{"id":1794,"date":"2013-02-25T23:31:16","date_gmt":"2013-02-25T22:31:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1794"},"modified":"2013-02-25T23:33:39","modified_gmt":"2013-02-25T22:33:39","slug":"amt-30-goes-pardatsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2013-1794\/amt-30-goes-pardatsch\/","title":{"rendered":"Amt 30 goes Pardatsch"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1795\" title=\"stels1\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stels1.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stels1.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stels1-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nAm Wochenende stand mal wieder ein Amt 30 Weekend an. Zusammen quatschen, zusammen sein, zusammen Schneeschuhlaufen gehn war geplant. Dazu kam dann noch: Zusammen die Macken eines alten B&#252;ndnerhauses zu meistern. Am Freitag nach der Arbeit gings los. Dani und Lea waren schon etwas fr&#252;her gegangen. Ich freute mich auf das Wochenende und war schon lange gespannt auf Danis Haus Pardatsch, welches er im letzten Herbst von seiner Familie &#252;bernommen hatte. Kurz vor sieben erreichte ich dann Stels &#252;ber die schmale und steile Strasse von Schiers.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/s.geo.admin.ch\/c80b1215\">Die Tour von Stels<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Etwas &#252;berrascht begr&#252;sste ich Lea und Dani &#8230; und Vali. Der lokale \u00abHausmeister\u00bb den Dani gerufen hatte, weil das Wasser eingefrohren war. Der Schreiner, der Dani hilft, sich ums Haus zu k&#252;mmern, wenn niemand da ist, hatte aber das Problem schnell lokalisiert und mittels Heizl&#252;fter die gefrohrenen R&#246;hren schnell aufgetaut. Nachdem sich dann die erste Hektik wieder gelegt hatte, kochte Dani lecker Thais&#252;ppchen und w&#228;hrenddessen versuchten wir nebenher das eiskalte Haus etwas aufzuw&#228;rmen. Ich freute mich &#252;ber den alten Holzofen, der von der K&#252;che aus beheizt wird und wunderbar gross ist, also auch Platz f&#252;r rechte Holzkl&#246;tze hat. Toll. Auch sonst gef&#228;llt mir das alte Haus. Einfach und heimelig. Manchmal, wie bei uns in Murg ein paar Renovationss&#252;nden aus den letzten Jahrzehnten und nat&#252;rlich auch die einen oder anderen schr&#228;gen Einrichtungsgegenst&#228;nde die sich in den letzten 50 Jahren angesammelt haben. Das Haus kriegen wir trotz Danis neuer Heizl&#252;fterinvasion nicht wirklich war, aber auch das st&#246;rt mich nicht, schlafe ich gerne in k&#252;hlen R&#228;umen und das Wohnzimmer wird auch warm, als die Schammotsteine des Ofens sich nach ein paar Stunden aufgew&#228;rmt haben und die Hitze in den Raum strahlen. Auf den sch&#246;nen Holzofen, bin ich doch etwas eifers&#252;chtig, sowas m&#252;sste bei uns in Murg wieder zur&#252;ckgebaut werden.<\/p>\n<p>Lea und Dani haben gut eingekauft, ich hab den Wein gebracht. Das Essen ist herrlich, die Portionen reichen aber f&#252;r f&#252;nf ;-) Draussen sinkt das Thermometer bis Minus 15 Grad. Lea und Dani machen sich etwas Sorgen um die geplante Schneeschuhwanderung von morgen. Ich versuche sie aber zu beruhigen und bin &#252;berzeugt, dass morgen niemand frieren muss, wenn wir zum Stelsersee aufsteigen wollen. Ein weiteres Problem kriegen wir dann aber nicht mehr gel&#246;st. Oben im Badezimmer l&#228;uft das Wasser in der Badewanne nicht ab. Der Verdacht nach weiterem Eis liegt nahe. Heisses Wasser reinsch&#252;tten n&#252;tzt nichts und der Entstopfungsst&#246;psel l&#246;st das Problem auch nicht. Wir entscheiden, den n&#228;chsten Morgen abzuwarten. Vielleicht taut oder l&#246;st sich das Problem ja von selber, wenn das Haus bisschen w&#228;rmer wird. Lea und Dani legen sich schlafen, ich bleib noch ein viertel St&#252;ndchen sitzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1797\" title=\"stels2\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stels2.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stels2.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/stels2-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Der Duft von Kaffee weckt mich und als ich den Fensterladen &#246;ffne, lacht mir die Sonne ins Gesicht. Frisch verschneite B&#252;ndner-Berge strahlen mir entgegen. Es ist bitterkalt draussen, aber sch&#246;&#246;&#246;&#246;&#246;n. Lea und Dani sind schon am Werkeln. Wir essen gem&#252;tlich Fr&#252;hst&#252;ck. Das Badewannenproblem hat sich &#252;ber Nacht leider nicht gel&#246;st. Dani hat die Wanne inzwischen ausgesch&#246;pft und Vali noch mal alarmiert. Der steht schnell wieder auf der Matte und als Kenner des Hauses, weiss er auch, wo die Abwasserleitungen runter kommen und l&#246;st auch dieses Problem innert n&#252;tzlicher Frist. Dumm nur, dass er noch ein Leck der Abwasserleitung des Lavabos entdeckt.<\/p>\n<p>Danach gehts raus an die frische Luft. Warme Schuhe, Jacke, M&#252;tze und Handschuhe, sorgen f&#252;r wohliges K&#246;rpergef&#252;hl, die Schneeschuhe helfen uns beim Bewegen im frischen pulvrigen Schnee. Via Stels gehts hinauf auf den Stelserberg. Ziel ist der Stelsersee, aber wir legen kurz vor dem Ziel an einer h&#252;bschen Aussichtsstelle eine kleine Pause ein zum Vespern. Der Weg ist wundersch&#246;n und die gute Spur macht den Aufstieg und das Laufen einfach. Nach der Pause machen wir uns dann auf den R&#252;ckweg. Vali und Ruth haben uns noch auf ein Glas Wein eingeladen. Wir nehmen gerne an und werden freundlich begr&#252;sst. Schlussendlich sitzen wir zweieinhalb Stunden und werden f&#252;rstlich versorgt. Merci, f&#252;r die Einladung und Bewirtung. Tja und da wir zuhause noch das Chemin\u00e9ezimmer einheizen m&#246;chten, machen wir uns dann auch wieder auf den Weg.<\/p>\n<p>Zur&#252;ck im Pardatsch heiz ich dann mit Dani den stylischen Chemin\u00e9eraum im Stall ein. Dumm nur, dass die vielen Elektro&#246;fen die Dani in Betrieb setzt das Stromnetz des alten Hauses wohl &#252;berfordert. Nach einer halben Stunde hauts mal die Sicherungen raus, soweit noch nichts wildes, aber als nach einer weiteren halben Stunde das Licht wieder weg bleibt, scheint irgendwo was gr&#246;sseres Durchgebrannt zu sein und das ganze Haus, ist bis auf eine Steckdose und den Kochherd ab sofort Stromfrei. Dani ist verst&#228;ndlicherweise frustriert. Vali wird ein weiteres Mal kontaktiert, auch wenns langsam peinlich wird, abrer diesmal weiss auch er keinen Rat. So verbringen wir schlussendlich so nicht geplanten, romantischen Abend bei Kerzenlicht. Anstatt das Fleisch im Chemin\u00e9ezimmer zu grillieren, braten wir es in der Pfanne. Aber es schmeckt und Zeit um uns auszutauschen haben wir nat&#252;rlich auch genug. Die Nacht ist dann sch&#246;n k&#252;hl, aber mein Schlafsack h&#228;lt mich kuschlig warm&#8230; geht doch, auch ohne Elektro&#246;fen ;-)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1796\" title=\"salginatobel\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/salginatobel.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/salginatobel.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/salginatobel-300x174.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Der Sonntagmorgen l&#228;uft dann wieder gem&#228;chlich ab. Aufstehen, K&#228;ffchen und dann gem&#252;tlich Fr&#252;hst&#252;cken. Danach mit gew&#228;rmtem Wasser aus dem Ofen und vom Kochherd wird der grosse Abwasch gemacht und die K&#252;che geputzt. Der Rest des Hauses auch wieder in Schuss gebracht. Nur der Staubsauger, bleibt wegen fehlendem Strom im Schrank. Lea und Dani m&#246;chten dann gleich zur&#252;ck nach Z&#252;rich. Mich reuts, bei dem sch&#246;nen Wetter schon nach Hause zu gehen und entscheide mich, die nahe gelegene Saglinabr&#252;cke zu besuchen. Ich stelle mein Auto in Schiers ab und wandere von Schiers dorthin. Zuerst stapfe ich dem Wanderweg entlang durch den Schnee, danach muss man leider der Fahrstrasse folgen, die nicht wahnsinnig spannend ist. Aber umso beeindruckender ist dann dieses Bauwerk, dass ich bisher immer als langweilig abgestempelt hatte, von den Bildern die ich bis anhin davon gesehen hatte. Als ich dann aber vor der Br&#252;cke stehe bin ich doch beeindruckt von diesem Bauwerk. Und als ich dann auf der Infotafel noch etwas &#252;ber den Bau und die Geschichte lese, revidiere ich meine Meinung. Wahnsinn, was in den 30er Jahren hier gebaut wurde. &#220;ber hundert Meter lang und 90 Meter &#252;ber Boden spannt sich der elegante Bogen aus Stahlbeton. Auf alten Fotos sieht man das Holzger&#252;st, dass f&#252;r den Bau des Bogens aufgebaut wurde. Nur dieses Teil war schon ein Meisterwerk.<\/p>\n<p>Zur&#252;ck zum Auto folgte ich dann dem Rundweg hinunter ins Tobel. Ein paar Spuren machen mir Mut, diesen etwas verwegenen Weg zu w&#228;hlen. Ist dann aber ganz easy und unten im Tal kann ich der flachen Fahrstrasse gem&#252;tlich hinunter ins Dorf folgen. Toller Abschluss eines gem&#252;tlichen Weekends.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende stand mal wieder ein Amt 30 Weekend an. Zusammen quatschen, zusammen sein, zusammen Schneeschuhlaufen gehn war geplant. Dazu kam dann noch: Zusammen die Macken eines alten B&#252;ndnerhauses zu meistern. Am Freitag nach der Arbeit gings los. Dani und Lea waren schon etwas fr&#252;her gegangen. 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