{"id":1482,"date":"2013-01-03T02:16:56","date_gmt":"2013-01-03T01:16:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1482"},"modified":"2013-02-06T11:18:06","modified_gmt":"2013-02-06T10:18:06","slug":"tag-15-1-1-welcome-13-welcome-sydney","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2013-1482\/tag-15-1-1-welcome-13-welcome-sydney\/","title":{"rendered":"Tag 15 \u2013 1.1.: Welcome \u201913, welcome Sydney"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1483\" title=\"15-02\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/15-02.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/15-02.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/15-02-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nNachdem ich mit leichten Kopfschmerzen kurz nach neun aufgewacht bin, bleibe ich noch ein Weilchen liegen und versuche die Augen offen zu halten. Als der Ger&#228;uschpegel im unteren Stock dann ein Volumen annimmt, welches mir das Gef&#252;hl gibt, dass ich wahrscheinlich der Letzte bin, der aus den Federn kommt, b&#252;ndle ich meine bis dahin noch kleinen Energiereserven und stehe auf. Wie immer, wenn man bei Fuscos zu Besuch ist, wuselt immer irgendwer, irgendwo herum, aber den den man gerade sucht findet man bestimmt nicht. Ich ergattere mir noch einen letzten Rest Kaffee und setz mich verschlafen an den Tisch. Wolinskis fahren heute noch weiter nach Sydney. Sie bieten mir an, gleich mitzufahren und nach einigem &#220;berlegen und R&#252;cksprache mit der Fusco Family, entscheide ich mich, ihr Angebot anzunehmen. Ich hatte urspr&#252;nglich eh geplant am kommenden Weekend in die Honeymoon Bay zu fahren und Karl beim Aufbauen des Campers und der Zelte zu helfen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSo machen wir uns am fr&#252;hen Nachmittag auf den Weg und fahren via Cooma und Canbarra in einem Schnuuz nach Sydney. Fast 700 Kilometer liegen vor uns. Ich wurstle mich neben Thomas auf den Hintersitz und geniesse die Fahrt, die Anfangs oft durch dichten saftig gr&#252;nen Dschungel f&#252;hrt und wundere mich immer wieder, wie gr&#252;n hier alles ist, bei der Hitze und dem wenigen Regen&#8230; im Moment auf jeden Fall, denn irgendwoher muss das Wasser ja irgendwenn kommen. Die Szenerie wiederholt sich die ersten zwei Stunden. In Cann River, einem kleinen Nest inmitten dieses riesigen Waldgebietes stoppen wir kurz und lassen uns die besten Hamburgers Victorias zubereiten. Die Lady hinter dem Tresen hat nicht zuviel versprochen, denn die Dinger sind frisch, dick und richtig lecker.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1484\" title=\"15-03\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/15-03.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/15-03.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/15-03-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nWeiter gehts Richtung Cooma. Die Strasse steigt kaum merklich an und als ich zwischendrin mal auf mein GPS gucke beginnt im Auto ein Spiel, wie hoch wir wohl noch kommen. Auf 500 Metern &#252;ber Meer, jubeln wir schon, &#252;ber diese \u00abunglaubliche\u00bb H&#246;he und witzeln. Bei 800 Metern sind wir schon fast aus dem H&#228;uschen, aber als wir am h&#246;chsten Punkt dann gar 1100 H&#246;henmeter durchbrechen, werden wir schon fast euphorisch ;-) Unser Highway durchquert einen Teil der Snowy Mountains und wir befinden uns auf einem riesigen Hochplateau, dass die H&#246;he nicht erahnen l&#228;sst, denn auch \u00abhier oben\u00bb hat man den Eindruck, dass alles Flach ist ;-) Seit dem wir die W&#228;lder hinter uns gelassen haben, hat sich die Landschaft wieder ge&#228;ndert. Meist durchfahren wir hier offenes Grasland, oder Savannen&#228;hliche Gebiete mit grossen Eukalyptusb&#228;umen. Unseren letzten kurzen Tankstopp machen wir in Canberra. Der Sonnenuntergang ist atemberaubend. Leider k&#246;nnen wir auf dem Highway keinen Fotostopp machen und so gehts weiter in die australische Nacht. Als ich unterwegs ein paar Zeilen &#252;ber Canberra lese, denke ich dass sich hier vielleicht ein Tagesausflug auch gelohnt h&#228;tte. Canberra ist ja die auf dem Reisbrett entstande Hauptstadt Australiens, weil sich anscheinend Sydney und Melbourne nicht darauf einigen konnten, wer nun der Status der Landeshauptstadt einnehmen soll. Um 23 Uhr treffen wir dann ziemlich m&#252;de bei Karl und Yvona zuhause ein. Thomas &#252;berl&#228;sst mir sein Zimmer und ich schmeiss mich nach Mitternacht ins Bett. Habe zum ersten mal m&#252;he einzuschlafen, da mich der L&#228;rm der Klimaanlage nervt und wachh&#228;lt, aber die Wohnung hatte sich in den letzten Tagen so sehr aufgew&#228;rmt, dass der Backofen wohl auch nicht zu einem besseren Schlaf beigetragen h&#228;tte.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8447169339\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 15 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich mit leichten Kopfschmerzen kurz nach neun aufgewacht bin, bleibe ich noch ein Weilchen liegen und versuche die Augen offen zu halten. 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