{"id":1550,"date":"2013-01-12T13:20:10","date_gmt":"2013-01-12T12:20:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1550"},"modified":"2013-02-06T11:40:01","modified_gmt":"2013-02-06T10:40:01","slug":"tag-26-12-1-goodbye-sydney","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2013-1550\/tag-26-12-1-goodbye-sydney\/","title":{"rendered":"Tag 26 \u2013 12.1.: Goodbye Sydney"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1570\" title=\"26-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/26-01.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/26-01.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/26-01-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nUm viertel vor acht klingelt der Alarm und ich qu&#228;le mich aus den Federn. Ich habe noch nichts gepackt und es herrscht noch ein ziemliches Chaos in meinem Zimmer. Zum Aufwachen hilft mir erst mal eine Dusche, danach gehts schon viel besser. Tasche und Koffer sind wieder gut gef&#252;llt, die elektronischen Spielsachen kommen in den Rucksack. Kurz vor neun klopfe ich dann bei Karl mal an die T&#252;re und geb ihm kurz ein Zeitupdate, dass ihn erschreckt hochfahren l&#228;sst. Er wirkt leicht verkatert ;-) und ich schl&#252;rfe noch einen Kaffee und verdr&#252;cke ein Confibrot, w&#228;hrend er sich parat macht.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nKurz nach 9 verabschiede ich mich von Iwona und Thomas. Ich werde sie wohl ein Weilchen nicht mehr sehen, Thomas kommt aber in einer Woche auch nochmal nach Victoria um mit Ercole und mir durch den Wilson Promontry Nationalpark zu wandern. Zum Gl&#252;ck sind wir zeitig dran, denn die Flora Street, die Karl ins Navigationsger&#228;t eingibt, ist eine 50 Meter lange Sackgasse in einem verschlafenen Wohnquartier. Wir rufen deshalb nochmal der Serviceline der Busunternehmung an und finden heraus, dass wir nat&#252;rlich an einer falschen Ecke gelandet waren. iPhone, zweites Navi und die neuen Infos f&#252;hren uns dann aber doch noch an die richtige Flora Street, wo wir auch den beschriebenen B&#228;ckerladen und die Post finden. Karl ist so freundlich und wartet mit mir, bis der Bus p&#252;nktlich um 10:25 kommt und verabschiedet sich dann von mir.<\/p>\n<p>Zum Gl&#252;ck hab ich gestern bei Jacky nochmal nachgefragt, ob man den Bus reservieren m&#252;sse und Jacky netterweise dann gleich den Anruf f&#252;r mich erledigt hat, denn alle Fahrg&#228;ste sind auf einer Liste, die der Chauffeur sauber abhakt und jeden nach seinem Namen fragt. Ich habe eine gut achtst&#252;ndige Busfahrt vor mir. Anfangs sitze ich etwas schal und m&#252;de neben einem jungen Aussie. Er ist Fischer und unterwegs nach Bermagui, von wo er die n&#228;chsten f&#252;nf oder sechs Tage auf Fischfang geht. Auf meine Nachfrage erkl&#228;rt er mir, dass sie zu f&#252;nft ca. sechzig bis hundert Meilen aufs Meer hinausfahren und Thunfische fangen. Sie h&#228;tten eine &#252;ber zwanzig Kilometer lange Leine, mit circa 1200 Haken dran. Ich staune! So geht das also. Aber anscheinend sind auch hier Fangquoten nicht mehr so gut. Ich verstehe nicht ganz alles was er erz&#228;hlt. Erstens ist&#8217;s ziemlich laut im Bus und zweitens Aussie und drittens ist mein Englisch immer noch recht mager.<\/p>\n<p>Im Moment sitzen noch zwei Fahrg&#228;ste im Bus und ich habe noch eine knappe Stunde Fahrt vor mir. Die Strecke ist extrem sch&#246;n und ich geniesse neben der endlosen tippserei auf meinem iPad immer wieder die Aussichten auf die typisch Australische Landschaft. Bis jetzt machte der Bus zweimal eine gute halbe Stunde Halt. An diesen Stationen steigen alle Fahrg&#228;ste aus und der Bus wird abgeschlossen. Ich finde das hervorragend. Man hat etwas Zeit, kann sich die F&#252;sse vertreten, schnell was zu essen kaufen und ist wieder fit f&#252;r die n&#228;chste Etappe. Je weiter es gegen Eden, oder meine Endstation Merimbula geht, um so h&#252;geliger und kurviger wird die Strasse. Wir durchqueren ein paar h&#252;bsche Ortschaften, meist direkt am Meer. Ich denke, dass wenn man hier mit dem eigenen Auto unterwegs ist, viel sch&#246;nes entdecken k&#246;nnte.<\/p>\n<p>Seit ungef&#228;hr zwei Stunden hat sich der Himmel zugezogen. Zwischenzeitlich hatte es auch mal kurz geregnet. Ich habe hier im klimatisierten Bus grad &#252;berhaupt keine Ahnung wie warm es draussen noch ist, aber da aus der L&#252;ftung immer noch kalte Luft ausstr&#246;mt, nehme ich an, dass ich beruhigt T-Shirt, Shorts und Flipflops anlassen kann.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1571\" title=\"26-02\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/26-02.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/26-02.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/26-02-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Inzwischen bin ich in Merinbula angekommen. Das mit den Shorts und so ist aber schon fast wieder grenzwertig. Der Bus ist eine viertel Stunde vor Fahrplan schon da und ich rufe Ercole an. Kurz danach kommen sie angebraust und laden mich mit meinem schweren Gep&#228;ck ein. Sie haben ein Motel gebucht, aber erst mal gehts hinunter zum Strand an einen netten Picnicplatz mit Grillstation. Ich staune: Hier in Australien haben viele Picnicpl&#228;tze Gasgrills, die man einfach nutzen kann. Ercole dr&#252;ckt auf einen Knopf, bis das gr&#252;ne Licht brennt und schmeisst danach leckere Scampis auf die heisse Grillplatte. Ich werde &#252;berrascht mit einem wunderbaren Ap\u00e9ro und H&#228;ppchen. Wir geniessen das Essen an der frrrrrischen Luft, an die ich mich aber langsam wieder gew&#246;hne und grade noch ohne J&#228;ckchen auskomme. Kurz vor dem Eindunkeln gehen wir noch hinunter zum Strand und waten im seichten Wasser herum und schauen der Flut zu, die gerade die Bucht wieder mit Wasser f&#252;llt. Danach gehts zum Motel, wo ich meine Compis nochmal hervorziehe und meine Beitr&#228;ge der letzten Tage nochmal &#252;berfliege und ein paar Bilder dazu aussuche. Inzwischen schl&#228;ft der Rest der Truppe tief und auch mir fallen gleich die Augen zu. Morgens um eins d&#252;rfen sie das auch &#8211; finde ich.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8447725155\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 26 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um viertel vor acht klingelt der Alarm und ich qu&#228;le mich aus den Federn. Ich habe noch nichts gepackt und es herrscht noch ein ziemliches Chaos in meinem Zimmer. Zum Aufwachen hilft mir erst mal eine Dusche, danach gehts schon viel besser. 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