein Einstieg, an meinem ersten richtigen Ferientag. Ich geniesse die Sommerluft und die tolle Landschaft. Wunderbare Landstriche ziehen an uns vorbei. Zur Linken flache Inseln, zur Rechten das Festland, meist bewaldet und nach einem Weilchen sieht man dann zwischen den lichten B&#228;umen ein paar ganz h&#252;bsche Villen durchblinzeln. &#220;berall sieht man Pelikane und schwarze Schw&#228;ne und auch sonst ist ganz sch&#246;n was los in der Luft. In Metong machen wir dann unser Boot am Pier fest und gehen ins Pub am Wasser auf ein Bier und ne Limo. Herrlich relaxed hier und ich f&#252;hl mich gut. Vom Jetlag merk ich nichts, f&#252;hl mich fit und ausgeruht und das zieht sich &#252;ber den ganzen Tag. Hab wohl mit den schlaflosen N&#228;chten zuvor meinen K&#246;rper durch den Schockzustand gleich umgestellt. Ich schrei jetzt mal nicht zu laut, vielleicht kommt der Jetlag ja noch ;-) Nach der Erfrischung gehts dann wieder zur&#252;ck: Das Boot ist fast ebensoschnell wieder auf den Anh&#228;nger gehievt, wie&#8217;s vorher eingewassert wurde und nach Glacestop im Dorf gehts zur&#252;ck nach Hause. Santolo ist aber so vom Fischen angefressen, dass wir Jungs uns nach einem kurzem Break nochmals auf den Weg machen. Erci m&#246;chte uns seinen Spot zeigen. Auch in den Seen, aber n&#246;rdlicher. Gegen Abend liegt das Wasser hier spiegelglatt. Die W&#228;lder rundherum wirken f&#252;r mich wie Urwald. Wunderbar! Also Boot nochmal rein und 5 Minuten Vollgas zum Spot. Kein Mensch ist hier, kein Boot auf dem Wasser nix, nur Ruhe und ein paar V&#246;gel auf diesem sch&#246;nen Inlet. Beim Angeln haben wir aber kein Gl&#252;ck, ich warte auf das erste Zucken meiner Rute, aber nix. Auch Erci und Santolo bleiben erfolglos und so machen wir uns dann, als die Sonne nur noch knapp &#252;ber dem Horizont steht auf den Heimweg. Wir wollen morgen um halb f&#252;nf nochmal raus, dann aber aufs Meer und dann hoffentlich auch erfolgreicher. Ein Fisch an der Angel w&#228;r heute sicher die Kr&#246;nung dieses Ausflugs gewesen, aber die Ruhe, die Athmosph&#228;re in dieser idyllischen Umgebung haben schon gereicht, um tolle Eindr&#252;cke mitzunehmen. Die Bilder der untergehenden Sonne, die wir auf dem Heimweg hier und da erhaschen konnten waren auch wunderbar. Manchmal erinnerten mich diese Bilder an Afrika, auch wenn ich das Land nicht kenne, aber ich geh das mal abchecken ;-)<\/p>\n<p>Inzwischen ists schon wieder Mitternacht und meine Augen sind schwer. Der Rest der Truppe ist schon vor einem Weilchen abged&#252;st und hat sich hingelegt und ich musste mich schon zum ersten Mal &#252;berwinden, mein Geschreibsel noch vom Stapel zu lassen. Aber sp&#228;ter werd ich dr&#252;ber froh sein, es gemacht zu haben. Bonne nuit.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8446735305\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 4 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer herrlichen Tiefschlafphase kugel ich mich morgens um 10 aus dem Bett. Unten im Wohnzimmer ist nur noch Lucia und Anna. Der Rest ist ausgeflogen. Ercole hat Santolo mitgenommen und ihn im Dorf irgendwo zum fischen ausgeladen, er selber ging dann arbeiten und auch Sonja hat noch zwei Senioren zu versorgen. 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