{"id":1923,"date":"2014-12-29T22:29:51","date_gmt":"2014-12-29T21:29:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1923"},"modified":"2014-12-29T22:30:17","modified_gmt":"2014-12-29T21:30:17","slug":"1923","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2014-1923\/1923\/","title":{"rendered":"Sansibar &#8211; Tag 4 &#8211; 29. Dezember 2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1924\" title=\"Day-4---Stone-Town\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Stone-Town.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Stone-Town.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Stone-Town-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Es w&#228;re anmassend zu behaupten, dass ich mich schon nach drei Tagen an Afrika gew&#246;hnt h&#228;tte. Es prasselt immer noch so viel auf mich ein, dass mich einfach staunen l&#228;sst. Zwei Dinge beginne ich langsam zu begreifen, die nicht ganz so sind, wie ich mir das vorgestellt hatte. Zum einen f&#252;hle ich mich hier viel sicherer, als ich das zuerst gedacht hatte. Da z&#228;hlt sicher meine Unerfahrenheit und Unwissenheit mit Drittweltl&#228;ndern und im speziellen Afrika dazu. Die Lebensgwohnheiten eines Europ&#228;ers oder Schweizers sind dermassen weit weg von dem was hier passiert, das ist kaum vorstellbar. Nat&#252;rlich ist man hier in Nungwi als Weisser kein Exot mehr. Die vielen Hotelanlagen und Bungalows sp&#252;len ja eine ganze Menge Weisser in diese Gegend. Aber hier im Dorf, wo Barbara und Malou ihre H&#228;user haben, scheint mir das Leben sehr authentisch zu sein. Ich empfinde es nicht als eine schreiende Armut, obwohl das vielleicht etwas eigenartig klingen mag. Vielleicht habe ich aber auch noch ein falsches Bild, weil man nicht wirkliches Elend sieht, obwohl die meisten Menschen hier arm sind und in Verh&#228;ltnissen wohnen, die wir uns kaum vorstellen k&#246;nnen. Trotz allem erweckt das Leben hier auf mich den Eindruck, dass man hier \u00ab&#252;berleben\u00bb kann. Fast jeder scheint irgend ein Einkommen oder J&#246;bchen zu haben, dass ihn zumindest nicht hungern l&#228;sst. Vielleicht sehe ich das im Moment noch falsch. Barbara und Malou engagieren sich ja auch nicht ohne Grund hier f&#252;r die Menschen. Familien die kein Geld haben, um ihre Kinder in die Schule zu schicken, oder das Geld fehlt, um ein an Malaria erkranktes Kind zum Arzt zu bringen, oder sich ausgewogen ern&#228;hren k&#246;nnen. Auf jeden Fall f&#252;hlte ich mich bisher nie unwohl. Man spaziert durch die staubigen Strassen, die von H&#252;ttchen ges&#228;umt sind, in denen &#252;berall gewerkelt wird, oder irgend etwas verkauft wird. Alle Menschen hier sind so offen und sehr freundlich, wenn man irgendwo um Hilfe fragt, wird einem geholfen, so gut es geht, oder es die Sprachbarrieren erlauben.<\/p>\n<p>Das andere, dass ich mir etwas anders vorgestellt hatte, war, dass ich mir die Insel touristischer und etwas herausgeputzer vorgestellt hatte. Aber sowas bitte ich mir als erstmaliger Afrikatourist noch erlauben zu d&#252;rfen. Ich wurde ja bis anhin immer mit traumhaften Strandbildern, h&#252;bschen Afrikamotiven und den sch&#246;nen H&#228;usern meiner Gastgeber \u00abgef&#252;ttert\u00bb. Es entt&#228;uscht mich aber in keiner Weise, dass es nicht ganz so ist, wie ich mir das vorgestellt hatte, im Gegenteil, ich bin gefesselt, von alldem was ich hier sehe und erlebe.<\/p>\n<p>Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Container&#252;berf&#252;hrung, bzw. Ausl&#246;sung der Hilfsg&#252;ter in Stone Town. Dies k&#246;nnte wieder eine etwas l&#228;ngere Geschichte werden ;-) Morgens, p&#252;nktlich wie ein Schweizer Uhrwerk, steht unser Fahrer Abra vor dem Tor. King und Risiki begleiten uns. Zuerst fahren wir nach Stone Town zur Barclays Bank, um Geld zu holen. Ich hab zwar noch einen B&#252;ndel zuhause, m&#246;chte aber probieren, ob ich mit meiner Schweizer EC-Karte wirklich Geld abheben kann, was nat&#252;rlich prompt nicht geht. Im Moment herrscht deswegen noch keine Panik, wir werden es noch bei der NBC probieren. Wenn das dann auch nicht klappt, werd ich wohl die Kreditkarte qu&#228;len m&#252;ssen, oder mal mit der ZKB Kontakt aufnehmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1925\" title=\"Day-4---Riziki\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Riziki.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Riziki.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Riziki-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Danach gings weiter zum Finanzministerium, wo Barbara und Malou Papiere abstempeln lassen m&#252;ssen, um ihren Container steuerfrei einf&#252;hren lassen zu k&#246;nnen. Gespannt watschle ich den Damen hinterher, die routiniert ihrem Gesch&#228;ft nachgehen und in den zweiten Stock geschickt werden. Im Microb&#252;ro verschwindet Patima hinter ihrem Schreibtisch mit mannshohem Aufbau. Ich stehe in der T&#252;re und sehe von ihr nichts mehr. Um Blickkontakt zu haben, m&#252;sste man sich b&#252;cken um zwischen dem Gestell und dem Montior einen Blick auf sie erhaschen zu k&#246;nnen. Sie bl&#228;ttert durch all die Dokumente, die ihr Barbara gegeben hat und meint dann, dass wir erst einen Agenten br&#228;uchten, der die Fracht am Hafen f&#252;r uns ausl&#246;st und seinerseits wieder ein Papier bringen m&#252;sse, welches die Unterlagen erst komplettiere. So ziehen wir wieder ab, die M&#228;dels immer noch sehr guter Dinge, weil der Anfang so rund lief wie selten. Abra kennt nat&#252;rlcih jemand, der kurz angerufen wird und ein paar Minuten sp&#228;ter treffen wir einen Agenten, der uns gerne weiter hilft. Wir zotteln vereint dem Mann hinterher. Wieder ein Microb&#252;ro, wo von ihm die Unterlagen angeschaut werden. Der Deal steht, wir verabreden uns mit ihm in einem nahegelegenen Restaurant, weil er meint, dass wir nicht hier im B&#252;ro auf ihn warten br&#228;uchten und er uns die Unterlagen r&#252;ber bringt, bevor wir unsere Fruchts&#228;fte leer haben. Wir also los, ins Resti rein, Drinks bestellt, getrunken und gewartet. Riziki wirds inzwischen etwas langweilig und ich gehe mit ihr dann nach einer gef&#252;hlten Stunde mal ein paar Ap\u00e9roh&#228;ppchen aus der Auslage holen. Reisb&#228;llchen, Meatballs und noch irgendwelche andere gef&#252;llten K&#252;gelchen, die lecker schmecken. Irgendwann taucht dann Sefu, der Agent doch noch auf, pr&#228;sentiert Barbara das Papier, dass aber einen viel zu hohen Materialwert der einzuf&#252;hrenden Hilfsg&#252;ter aufweist. Um dieses Maleur aber sauber zu fixen, brauchen wir die originale Packliste, die nat&#252;rlich nur in einer Kopie noch bei Patima im Ministerium liegt. Also, wieder zur&#252;ck zu Abram, zum zweiten Mal ins Ministerium ged&#252;st, wo Barbara schnell und problemlos die gew&#252;nschte Kopie erh&#228;lt und zur&#252;ck zum Treffpunkt. Sefu nimmt die Papiere entgegen und wir vereinbaren den n&#228;chsten Treffpunkt in einer guten Stunde. Inzwischen knurren unsere M&#228;gen und wir beschliessen, diese Zeit f&#252;r ein Mittagessen zu nutzen. Barbara und Malou schlagen vor, dass wir ins Floating Restaurant gehen, eine neue Beiz, die die letzten Jahre nur Baustelle war und auf eine Art Pier, &#252;bers Wasser gebaut ist. Touristisch, aber sehr h&#252;bsch gemacht mit tollem Essen. Ich bestelle mir ein Fishcurry, was einmal mehr herrlich schmeckt. Barbara und Malou erkennen eine alte Freundin. Eine Holl&#228;nderin, die fr&#252;her in Stone Town ein kleines Hotel gef&#252;hrt hat. In einem kurzen Schwatz erkl&#228;rt sie uns, dass sie das Hotel inzwischen aufgegeben hat, weil die Eigent&#252;mer die Pacht so stark angehoben hatten, dass sie unter diesen Umst&#228;nden nicht mehr weitermachen konnte und auch wollte. Als wir noch aufs Essen warten, kommt Sefu ins Restaurant und pr&#228;sentiert das Papier. Er m&#246;chte noch mit der Frachtgesellschaft checken, wie und wo die Kisten stehen und d&#252;st wieder ab. Nach dem Essen taucht er wieder auf und meint, dass es da noch ein anderes Problem gibt. Er erkl&#228;rt uns, dass die Kisten noch gar nicht in Sansibar sind, sondern immer noch in Dar im Hafen stehen. Nun wirds langsam kompliziert. Frustration macht sich breit und auch die Freude, die am Morgen noch herrschte, wo alle meinten, dass diesmal alles so glatt abl&#228;uft, war nun verflogen. Wie weiter? Sefu meinte, dass man mit den aktuellen Papieren in Dar &#252;berhaupt nichts bekommt, dort alles nochmal bei Null anfangen m&#252;sse, um die Fracht in Dar auszul&#246;sen und dann nach Sansibar zu verschiffen. Die Krux ist aber, dass die Sepditionsfirma deutlich auf ihren Papieren Sansibar als L&#246;schhafen angeben hatte. Nat&#252;rlich erreichen wir just in diesem Moment den Schweizer Agenten nicht und Ratlosigkeit macht sich breit. Wat nu? M&#252;ssen wir nun nach Dar, wo sich auch Barbara und Malou nicht auskennen und ein solches Prozedere, mit allen Wirren auch mal mehrere Tage in Anspruch nehmen kann, oder kann der Schweizer Spditeur weiterhelfen? Im Moment wissen wir gar nichts und wissen auch nicht, wo der Fehler liegt, wer daf&#252;r verantwortlich ist und wie man die Geschichte irgendwie ohne weitere Riesenaufw&#228;nde geregelt bekommt. Mit diesem neuen Wissenstand machen wir uns dann wieder auf den Weg. Wir m&#246;chten noch auf den Markt um Gem&#252;se, Obst und ein paar Dinge f&#252;rs Haus zu kaufen. Malou braucht noch einen neuen Kochherd, den es ebenfalls dort in den Gassen beim Markt bekommt.<\/p>\n<p>Wir treffen Abra wieder und er f&#228;hrt uns durch die Stadt, die inzwischen ziemlich verstopft ist. F&#252;r mich wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Leider hab ich nur die grosse Kamera dabei, wo ich mir zu bl&#246;d vorkomme, zwischen all den Schwarzen herumzuknipsen. Links und rechts der Strasse stehen dutzende kleine St&#228;nde. Die engen Gassen dahinter sind gespickt mit kleinen Gesch&#228;ften. Alles ist einigermassen \u00absortiert\u00bb. Hier gibts Fr&#252;chte, um die Ecke Kleider, zwischendrin auch kleine Gesch&#228;fte, die Elektroger&#228;te und auch Kochherde verkaufen&#8230;. nur leider nicht in der Gr&#246;sse, die Malou braucht. Dann gibts noch die Markthalle, wo Fr&#252;chte, Obst, Gem&#252;se und Gew&#252;rze verkauft werden. Ein wunderbarar Ort. King weiss an welchem Stand man Hefte kaufen kann, die die M&#228;dels f&#252;r ihre Sch&#252;ler brauchen. Sie kaufen gleich den ganzen Vorrat auf. Ich steh etwas konsterniert, mit grossen Augen herum und bestaune das rege Treiben. Es ist f&#252;r uns Europ&#228;er ein riesen Gewusel. Am Ende weiss King nat&#252;rlich auch noch wo ich meinen Rechen kaufen kann. Wir laden erst unsere gef&#252;llten T&#252;ten ins Auto und unser Fahrer f&#228;hrt ein St&#252;ckchen weiter die Strasse runter. Hier finden sich dann viele Shops, mit Baumaterial, Stromutensilien und dem ganzen Hardware-Kram. Er parkt vor einem H&#252;ttchen, wo Klos und Wagen herumstehen, R&#246;hrchen f&#252;r Elektroinstallationen herumh&#228;ngen und tausend andere Dinge zu kaufen sind. N&#228;gel in S&#228;cken und Schalen, Schr&#228;ubchen, Birnen, Duschschl&#228;uche und und und. Ein Baumarkt auf 8 Quadratmeter. Nat&#252;rlich finde ich hier auch meinen Rechen :-) Ich h&#252;pfe aus dem Wagen, lass mir das Teil aush&#228;ndingen, verlange noch einen Stil dazu und freue mich, dass ich nun zuhause den Sand rechen kann. Die Autofahrt zur&#252;ck nach Nungwi dauert immer ca. eine Stunde. Ich bin m&#252;de, nicke kurz mal ein und geniesse die Gegend, die draussen an mir vorbeirauscht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1926\" title=\"Day-4---Mzungu-Banane\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Mzungu-Banane.jpg\" alt=\"\" width=\"429\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Mzungu-Banane.jpg 429w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-4-Mzungu-Banane-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 429px) 100vw, 429px\" \/><\/p>\n<p>Viel passiert an diesem Abend nicht mehr. Ich reche noch ein bisschen Sand und reisse ein paar Gr&#228;ser aus, Malou und Barbara zaubern ein leckeres Essen, w&#228;hrend ich noch schnell in den Liquor Store spaziere um einen k&#252;hlen Weissen zu holen. Danach setzten wir uns noch draussen auf die Veranda und ich tue, was ich um diese Zeit immer tue&#8230; tippseln. Eigentlich dachte ich, dass ich es mal fr&#252;her ins Bett schaffe, aber inzwischen ist Mitternacht schon wieder durch. Wollte eigentlich noch ein paar Mails an Familie und Freunde verschicken, hoffe, dass ich es morgen noch schaffe. Bitte entschuldigt. Die Geschichten gibts hier zu lesen, der Smalltalk kommt dann per Mail ;-)<\/p>\n<p>Ich stell mich nun gleich nochmal unters Wasser, Spray mein Zimmer mit Nervengift und verkr&#252;mel mich unter mein Mosinetz. Gute Nacht Sansibar, gute Nacht Winter in Europa.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es w&#228;re anmassend zu behaupten, dass ich mich schon nach drei Tagen an Afrika gew&#246;hnt h&#228;tte. Es prasselt immer noch so viel auf mich ein, dass mich einfach staunen l&#228;sst. Zwei Dinge beginne ich langsam zu begreifen, die nicht ganz so sind, wie ich mir das vorgestellt hatte. 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