{"id":1463,"date":"2012-12-30T12:21:24","date_gmt":"2012-12-30T11:21:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1463"},"modified":"2013-02-06T11:11:56","modified_gmt":"2013-02-06T10:11:56","slug":"tag-12-29-12-lake-mombeong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2012-1463\/tag-12-29-12-lake-mombeong\/","title":{"rendered":"Tag 12 &#8211; 29.12.: Lake Mombeong"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1468\" title=\"12-06\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-06.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-06.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-06-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nNochmal ein gem&#252;tliches Aufstehen. Nachdem ich gestern mit Karl unsere Weinreserven etwas reduziert hatte, bin ich ganz froh dr&#252;ber, dass ich ausschlafen kann. Wir haben f&#252;r heute noch nichts geplant. Karl weckt mich mit Fr&#252;hst&#252;ck am Bett ;-) Ich werde wachgef&#252;ttert, der Kaffee wird mir danach noch nachgereicht. Draussen nieselt es immer wieder, dazwischen regnets auch mal etwas und es ist wie immer bis jetzt in diesen Ferien: KALT! Die Shorts kann man getrost im Schrank lassen, dumm nur, dass ich nur ein paar lange Hosen dabei habe, auch wenn ich die bald mal in die Ecke stellen kann. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten mit Waschmaschine und warmer Dusche.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nKurz vor Mittag machen wir uns auf nach Mount Gambier, um einzukaufen. Ich bleibe wie ne mies gelaunte Pflaume im Auto sitzen, aber nicht weil ich schlecht gelaunt w&#228;re, sondern weil ich mein Schweizer Telefon mal checken muss und meine Blogeintr&#228;ge hochladen m&#246;chte, denn bei uns am Dry Creek haben unsere Handys kein Netz und somit nat&#252;rlich auch keinen Internetzugang. Ich nutze die Zeiten im Auto inzwischen gerne, um meine Blogs fertigzuschreiben, Bilder auszuw&#228;hlen oder Mails zu checken, denn unterwegs hat man meistens Empfang. Yvona und Karl durchpfl&#252;gen solange den Woolworth und machen ihre Besorgungen. Ich muss oft schmunzeln, wie vor allem Yvona permanent auf Schn&#228;ppchenjagd ist und nach erfolgreichem Einkauf uns mitteilt, was um wieviel reduziert war. Karl tankt noch den Wagen voll, ne frische Gasflasche muss auch noch besorgt werden, denn ohne Gas k&#246;nnen wir nicht kochen und auch der K&#252;hlschrank h&#228;ngt an der Flasche. Mount Gambier ist ein ganz h&#252;bsches St&#228;dtchen. Ein paar sch&#246;ne alte H&#228;user s&#228;umen die Hauptstrasse und es gibt Gesch&#228;fte f&#252;r alles. Ich w&#228;r ganz gerne ein St&#252;ndchen oder zwei durch die Stadt spaziert, aber so spannend w&#228;rs wohl nicht gewesen und wir m&#246;chten am Nachmittag nochmal einen Walk machen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1465\" title=\"12-02\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-02.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-02.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-02-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nWir entscheiden uns diesmal f&#252;r den Lake Mombeong. Ein kleiner See, der hinter grossen D&#252;nen zwischen Nelson und Portland liegt. Die D&#252;nen sahen wir schon auf dem Weg hierher, vor 3 Tagen und wir alle meinten, dass sich ein Besuch lohnen w&#252;rde. So d&#252;sen wir am fr&#252;hen Nachmittag los, ich lotse Karl an die richtige Einfahrt und einen halben Kilometer vor dem Strand stellten wir den Wagen auf dem Parkplatz ab. Der Walking Trail f&#252;hrt &#252;ber sch&#246;n bewachsene D&#252;nen zum Meer. Der Strand ist kilometerlang und menschenleer. Das Wetter ist auch nicht sehr einladend, k&#252;hl, bew&#246;lkt, windig und das Meer ist unheimlich raff. Wir laufen ein ganzes St&#252;ck dem Strand entlang Richtung Nelson. Der Sand ist wunderbar fein, ich ziehe meine Crocs aus und versuche den schwarzen Staub der sich an meinen F&#252;ssen festgesetzt hat, durch wasserwaten wegzusp&#252;hlen. Sauber ist anders, aber besser als vorher ists alleweil. Wir sind erstaunt, als wir an einem toten Pinguin vorbeilaufen. Der Strand ist voller gestrandeter Blue Bottles, diese h&#228;sslichen kleinen Quallen mit ihren unendlich langen Tentakeln die furchtbar schmerzhaft und giftig sein sollen. Irgendwann entdeckt dann Karl oder Thomas, dass der ganze Strand voller Pipis ist. Auf gut Deutsch: Muscheln. Kaum zu glauben, man muss nur mit den H&#228;nden die oberste Sandschicht weggraben und findet die Muscheln darunter. Einmal mehr bin ich verbl&#252;fft, wie und wo hier im Meer &#252;berall Leben ist. Wir sammeln ein paar Dutzend und packen sie ein. Danach kehren wir um, weil in dieser Richtung nicht mehr viel spannendes zu sehen ist. Richtung Portland ragen aber ein paar Felsen ins Meer, deshalb kehren wir um, um dieses Gebiet etwas genauer zu erkunden. Wir entdecken wundersch&#246;ne Felsformationen auf denen wir rumkraxeln. Anfangs meinen wir Pinguine zu sehen, als sie aber davon fliegen sind wir uns dann doch nicht mehr so sicher ;-)<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1466\" title=\"12-04\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-04.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-04.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-04-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nSchlussendlich waren wir &#252;ber drei Stunden unterwegs und haben wieder viel sch&#246;nes gesehen, nicht zu vergessen ein Wallaby, das aus den B&#252;schen auftauchte und den ganzen Strand bis zur Wasserkante hinunterh&#252;pfte. Was es dort will, ist uns schleierhaft, denn weder Salzwasser noch Meeresgetier passt zu diesen kleinen K&#228;nguruhs. Als wir versuchen, etwas n&#228;her zu kommen, kehrt es um und verschwindet wieder hintern den D&#252;nen im Geb&#252;sch.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1464\" title=\"12-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-01.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"232\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-01.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-01-300x161.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nZur&#252;ck in unserem kalten Dry Creek gibts erst mal Abendessen und ich mach mich hinter meinen Blog. Zeit f&#252;r viel anderes bleibt mir selten, nimmt die Schreiberei doch immer viel Zeit in Anspruch. Im Moment sitze ich im Camper, w&#252;rde am liebsten in den warmen Schlafsack schl&#252;pfen, aber Karl ist draussen hyperaktiv und bastelt an seinem Fishing Gear herum. \u00abI do some modifications\u00bb heisst das im Wolinski Slang, den auch Thomas gerne nutzt, wenn er an seinen Spielsachen herumbastelt. Heute ist unsere letzte Chance einen Mallay zu fangen. Eben hats kurz geregnet und ich bin m&#252;de, aber werde mir den Spass trotzdem nicht entgehen lassen und ihn begleiten, hoffe aber gaaaanz fest, dass es zumindest nicht regnet. An die K&#228;lte hab ich mich inzwischen gew&#246;hnt, aber langsam nervts auch, vor allem wenn man Nachts zum fischen geht und sich alle zur Verf&#252;gung stehenden Kleider anziehen muss, nur um sich nicht den Arsch abzufrieren. Bin gespannt, wie erfolgreich wir heute sind. Ich nehm auf jeden Fall auch noch ein paar Pipis mit und versuche mit diesem K&#246;der ein Fischchen an Land zu ziehen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1467\" title=\"12-05\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-05.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-05.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/12-05-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nKleines Update vom Tag nach dem letzten Fischermans Abenteuer. Ich lachte mich halb kapputt, als Karls kleine Angelrute, die er extra f&#252;r die Pipis umgebaut hatte, pl&#246;tzlich ins Wasser \u00abh&#252;pfte\u00bb. Karl hatte es nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten, dass ein Fisch die Rute, die er auf einen kleinen Ast mit Astgabel gelehnt hatte, ins Wasser ziehen kann. Ich als Nichtfischer traute dieser relativ filigranen Konstruktion aber nicht so. Als das Teil im tr&#252;ben dunklen Fluss abgetaucht war, versuchten wir noch danach zu fischen, aber wir griffen nur ins Leere. Karl sass mit grossen Augen da und meinte nur: \u00abThat was my fishing rod!!\u00bb. Ich machte mir dabei fast in die Hose, diese Szene war so funny. Er fand es wohl nicht ganz so, aber was ihn viel mehr &#228;rgerte war die Vermutung, dass nur ein richtig fetter Fisch, seine Angel in den Fluss ziehen k&#246;nne und er vielleicht gerade die Chance vertan hatte einen sch&#246;nen grossen Mallay an Land zu ziehen. Er meinte dann nur: \u00abWenn das mit meiner anderen Angelrute passiert, spring ich ihr hinterher. For shure!!\u00bb Tja&#8230; Murphys Law: eineinhalb Stunden sp&#228;ter, geschah das Unglaubliche. Als Karl nach dem Gummist&#246;psels seines faltbaren Camping-Stuhls im Lehmboden herumpuhlte, weil er eingesackt war und P&#246;ppel beim herausziehen des Stuhlbeins im lehmigen Boden stecken geblieben war, dasselbe Bild. Wir sahen die Spitze der Angel zucken und eine Sekunde sp&#228;ter schwebte das Teil gen Glenelg River, genau wie die kleine Rute zuvor. Nur diesmal reagierte Mr. Wolinski sofort, ohne nur eine Sekunde zu z&#246;gern, springt er auf und der Angelrute hinterher in den Fluss. Die Taschen sind gef&#252;llt: Portemonnaie, Messer, Smartphone, einfach alles, was nicht nass werden darf. Er erwischt sein Heiligtum, steckt h&#252;fthoch im sumpfigen Wasser. Ich weiss zuerst nicht, ob Karl gleich explodiert oder zu lachen beginnt, ich kann mir das Lachen auf jeden Fall wieder nicht verkneifen. Die Situation ist ganz einfach zu bizarr. Ziemlich schr&#228;g auch, dass er, nachdem er geh&#228;ssig Telefon und Portemonnaie und allen restlichen Krempel aus seinen nassen Hosen gr&#228;bt und auf den Stuhl wirft, zuerst mal die Rute wieder in die Hand nimmt und den Fisch, der immer noch am Haken ist, an Land zieht. lol&#8230; Das ist ein echter Fischer! Nach dieser Aktion brachen wir nat&#252;rlich die Aktion ab, viel Gl&#252;ck hatten wir an diesem Abend eh nicht, unsere gekauften K&#246;der hatten wir alle schon verf&#252;ttert und schmissen eh nur noch unsere Pipis raus. Bis wir ins Bett kommen ist es vier Uhr morgens &#8230; phweeehhh&#8230; und jedes Mal wenn mir diese Szene wieder hochkommt, kann ich mir das Lachen nicht verkneifen.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8446954151\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 12 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nochmal ein gem&#252;tliches Aufstehen. Nachdem ich gestern mit Karl unsere Weinreserven etwas reduziert hatte, bin ich ganz froh dr&#252;ber, dass ich ausschlafen kann. Wir haben f&#252;r heute noch nichts geplant. Karl weckt mich mit Fr&#252;hst&#252;ck am Bett ;-) Ich werde wachgef&#252;ttert, der Kaffee wird mir danach noch nachgereicht. 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