{"id":1454,"date":"2012-12-30T08:25:40","date_gmt":"2012-12-30T07:25:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1454"},"modified":"2013-02-06T11:10:30","modified_gmt":"2013-02-06T10:10:30","slug":"tag-11-28-12-gorge-walk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2012-1454\/tag-11-28-12-gorge-walk\/","title":{"rendered":"Tag 11 &#8211; 28.12.: Gorge Walk"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1457\" title=\"11-03\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-03.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-03.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-03-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nAusschlafen, nicht fr&#252;h am Morgen packen m&#252;ssen, herrlich. Wir sind alle zufrieden, diesen Spot am Dry Creek gefunden zu haben. Es gibt ne Toilette und einen Wasserhahn an dem man sich zur Not waschen kann. Nur sind die Temperaturen alles andere als warm und so kostet ein Waschgang, draussen im kalten Wind einiges an &#220;berwindung. Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck gehe ich mit Thomas noch auf einen kleinen Walk, gleich um die Ecke. Nur einen halben Kilometer von unserem privaten Campground gibts zwei Geocaches, die ich suchen m&#246;chte und Thomas ist sofort dabei.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDer Dry Creek Walk, wo die Caches platziert sind folgt dem ausgetrockneten Creek. Wir zwei Jungs sind vielleicht ein St&#252;ndchen unterwegs und finden die einfachen Aussie-Caches auch problemlos. Das flache Grasland ist durchl&#246;chert von Wombat-H&#246;hlen. Ich mag die trockene Landschaft mit dem alten meandernden, ausgetrockneten Flusslauf, nur die Fliegen sind eine Plage. Anders wie in der Schweiz sind die l&#228;stigen Fiecher viel \u00abanh&#228;nglicher\u00bb und setzen sich &#252;berall hin. Ich verschlucke zwei und sch&#252;tze mich danach mit meiner Jacke, die ich mir &#252;ber den Kopf lege. Das macht das ganze etwas ertr&#228;glicher.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1459\" title=\"11-05\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-05.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-05.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-05-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nDanach m&#246;chten nach Nelson, ins Tourist Office, um uns mit Infos zu Walks, hier in der Region einzudecken. In der Brosch&#252;re &#252;ber Nelson, die wir gestern im Kiosk bei der Cave geholt haben, stehen wohl ein paar Trails drin, aber wir werden nicht wirklich schlau, wo die genau sind, weil die Karte nicht sehr hilfreich ist. Im Office erhalten wir dann noch weitere Tipps und zus&#228;tzliches Infomaterial und entscheiden uns dann f&#252;r den Gorge Trail.<br \/>\nDas ist eine 10 km lange Wanderung, dem Glenelg River entlang. Der Fluss schl&#228;ngelt sich in einem tiefen Einschnitt durch typischen australischen Urwald. Auf unserer Seite sch&#228;tzen wir die senkrechten Felsw&#228;nde aus Sandstein auf ca. 40 Meter. Auf der anderen Seite ist das Gel&#228;nde nicht gar so schroff. Der Pfad liegt oft nur ein paar Meter neben der senkrechten Felsw&#228;nde und bietet deshalb immer wieder wundersch&#246;ne Ausblicke. Hier nennt man den Stein Limestone, ich habe aber noch nicht verstanden, ob damit ganz allgemein Sandstein gemeint ist, oder ob es eine Bezeichnung einer speziellen, hier vorkommenden Gesteinsart ist.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1458\" title=\"11-04\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-04.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-04.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-04-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nDie Wanderung ist einfach, es geht immer geradeaus. Der Wald ist wundersch&#246;n, voller Black Boys. Eine hier heimische Baum- oder wohl eher Buschart. Robuste dicke gras&#228;hnliche Halme wachsen in sch&#246;nen B&#252;scheln aus dem Wurzelstock heraus. &#196;ltere Black Boys bekommen richtige St&#228;mme und wachsen ein somit auch etwas in die H&#246;he, die j&#252;ngeren Pflanzen haben ihr Herz fast auf Bodenh&#246;he. Alte Gr&#228;ser knicken aussen herab und bedecken so den kurzen Stamm, wie einen Rock. Wir passieren den Fishingspot, wo ich mit Karl die letzten beiden N&#228;chte fischen war. Er liegt auf der anderen Flussseite bei der Princess Margaret Cave und sehen kurz vor dem Wendepunkt unserer Wanderung auch noch die Bootsh&#228;user, wo wir zur Zeit am Campieren sind. Nach eindreiviertel Stunden erreichen wir einen kleinen Picknickplatz, wo wir ein paar Sandwiches essen und dann wieder umkehren. Gegen sieben sind wir wieder beim Auto. Unterwegs gabs einiges zu bestaunen: Eine Brown und eine Black Snake kreuzte unseren Weg. Nach Aussagen von Yvona und Karl geh&#246;ren diese Schlangen zu den giftigsten ihrer Spezies. Weniger erschrecken wir ab den heimischen ameisenfressenden Igeln, die hier Equidna genannt werden. Sie sind ein ganzen St&#252;ckchen gr&#246;sser als unsere Artgenossen. Als das Equidna uns entdeckt gr&#228;bt es sich so gut es geht im sandigen Boden ein, wobei eingraben etwas &#252;bertrieben ist, es steckt vor allem seine Nase in den Sand. Schade, dass ich nicht mehr von diesem lustigen Tierchen sehe, aber da wir weiter wollen, warten wir auch nicht, bis es sich wieder ausrollt und weiterwackelt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1455\" title=\"11-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-01.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-01.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/11-01-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nHeute bin ich mal wieder mit dem Abendessen dran und ich versuche, mit den hier zur Verf&#252;gung stehenden Mitteln Berner R&#246;sti zu kochen. Aber es gelingt nicht so richtig: Bei den Kartoffeln hab ich wohl etwas daneben gegriffen und auch die Raffel ist zu fein, sodass das Rohprodukt zu einer ziemliche Matsche verkommt, die zu braten nicht wirklich einfach ist. Schlussendlich gelingt es so einigermassen und den Aussies scheints zu schmecken.<br \/>\nIch entscheide mich heute definitiv, nicht fischen zu gehen und auch Karl kann sich nach dem ausgiebigen Aperitiv auch nicht mehr aufraffen. Wir sitzen trotzdem noch lange vor dem Camper und diskutieren die restlichen Flaschen auch noch leer ;-)<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8446943805\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 11 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausschlafen, nicht fr&#252;h am Morgen packen m&#252;ssen, herrlich. Wir sind alle zufrieden, diesen Spot am Dry Creek gefunden zu haben. Es gibt ne Toilette und einen Wasserhahn an dem man sich zur Not waschen kann. 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