{"id":1573,"date":"2013-01-14T09:10:47","date_gmt":"2013-01-14T08:10:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1573"},"modified":"2013-02-06T11:40:57","modified_gmt":"2013-02-06T10:40:57","slug":"tag-27-13-1-mit-fuscos-in-den-australischen-regen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2013-1573\/tag-27-13-1-mit-fuscos-in-den-australischen-regen\/","title":{"rendered":"Tag 27 \u2013 13.1.: Mit Fuscos in den australischen Regen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1578\" title=\"27-03\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-03.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-03.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-03-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nAls ich aufwache, klatscht im Motel der Regen ans Fenster. Draussen ist alles dick verhangen. Nat&#252;rlich sind die drei Fuscos schon wach. Wir teilen ein Familyzimmer miteinander. Unser Motel liegt auf einer Anh&#246;he &#252;ber Merimbula mit phantastischer Aussicht auf die Seen auf der einen und den Ozean auf der anderen Seite. Das Fr&#252;hst&#252;ck gibts im Zimmer, es ist kalt und ich trau mich noch nicht aus den Federn. Instantkaffee und Nudelsuppe zum Fr&#252;hst&#252;ck: 5-Sterne Komfort ;-) Wir quatschen und tr&#246;deln etwas herum, finden dann aber trotz Regen, dass wir etwas raus sollten und so packen wir Regenjacken und Schirme ein.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir m&#246;chten etwas die Umgebung inspzieren gehn. Wir fahren hinunter zur Short Point Beach. Fast menschenleer liegt die grosse Bay vor uns. Ein Geocache bei den Felsen lockt uns ans eine Ende der Beach und als wir um die Ecke schauen, sehen wir eine wundersch&#246;ne flache Felszunge auf der man gut weiterlaufen kann. Fasziniert vom Leben in den Wasserl&#246;chern, den Muscheln und Gesteinsformationen spazieren wir bis ans Ende dieser Felszunge. Dort sind zwei Senioren, ein wahrscheinlich s&#252;dl&#228;ndischer Auswanderer mit einer asiatischen Frau am fischen. Ein toller Spot, ganz vorne am Cliff. Erci und ich m&#246;chten an diesem Spot am Abend auch unser Gl&#252;ck versuchen. Bei leichten Nieselregen laufen wir zur&#252;ck zum Auto und fahren ein St&#252;ck zur&#252;ck um nach einem Abstieg in die n&#228;chste Bucht zu suchen, die wir von unserem Fishingspot aus gesehen hatten, aber &#252;ber die Felsen nicht weiterkamen. Ich steige kurz aus, finde aber nur einen kleinen steilen Pfad, der bei diesem Wetter aber zu rutschig und nass ist. So fahren wir weiter zum Aquarium, einem Restaurant mit kleinem Aquarium, dessen Attraktion irgendein Squid ist. Der Eintritt von 13 Dollar erscheint uns dann aber etwas zu teuer und auch so lassen wirs bleiben. Vor dem Restaurant gibts einen grossen Steg, auf dem einige Fischer stehen. Wir schauen kurz vorbei und fragen, was die Jungs da so fischen. Unter uns sehen wir einige m&#228;chtige Rochen am Meeresgrund vorbeischweben. Eindr&#252;ckliche Tiere. Inzwischen hat uns der Hunger auch wieder und wir suchen uns eine &#252;berdachte Picknick Aera, wo wir die restlichen Snacks von gestern Abend und ein paar Br&#246;tchen verdr&#252;cken. Als der Regen wieder st&#228;rker wird, entschliessen wir uns, zur&#252;ck ins Hotel zu fahren, uns dort leckeren Instantkaffee mit Pulvermilch zu machen und etwas hinzuliegen und zu relaxen. Alle schlafen nach einem Weilchen ein und als wir aus diesem herrlichen Mittagsschl&#228;fchen wieder aufwachen schiffts immer noch, obwohl die Prognose auf den Nachmittag oder fr&#252;hen Abend Besserung versprach. Wir quatschen und tr&#246;deln herum, viel Platz haben wir im Zimmer nicht, alle liegen oder sitzen in ihren Betten.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1579\" title=\"27-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-01.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-01.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-01-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nEs dauert ein ganzes Weilchen, bis ich dann Vorschlage, wenigstens kurz ins Dorf zum shoppen zu fahren. Wir brauchen noch etwas f&#252;rs Zmorgen und ich will mirs f&#252;rs Nachtfischen noch eine Flasche Wein im Bottleshop holen. So machen wir uns dann trotz allem bei Regen wieder auf und kaufen den Wolworth leer. Gut, wenn man sich aufrafft, das bringt auch wieder etwas Elan zur&#252;ck und da kommt auch die Idee auf, nach Pambula hin&#252;berzufahren und auch dort mal einen Blick von der Beach zu erhaschen. Vom Aquarium war ein riesiger Strand und ein paar H&#228;user zu sehen wir wollen herausfinden, wies dort ausschaut. Wir parken den Wagen in Pambula Beach beim Strand und spazieren los. Mal regnets ein bisschen, dann ists wieder trocken. Gut dass grade Ebbe herrscht, so k&#246;nnen wir am Ende des Strandes weiter laufen und &#252;ber ein paar Felsen einen Blick in die n&#228;chste Bucht erhaschen. Eine traumhafte Ecke. An den Felsen, die bei Flut &#252;berflutet sind, haften eigenartige Gew&#228;chse, die Wasser spucken. Erci dr&#252;ckt mit seinen Schuhen auf diese hervorstehenden St&#246;psel und l&#246;st damit kleine Wasserfont&#228;nen aus. Dort wo diese Pflanzen, oder vielleicht sind es auch irgendwelche Halblebewesen, bla, keine Ahnung, in der Brandung umsp&#252;hlt werden, spritzen sie auch von selbst. Das sieht richtig ulkig und sehr eigenartig aus. Der Platz ist spannend und sch&#246;n und so beschliessen wir, dass wir morgen, bei hoffentlich besserem Wetter hierher zur&#252;ckkommen m&#246;chten. Sonja m&#246;chte gerne einen Beachday verbringen. Wir haben f&#252;rs erste genug gesehen und gehen zur&#252;ck zum Hotel, wo wir die beiden Frauen zur&#252;cklassen. Wir haben eine andere Mission, packen die Angelruten und ein paar Lammw&#252;rstchen ein und tun, was Jungs gerne tun: Wir fahren zum fischen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1580\" title=\"27-02\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-02.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-02.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/27-02-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nWir sind guter Dinge, obwohl es als wir das Motel verlassen richtig heftig schifft, aber wir glauben immer noch der Prognose und hoffen, dass das Regenradar stimmt und dies nun wirklich der letzte grosse Guss f&#252;r heute ist. An der Grillstation, wo wir schon am Nachmittag unseren Lunch gegessen haben, brate ich mit Erci die W&#252;rstchen. Lustig, hier in Australien gibt es an vielen Picknickpl&#228;tzen Grills, die man frei benutzen darf. Mann muss nur einen Knopf dr&#252;cken und schon wird die Chromstahlplatte heiss und es lassen sich herrlich W&#252;rstchen, Fleisch oder Fisch grillieren. Ok, ein Feuer ist sicher spassiger, aber das ist hier in Australien fast &#252;berall im Sommer streng verboten und irgendwie sind die Dinger ganz praktisch. Grade wenn man im Motel ist und nicht unbedingt ins Restaurant will, kann man sich hier wunderbar verpflegen. Die Outdoork&#252;che funktioniert prima und es geht schnell. Als wir dann unsere W&#252;rstchen weggeputzt haben, zeigen sich tats&#228;chlich erste helle L&#246;cher im Himmel und wir fahren r&#252;ber zur Beach, von wo wir zum Kliff laufen. Inzwischen ist es Nacht geworden, aber wir sind gut ausger&#252;stet. Warme Jacken und Taschenlampen haben wir dabei, das Fishing Gear von Erci ist parat und es kann losgehen. Schon nach ein paar Minuten hab ich den ersten Fisch an der Angel. Nichts wahnsinnig Grosses, dass ich wieder reinschmeisse, aber es macht Spass und Mut und nat&#252;rlich Lust nach mehr. Kurz danach bef&#246;rdert dann Erci sein erstes Exemlar zu uns hinauf. Die Fische die wir fangen sind nicht sensationell, was die Gr&#246;sse anbelangt, aber es passiert immer bisschen was, die K&#246;der werden uns oft auch nur von der Angel gefressen, bis&#8230; ja bis dann pl&#246;tzlich ein riesen Brocken anbeisst. Ercole ist gerade damit besch&#228;ftigt meine irgendwo verh&#228;nkte Rute freizukriegen und dr&#252;ckt mir seine Rute in die Hand, als das Biest anbeisst. Ich bin hin und weg, endlich mal richtig Action und ich bring den Fisch ein paar Meter unter mir sogar kurz in der tosenden Brandung an die Wasseroberfl&#228;che, aber er ist st&#228;rker als unsere Leinen und beim versuch ihn herauszuziehen reisst die 19 Kilo Leine und wir m&#252;ssen ihn leider ziehen lassen. Nat&#252;rlich sind wir nun beide komplett aus dem H&#228;uschen und nach Hause will nun nat&#252;rlich keiner mehr. Also weiter. Wir behalten von den kleinen Fischen, die drei gr&#246;ssten, den kleineren schmeissen wir zur&#252;ck. Sp&#228;ter haben wir dann nochmal was gr&#246;sseres an der Leine, aber auch dieser Fisch haut uns ab. Gegen halb eins brechen wir dann ab und nat&#252;rlich wollen wir morgen wieder zur&#252;ck kommen, m&#252;ssen aber erst in einem Tackleshop unser verloren gegangenes Material wieder aufstocken.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8448814534\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 27 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich aufwache, klatscht im Motel der Regen ans Fenster. Draussen ist alles dick verhangen. 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