{"id":1671,"date":"2013-01-23T21:58:59","date_gmt":"2013-01-23T20:58:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1671"},"modified":"2013-02-06T13:10:10","modified_gmt":"2013-02-06T12:10:10","slug":"tag-37-23-1-the-prom-waterloo-bay-refuge-cove","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2013-1671\/tag-37-23-1-the-prom-waterloo-bay-refuge-cove\/","title":{"rendered":"Tag 37 \u2013 23.1.: The Prom: Waterloo Bay &#8211; Refuge Cove"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1674\" title=\"37-01\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/37-01.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/37-01.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/37-01-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nEwig schl&#228;ft man im Zelt ja eh nicht, aber besser als gedacht wars allemal. Das australische Vogelgezwitscher weckt mich. Die Ger&#228;usche sind so anders, aber in den paar Wochen, wo ich schon im Land bin, habe ich mich schon an die neuen Kl&#228;nge gewohnt. Nat&#252;rlich sind Karl und Thomas schon wach. Es wird Kaffee gekocht: Lecker Nescaf\u00e9 mit noch leckerer Milchpulver-Milch ;-) F&#252;r zwischen die Z&#228;hne gibts M&#252;esli aus dem Beutel. Karls brilliante Fr&#252;hst&#252;cksidee funktioniert so: Fertigm&#252;eslimischung mit Milchpulver in ein Zippbeutelchen f&#252;llen. Am Morgen Zipperchen &#246;ffnen, wasser rein, zipperchen zu, sch&#252;tteln, zipperchen auf, L&#246;ffel rein, L&#246;ffel in den Mund &#8230; geniessen! Tolle Idee und mit der richtigen M&#252;eslimischung fast schon lecker. Leicht und Platzsparend. Mehr brauchts nicht, danach sind wir alle ready f&#252;r die Tour.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nHeute gehts der K&#252;ste entlang hinauf in die Refuge Cove. Wir sind alle gespannt, was uns erwartet. Der schmale Pfad steigt erst leicht an, durch sch&#246;nen australischen Wald, von dem es hier an der Ecke ja genug gibt ;-) Es geht hinauf, hinab, mal bisschen tiefer in den Wald, dann wieder an die K&#252;ste, bis zur n&#228;chsten kleinen Beach. Ein weiteres Bijou. Der Weg folgt kurz dem Strand. Der Sand hat nat&#252;rlich auch hier wieder eine andere Farbe und K&#246;rnung, an einer Stelle ist die Schicht mit stiropork&#252;gelchen-grossen Steinchen bedeckt. Ich weiss nicht, wieso ich das nicht fotografiert hatte, oder mir ein paar dieser K&#252;gelchen einpackte. J&#228; nu, vorbei. Danach gehts wieder hoch in den Wald und hinauf zum h&#246;chsten Punkt der Wanderung, dem Kersops Peak. Es ist eine Erhebung auf der Landzunge die zwischen der Waterloo Bay und Refuge Cove liegt und &#252;ber die der Wanderweg f&#252;hrt. Ein kleiner Abzweiger f&#252;hrt dann noch zum Peak. Da dort oben ein Cache liegt und mich solche Punkte sowieso immer reizen, nehme ich auch diese 15 Minuten Extra noch auf mich. Erci macht kurz Pause und Karl und Thomas gehen nachdem sie ihren Wasserhaushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht haben auf dem normalen Weg weiter. Die Aussicht von hier ist schon wider vielversprechend. Wir sehen bereits die n&#228;chsten Buchten unter uns.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1687\" title=\"37-02\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/37-02.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/37-02.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/37-02-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nMein Abstecher zum Peak ist dann etwas weniger spektakul&#228;r als ich mir das vorgestellt hatte. Die Aussicht ist nicht ganz so toll, weil die B&#228;ume und B&#252;sche f&#252;r einen Rundumblick einfach zu hoch sind. Den Cache suche ich dann ein ganzes Weilchen. Die h&#228;sslichen fetten Bremen, die einen hier sofort attackieren, sobald man nicht mehr in Bewegung ist nerven gewaltig. Ich m&#246;chte schon fast aufgeben, weil ich den Hint nicht wirklich verstehe, aber vermute, dass es sich um eine lateinische Bezeichnung eines Baumes oder Busches handelt. Nur welchen? B&#252;sche und B&#228;ume gibts hier genug. Kurz vor der Kapitulation ersp&#228;he ich dann hinter einem Busch eine verrostete Blechdose. Die l&#228;sst sich von Hanb aber nicht mehr &#246;ffnen, aber f&#252;r solche F&#228;lle hat man ja ein fettes Schweizer Messer in der Tasche. Ich bin dann erstaunt, dass in der Dose zwar Krimskrams liegt, aber kein Logbuch. So kr&#252;mel ich mir aus meinem Portemonnaie ein Zettelchen hervor, wo ich meinen Log draufschreibe und leg das D&#246;schen wieder zur&#252;ck. Dabei entdecke ich dann noch die \u00abrichtige\u00bb\u00a0Cacheb&#252;x, die klassische australische Sistemabox. So heissen die Klipb&#246;xchen hier in Australien. Es l&#228;sst sich wunderbar &#246;ffnen und beherbergt auch ein trockenes Logbuch. Schnell einschreiben und dann husch wieder hinunter zum Abzweiger und meinen Freunden hinterher. Der Weg zieht sich dann bis zur Cove ganz sch&#246;n. Die anderen hol ich nicht mehr ein. An einer Aussichtsstelle sehe ich Thomas unten an der Beach grade aus dem Wasser kommen. F&#252;nf Minuten sp&#228;ter bin ich dann auch wieder bei meinen Gsp&#228;nlis, die sich bereits im kalten Wasser abgek&#252;hlt hatten und am vespern sind. Auch ich krame mein Pumpernickelbrot hervor und bekomme noch meinen Teil Salami und K&#228;se. Die Refuge Cove steht der Waterloo Bay in nichts nach. Es ist eine grosse ziemlich abgeschlossene Bay. Eigentlich sinds zwei Bays, die durch eine Felsformation voneinander getrennt sind. Der Sand ist nicht mehr so weiss, wie an der Waterloo Bay, aber das Gesamtbild haut einen fast um. Ganz einfach: Traumwelt, unbeschreiblich sch&#246;n.<br \/>\nDer Campground ist leer. Das d&#252;rfte wohl daher kommen, da der Weg vom Telegraph Sattle zur Sealers Cove geschlossen ist und somit der direkte Zugang zur Cove nicht einfach zu erreichen. Normalerweise d&#252;rfte hier aber einiges mehr los sein, da wenn der Weg offen ist, dies der zweite Campground auf der grossen Schleife ist, die man im s&#252;dlichen Teil des Proms durchwandert. Nach unserem Lunch aus dem Rucksack z&#252;cken wir noch die Fischerruten hervor. Hier darf auch wieder ganz offiziell geangelt werden und nat&#252;rlich m&#246;chten wir die Chance nicht ungenutzt lassen. Wir kraxeln zu einem grossen Felsen und werfen von dort unsere K&#246;der aus. Das Wasser ist glasklar. Zu Beginn geschieht gar nix, bis Karl den K&#246;der wechselt und wir anstelle der getrockneten Sandw&#252;rmer, frisches Muschelfleisch an die Haken h&#228;ngen. Bei mir zuckts heftig, aber ich krieg keinen der Fische an die Angel, Erci ist erfolgreicher und zieht drei Fische raus. Da sie aber zu klein sind, schmeissen wir sie wieder zur&#252;ck.<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1688\" title=\"37-03\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/37-03.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/37-03.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/37-03-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nZwischenzeitlich sind ein paar finstere Wolken aufgezogen und der Wind bl&#228;st immer wieder b&#246;hig und eiskalt. Unglaublich, dieses Wetter. In der Sonne ists richtig warm, kaum verschwindet die aber hinter den Wolken, wirds gleich frisch. Da die Zeit schon fortgeschritten ist und wir nicht bei Dunkelheit zur&#252;ck sein wollen, machen wir uns gegen halb sechs dann auf den R&#252;ckweg. Am Campground k&#246;nnen wir noch Wasser filtern und unsere Flaschen wieder auff&#252;llen. Thomas und Karl laufen dann schon mal los, Erci und ich wollen nochmal zur&#252;ck, einen Cache suchen. Finden tun wir diesmal nix und versuchen dann die gut zwanzig Minuten auf die anderen wieder aufzuholen. Wir schlagen einen z&#252;gigen Gang ein. Der Schweiss fliesst, auf dem Weg hinauf zum Kersops Peak. Karl und Thomas holen wir aber erst am kleinen Strand ein. Von dort ists noch ne knappe halbe Stunde zur&#252;ck zu unseren Zelten. Erci und ich ziehen den z&#252;gigen Schritt durch und holen so auf die anderen nochmal ein paar Minuten raus, aber nicht der Rede wert. Das Wetter ist inzwischen recht ungem&#252;tlich geworden. Der Wind bl&#228;st stark, der Himmel ist komplett zugezogen und wir haben Angst, dass es uns in der Nacht noch verregnen k&#246;nnte.<br \/>\nZum Abendessen gibts dann wieder lecker Trockenpasta und blaues Wasser. Ich hatte mir blaues Powerrade Pulver gekauft, dass bei allen regen Zuspruch findet und von allen gerne getrunken wird. Auf dem Camping ists etwas ruhiger geworden. Ein paar Zelte stehen nicht mehr, aber nach uns kommen doch auch nochmal ein paar neue Wanderer und installieren sich. Karl entdeckt dann noch einen sch&#246;nen Skorpion. Ein etwas gr&#246;sseres Exemplar, als das, was ich gestern kurz vor dem Schlafen gehen entdeckt hatte. Als ich dann noch in die B&#252;sche zum pinkeln gehe sehe ich noch ein ganzes Gr&#252;ppchen dieser interessanten Krabbeltierchen. Karl beh&#228;lt den Gr&#246;ssten und packt ihn in ein S&#228;ckchen ein, um ihn auch noch Thomas zeigen zu k&#246;nnen. Gegen elf verkriechen wir uns dann alle wieder in unsere Zelte und legen uns bei windiger K&#228;lte schlafen.<\/p>\n<p>Das ganze <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157632691392497\/\">Aussie-Album<\/a> gibts bei flickr. <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/8448015005\/in\/set-72157632691392497\/lightbox\/\">Die Bilder zu Tag 37 starten hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ewig schl&#228;ft man im Zelt ja eh nicht, aber besser als gedacht wars allemal. Das australische Vogelgezwitscher weckt mich. Die Ger&#228;usche sind so anders, aber in den paar Wochen, wo ich schon im Land bin, habe ich mich schon an die neuen Kl&#228;nge gewohnt. Nat&#252;rlich sind Karl und Thomas schon wach. 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