{"id":1634,"date":"2013-01-26T05:11:07","date_gmt":"2013-01-26T04:11:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1634"},"modified":"2013-02-06T13:12:24","modified_gmt":"2013-02-06T12:12:24","slug":"tag-40-26-1-traveling-to-melbourne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2013-1634\/tag-40-26-1-traveling-to-melbourne\/","title":{"rendered":"Tag 40 \u2013 26.1.: Goodbye Lakes"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1637\" title=\"40-02\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-022.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"550\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-022.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-022-234x300.jpg 234w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nLangsam naht das Ende. Immer mehr Freunden muss ich hier in Australien zum letzten Mal adjeu sagen. Die Fusco Family sehe ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder. Das letzte gemeinsame Fr&#252;hst&#252;ck steht an. Massimo bereitet leckeren Frenchtoast zu. Aus Eigelb, Milch, Ricotta und Vanille-Essenz wird eine Tunke gemacht, in die (am besten altes Brot) getunkt wird und in einer Pfanne im &#214;l gebraten wird. Dazu bereitet Massimo aus Ricotta, etwas Milch und Vanilleessenz eine leckere Beilage, die auf den fertigen Toast gestrichen werden kann, oder separat mit verschiedenen frischen Fr&#252;chten, Beeren oder Bananen gegessen wird. Die Stimmung ist etwas gedr&#252;ckt. Irgendwie hatte wohl jeder etwas andere Vorstellungen dieses Familienbesuches und so entscheiden die Melbourner spontan, mit mir nach Melbourne zur&#252;ckzureisen. Ich freu mich &#252;ber die Gesellschaft auf der vierst&#252;ndigen Zugreise und packe nach dem Fr&#252;hst&#252;ck meinen Koffer.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nUnser Zug f&#228;hrt kurz vor halb eins in Bairnsdale und Erci l&#228;dt die ganze Familie und mich ins Auto. Der Platz ist eng, aber irgendwie hat dann am Ende doch alles und jeder Platz. Wir sind etwas zu fr&#252;h in Bairnsdale und so bleibt auch gen&#252;gend Zeit, noch kurz bei Mac Donalds reinzuschauen und Marina fr&#228;gt beim Bezug ihrer Tickets gleich noch nach, ob ich meinen reservierten Platz noch tauschen k&#246;nne, was auch klappt.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1636\" title=\"40-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-011.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-011.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-011-300x185.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nIch verabschiede mich am Bahnhof noch von Erci. Seinen Eltern, Sonja, Dominique und Anna habe ich schon zu Hause auf Wiedersehn gesagt. Langsam wird mir bewusst, dass die entspannten und freien Tage bald vorbei sind. Unterwegs nach Melbourne unterhalten wir uns pr&#228;chtig. Mein Englisch klappt auch wieder ganz gut nach den f&#252;nf Wochen Praxis in Downunder. F&#252;r nicht zu komplizierte Diskussionen reichts auf jeden Fall und wenn ich irgendwo was brauche oder mich informieren muss, komme ich auch immer ans Ziel. Massimo erz&#228;hlt mir noch von seiner neuen Gesch&#228;ftsidee: Er produziert zuhause Tichellos, das sind kleine Br&#246;tchen, die er mit verschiedenen Beilagen als Mini-Sandwiches verkaufen m&#246;chte. Gute italienische Zutaten sollen somit den Gedanken des Slowfood als Fastfood-Produkt vereinen. Die Produktionsst&#228;tte hat er zuhause bereits eingerichtet, fehlen tut ihm nur noch das entsprechende Lokal. Bevor wir uns an der Flinders Station voneinander verabschieden, laden Sie mich f&#252;r morgen Abend noch zum Abendessen ein. Ich m&#246;chte noch nicht zusagen, da ich noch ein paar Sachen in der Stadt anschauen m&#246;chte, aber die Idee finde ich ganz gut und die Familie ist so freundlich und mir in der kurzen Zeit schon so ans Herz gewachsen, dass ich auch gerne nochmal vorbei gehen w&#252;rde. Zumal sie nahe beim Flughafen wohnen und es von der Zeit ganz gut passen w&#252;rde. Aber schau mer mal.<\/p>\n<p>Ich muss mich dann beim Bahnhof erst mal mit dem neuen Ticketsystem vertraut machen. Von Fuscos Eltern habe ich eine Myki-Karte bekommen. Das ist eine Chipkarte, auf die mal Geld laden kann, welche dann auf den Tram, Bus und Zugfahrten dann entsprechend wieder abgebucht werden. Da ich nur ungef&#228;hr mitbekommen habe, wie das ganze funktioniert und ich von Serras gesagt bekam, dass ich zuerst frisches Geld auf die Karte laden m&#252;sse, gehe ich mich am Schalter informieren, wieviel ich laden m&#252;sse und wie und wo ich das ganze entwerten muss. So einigermassen klar ist mir die Geschichte dann, aber eben nur ungef&#228;hr. Auf jeden Fall komm ich mit dem Tram von der Flinders Station direkt zum Hotel. Von der Tramhaltestelle sind es keine f&#252;nf Minuten. Unterwegs gr&#252;ble ich dann im Rucksack mal nach meinem Pass und als ich ihn nicht finden kann, wo ich ihn eigentlich vermutet h&#228;tte, gr&#252;ble ich noch im Koffer und meiner Tasche weiter&#8230; kann aber nichts finden. Mein Puls steigt merklich. Hab ich jetzt meinen Pass irgendwo bei Fuscos vergessen? Ich weiss, dass ich ihn immer auf dem Sofa in meinem Zimmer liegen hatte und meinte mich aber erinnern zu k&#246;nnen, dass ich ihn mal in eine Tasche gesteckt hatte. Ich versuche vor dem Check-In Erci anzurufen, aber der nimmt sein Telefon nicht ab. So entschliesse ich mich, erst mal im Hotel einzuchecken. Denen gen&#252;gt zum Gl&#252;ck auch mein Fahrausweis und die Kreditkarte. Im Zimmer leere ich dann erst mal mit leicht erh&#246;htem Puls den Koffer und alle Taschen und finde den Pass dann doch noch. Sicher und gut verstaut in meiner Reisetasche in einem Innenfach, wo ich zuvor dran vorbeigegriffen hatte. Ich bin beruhigt und leg mich erst mal zum entspannen aufs Bett. Ich bin ziemlich m&#252;de und mag mich im Moment nicht mehr aufraffen, m&#246;chte aber auch nicht im Hotelzimmer versauern und geb mir nach einer guten Stunde dann einen Kick, stell mich unter die Dusche und mach mich auf den Weg nach St. Kilda. Mein Hotel ist ganz gut gelegen. Von der Flinderstation oder dem Federal Square kann ich drei Tramlinien nutzen. Das Hotel liegt an der Grenze zu St. Kilda, einen Vorort den ich bei meinem letzten Melbournebesuch schon besuchen wollte, mir die Zeit aber nicht mehr gereicht hatte. Viele Leute haben mir das immer wieder empfohlen.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1638\" title=\"40-03\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-031.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-031.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/40-031-300x249.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nSo mache ich mich frisch geduscht auf Richtung St. Kilda. Wie und wo ich genau hin muss, weiss ich nicht, aber Geocaching hilft einmal mehr. In einem Listing lese ich, dass die Acland Street bekannt f&#252;r Restaurants und Bars ist. So peile ich diesen Cache an und finde tats&#228;chlich nach einer knappen Stunde eine belebte Strasse, die ich zuerst mal hinabschlendere. Die Strasse ist h&#246;chstens ein paar hundert Meter lang. Am Ende scheint nicht mehr viel los zu sein und so entscheide ich mich via K&#252;stenstrasse zur&#252;ckzulaufen um zu schauen, ob an der Waterfront vorne auch noch Gesch&#228;fte oder Restaurants sind. Ist aber nix und so kehre ich dann wieder zu meinem Ausgangspunkt an der Aclandstreet zur&#252;ck und entscheide mich f&#252;r Healthy Burgers. Ein lebhaftes kleines Burgerrestaurant mit freundlicher Bedienung und wirklich leckeren Burgern. Die Kunst hierbei liegt aber im Essen dieser dicken Teile. Da muss ich wohl noch etwas &#252;ben, denn mir kleckert schon beim ersten Biss hinten die halbe Sauce raus und meine H&#228;nde sind schon versabbert und ich schaffs nach dem ersten Ablegen kaum mehr, dieses Gebilde wieder so in die H&#228;nde zu nehmen, ohne dass es mir wieder rausrutscht, oder in seine einzelnen Schichten zerf&#228;llt. Irgendwie krieg ich dann aber doch den ganzen Burger noch runter, die zus&#228;tzlichen Pommes h&#228;tt ich mir allerdings sparen k&#246;nnen. Hatte beim bestellen nicht gecheckt, dass die nicht mal dazugeh&#246;rt h&#228;tten. Obwohl ich eigentlich pappvoll bin, lass ich es mir nicht nehmen, ein leckeres Eiscr\u00e8me bei 7Apples zu holen. Irgendjemand hatte mir mal gesagt, dass die gut seien. Also mussten die nat&#252;rlich auch noch getestet werden. Mit dem Tram gings dann zur&#252;ck zum Federal Square. Dieser Platz liegt gegen&#252;ber der Flinders Station, einer grossen Eisenbahnstation in einem sch&#246;nen alten Geb&#228;ude. Auf dem Federal Square befindet sich die Touristen-Info, ein Kunstmuseum und eine grosse Leinwand, auf der immer irgendwas flimmert. Heute wird nat&#252;rlich das Damen Finale der Australien Open &#252;bertragen und so stelle ich mich nat&#252;rlich vor die Leinwand und lass mich vom Spiel zwischen Na Li und Victoria Azarenka mitreissen.<\/p>\n<p>Um Viertel nach Zehn wird das Finale dann f&#252;rs Feuerwerk unterbrochen. Vom Federal Square aus hat man einen herrlichen Blick aufs Geschehen und ich lasse mich von den bunten Bildern die in den Melbourner Nachthimmel gezeichnet werden mit zig tausend anderen Besuchern verzaubern. Danach schau ich mir das Tennisspiel zu Ende an und kehre m&#252;de ins Hotel zur&#252;ck.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8449117922\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 40 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Langsam naht das Ende. Immer mehr Freunden muss ich hier in Australien zum letzten Mal adjeu sagen. Die Fusco Family sehe ich wahrscheinlich nicht so schnell wieder. Das letzte gemeinsame Fr&#252;hst&#252;ck steht an. Massimo bereitet leckeren Frenchtoast zu. 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