{"id":1411,"date":"2012-12-23T13:41:24","date_gmt":"2012-12-23T12:41:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1411"},"modified":"2013-02-06T10:58:41","modified_gmt":"2013-02-06T09:58:41","slug":"tag-6-23-12-great-ocean-road","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2012-1411\/tag-6-23-12-great-ocean-road\/","title":{"rendered":"Tag 6 \u2013 23.12. : Great Ocean Road"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1415\" title=\"06-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/06-01.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/06-01.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/06-01-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nEs schl&#228;ft sich herrlich hier in Australien. Gestern konnt ich meine Augenlider kaum mehr offen halten und fiel schnell in die Welt der Tr&#228;ume und als ich heute Morgen um viertel vor acht zum ersten mal aufwachte, wars nach wunderbar still im Haus. Also, liess ich mich vom Schlaf wieder einlullen und d&#246;ste weiter, bis Leben in die Bude kam. Dies ging dann ziemlich schnell und erreichte auch schnell ein Level, dass auch mich aus den Feder holte. Full House, zehn Leute am Fr&#252;hst&#252;ckstisch, dazu die aufgeweckte Nacchbarin. Es war nicht viel zu tun, ich konnte mir Zeit lassen, mein Gep&#228;ck etwas zu sortieren und das wichtigste f&#252;r die n&#228;chsten Tage f&#252;r die Great Oceans Tour zusammenzupacken. Jeder schien busy, Karl und Yvona verschwanden nochmal und machten ein paar Besorgungen im Dorf und Erci packte auch das n&#246;tigste ein um mit uns bis nach Melbourne mitzufahren. Morgen kommt Sandro mit seiner Freundin und seine Cousine mit Freund. Er &#252;bernachtet in der Stadt bei seiner Tante Marina.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir machen uns kurz nach Elf auf den Weg. Karls Wagen ist bis unters Dach gepackt, sein ausklappbarer Wohnwagen ist angedockt ich freu mich auf die n&#228;chsten Tage. Wir m&#246;chten die Great Oceans Road abfahren, schauen wohins uns verschl&#228;gt und dort wo&#8217;s uns gef&#228;llt, bleiben wir. Ich mag Yvona, Karls Freundin. Eine offene, herzliche Person. Thomas, Karls Wonneproppen hat mich gestern schon freudig empfangen, so bin ich mir sicher, dass erlebnisreiche und relaxte Tage vor uns stehen.<\/p>\n<p>In Melbourne setzen wir Erci bei seiner Tante Marina und ihrem Mann ab. Unheimlich gastfreundliche Italiener. Nat&#252;rlich d&#252;rfen wir nicht gleich wieder gehn und k&#246;nnen und wollen es nicht ablehnen, kurz auf einen Kaffee zu bleiben. In der K&#252;che brodelt auf dem Herd schon Fleisch in einem Topf f&#252;rs Abendessen. Erole zeigt mir den Garten und die Garage, die als K&#252;che umfunktioniert wurde. Hier h&#228;ngen italinische Schinken und Salamis. Alles selbst gemacht und soooo lecker. Gerne k&#228;me ich hier mal zu einem \u00abKochkurs\u00bb um mich in die Produktion von Salamis und Trockenfleisch einweisen zu lassen. Ercole zeigte mir gestern ein Video, dass er im Winter gemacht hatte, als die ganze Familie diese K&#246;stlichkeiten zusammen herstellte. Marina serviert uns zum Kaffee leckere fritierte Teigtaschen, gef&#252;llt mit einer Schokolade-Maroni-Mischung. Ich schmelze dahin, als ich reinbeisse. Karl brachte eine Flasche seines reinen Alkohols mit, dass die beiden zur Herstellung von Limoncello brauchen wollen. Nat&#252;rlich bleibts nicht beim Kaffee und den Teigtaschen. Alsbald m&#252;ssen wir noch vom selbstgemachten Limoncello probieren, danach wird selbstgemachte Salami mit knusprigem Brot gereicht. Leider ist mir der Name dieser S&#252;ditalienische Spezialit&#228;t schon wieder entfallen. Es ist Brot, dass nach dem Back ausgek&#252;hlt wird und danach bei tiefer Temperatur weitergebacken wird, bis es durch und durch hart und knusprig ist. Zum Essen wird es dann kurz unter den Wasserhahn gehalten um es etwas aufzuweichen, mit Oliven&#246;l betr&#228;ufelt, gesalzen und mit Oregano bestreut und dar&#252;ber werden Tomatenschnitzchen gestreut. So einfach und so unbeschreiblich gut. Marinas Mann &#246;ffnet dann nat&#252;rlich noch seinen selbstgemachten Wein und es wird erz&#228;hlt und erkl&#228;rt, wie das alles hergestellt wird. Ich w&#228;hne mich im s&#252;den Italiens, auch wenn ich tausende von Kilometern davon entfernt in einer ganz anderen Welt bin. Einzig die Temperaturen draussen sind s&#252;dialienisch heiss. Das Thermometer zeigt locker &#252;ber 35 Grad an. Mein erster richtig heisser Tag, dieses Jahr in Australien. Der Wetterbereicht hat aber f&#252;r die n&#228;chsten Tage merklich k&#252;hlere Temperaturen vorhergesagt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1416\" title=\"06-02\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/06-02.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/06-02.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/06-02-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Wir m&#252;ssen uns schliesslich fast losreissen, damit wir zu viert wieder loskommen. Liegen doch nochmal gut eineinhalb Stunden Fahrt vor uns. Wir m&#246;chten noch bis nach Torquay hinunter an die K&#252;ste, wo die Great Oceans Road beginnt, haben noch keinen Campingplatz und m&#246;chten auch beizeiten dort sein, um bei Tageslicht alles installieren zu k&#246;nnen. Es klappt alles prima und wir finden sogar auf dem grossen Campingplatz noch einen Spot. Kostet zwar stolze 82$, was f&#252;r hiesige Verh&#228;ltnisse extrem viel ist, entscheiden uns aber trotzdem, hier zu bleiben und morgen dann mal weiterzusehen, wie&#8217;s weitergeht. Auch wenn der Campingplatz riesig ist, ists sch&#246;n ruhig und ich geniesse die relaxte Athmosph&#228;re mit Karl und Yvona und Thomas, draussen vor dem Camper unter einem schattigen Baum zu sitzen und zu plaudern. Nach einem einfach Abendessen spazieren wir noch schnell vor zur Beach und Thomas und ich baden unsere dreckigen F&#252;sse noch kurz im frischen Wasser. Inzwischen ists schon wieder viertel vor zw&#246;lf. Der Rest der Truppe hat sich bereits in den Camper zur&#252;ckgezogen w&#228;hrend ich noch auf meinem Campingstuhl sitze und meinen Bericht schreibe. Auch heute gilt: Bilder gibts erst sp&#228;ter, es ist zu sp&#228;t und auch f&#252;r mich ist es h&#246;chste Zeit ins Bett zu gehn. Great Ocean Road: Wir kommen.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8447832618\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 6 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es schl&#228;ft sich herrlich hier in Australien. Gestern konnt ich meine Augenlider kaum mehr offen halten und fiel schnell in die Welt der Tr&#228;ume und als ich heute Morgen um viertel vor acht zum ersten mal aufwachte, wars nach wunderbar still im Haus. 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