{"id":1930,"date":"2014-12-30T23:24:22","date_gmt":"2014-12-30T22:24:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1930"},"modified":"2015-01-01T02:19:25","modified_gmt":"2015-01-01T01:19:25","slug":"sansibar-tag-5-30-dezember-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2014-1930\/sansibar-tag-5-30-dezember-2014\/","title":{"rendered":"Sansibar &#8211; Tag 5 &#8211; 30. Dezember 2014"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1933\" title=\"Day-5---Abenstimmung-am-Strand\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Abenstimmung-am-Strand.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Abenstimmung-am-Strand.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Abenstimmung-am-Strand-300x177.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Die Tage rauschen vorbei. Schon funktioniert der Spruch nicht mehr: \u00abJa, ja, wir haben noch vier Wochen Zeit\u00bb, aber ich bin schon so gut hier angekommen und runtergefahren, dass ich die Schweiz und den Alltag gaaaaaanz weit hinter mir gelassen habe. Trotz Internetzugang, der ganz passabel l&#228;uft, interessieren mich die News aus der Heimat kaum. Ich hoffe einzig, dass vom richtigen Winter noch ein bisschen was &#252;brig bleibt, wenn ich wieder zur&#252;ck bin. Aber back ins Schwitzeland, hier tanzt im Moment der B&#228;r, bzw. die Fliegen und die Schweisstropfen und nicht die Schneefl&#246;ckchen.<\/p>\n<p>Ohne Wecker zu erwachen ist fantastisch. Noch fantastischer ist es, wenn das morgens um acht passiert und auch wenn ich mir einen kleine Ruck geben muss, ich dann auch aufstehe. Draussen ist noch herrlich \u00abfrisch\u00bb und so geb ich mir gleich nochmal einen Schubser, hole die Joggingschuhe hervor und laufe hinunter zum Waves um eine Runde zu joggen. Es ist halb oder viertel vor Neun, als ich loslaufe. Ein steifer Gegenwind bl&#228;st mir entgegen, was die Lauferei etwas erschwert, aber das ganz sehr ertr&#228;glich erscheinen l&#228;sst. Es l&#228;uft sich wunderbar im festen Sand neben der Brandung und nachdem der erste wilde Puls wieder etwas runterkommt, bin ich schon bei der Turtlestation und finde, dass ich schon noch ein St&#252;ckchen weiter kann, also um die Kneipe rum irgend einem Pfad folgend weiter. Ich komme am \u00abOpera House\u00bb von Nungwi vorbei, einer Hotelanlage mit einem gestaffelten riesigen Dach, dass mich an das weltber&#252;hmte Geb&#228;ude in Sydney erinnert. Kaum ist man weg vom Wasser, wird es br&#252;tend heiss, der Wind wird auch von irgendwas verschluckt und die Sonne brennt unerbittlich. So kehre ich dann auf einer kleinen Anh&#246;he um. Ich bin froh, als ich wieder am Strand bin, aber erstens bin ich grad nicht wahnsinnig fit und die Begingungen hier, sind auch nicht die gleichen, wie bei meinen letzten Joggingrunden in Z&#252;rich. Den letzen halben Kilometer leg ich dann laufend zur&#252;ck, weil ich mich matt f&#252;hle und lass den Saft laufen. Zur&#252;ck erwartet mich ein feines Fr&#252;hst&#252;ck. Barbara hat Pancakes gemacht, genau das richtige.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1935\" title=\"Day-5---Tisch-bauen\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Tisch-bauen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Tisch-bauen.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Tisch-bauen-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>W&#228;hrend ich weg war, haben die Frauen mit den Handwerkern noch den Deal f&#252;r ihren neuen Tisch abgeschlossen und die Handwerker karren kurze Zeit sp&#228;ter das Baumaterial an und beginnen mit der Arbeit. Ich staune wie schnell hier alles organisiert ist. Es ging eine gute Stunde nachdem sich Barbara und Malou mit den Handwerker besprochen hatten, bis es am Tor klopft und die M&#228;nner mit grossen Bretter f&#252;r die Schalung, S&#228;cken mit Kies und Sand und Zement da stehen. Maschinen haben sie nicht dabei. Ein Fuchsschwanz, um die Schalungsbretter zurechtzus&#228;gen, eine Eisens&#228;ge f&#252;r die Armierungseisen, Hammer, N&#228;gel und Wasserwage genugen hier. Der Schreiner, Ali Shehar, der alles organisiert hat und das Projekt leitet, bringt Simai mit, ein kleines hageres M&#228;nnchen, dass die Maurerarbeiten erledigt. Der eine beginnt irgendwelche grossen, bedruckte und gebrauchte Holzbretter zu zers&#228;gen, die sp&#228;ter als Schalungsbretter gebraucht werden, der Kleine s&#228;gt die Armierungseisen auf die richtige L&#228;nge zurecht. Zwei L&#246;cher f&#252;rs Fundament werden ausgehoben und ausgegossen und nach und nach werden die Schalungen zusammengenagelt, aufgestellt und auch ausgegossen. Abends gegen f&#252;nf Uhr steht der Tisch bereits. Morgen werden dann noch die beiden B&#228;nke \u00abgegossen\u00bb. Immer wieder kommen Tagel&#246;hner herein, oder klopfen ans Tor, weil sie die S&#228;gen oder das Nageln h&#246;ren und dadurch wissen, dass hier was gebaut wird. Sie fragen nach Arbeit und so wird ein Tagl&#246;hner kurzerhand angestellt, der f&#252;rs Betonmischen und herumtragen ben&#246;tigt wird. Das Zement wird auf dem Nachbargrundst&#252;ck angemacht und gegen Abend sieht dieser Arbeiter ziemlich \u00abversaut\u00bb aus. Staubig und verkleckert von Zement und Staub. F&#252;r uns wirkt das alles schon wieder exotisch: Man h&#246;rt keine Maschine, keine Aku-Stichs&#228;ge, kein Trennschleifer, um die Eisenstangen zu zers&#228;gen, nur Fuchsschwanz und Eisens&#228;ge. Geht zwar etwas l&#228;nger, passt aber am Ende genauso zusammen. In der Schweiz w&#252;rde wohl kein Handwerker mehr diese \u00abStrapazen\u00bb\u00a0auf sich nehmen.<\/p>\n<p>Als die M&#228;nner ihre Tagesarbeit verrichtet hatten, machen wir uns auf eine kleine Dorfrunde. Ich kenne inzwischen die wichtigsten Str&#228;sschen, die mich zum Strand, zum Likour Store oder zur Dala Dala Station f&#252;hren, aber den Dorfplatz hab ich noch nie gesehen und die schmalen Pfade neben den Hauptwegen bin ich auch noch nicht gelaufen. Malou braucht noch ein Sieb, also gehts zurerst mal zum \u00abSibler\u00bb von Nungwi. Hier gibts \u00aballes\u00bb f&#252;r den Haushalt. Ich w&#252;nsche mir wieder Tante Emma L&#228;dchen zur&#252;ck, oder die klassischen Eisenwarenhandlungen, wos vorne im Ladenlokal die schicken Sachen f&#252;r die K&#252;che und den Haushalt gab und in den hinteren R&#228;umen, Schr&#228;ubchen, N&#228;gel und Werkzeug. Es ist einfach ein anderes Einkaufserlebnis als durch 20\u2019000 m2 grosse Baum&#228;rkte zu wandern. Das Sieb das Malou kauft, kostet 2000 Schilling, das ist ein guter Franken. Barbara f&#228;llt dann noch ein, dass sie noch eine Sch&#252;ssel braucht und so schauen wir ein paar Meter nebendran in ein andere Hauswarengesch&#228;ft, wo sie f&#252;r dasselbe Geld das gesuchte findet. Das n&#246;tigste h&#228;ngt an den W&#228;nden oder ist in dem kleinen Raum gestapelt. Mir springen Ausstechformen aus Aludosenblech auf, die noch die Aufdrucke drauf haben. Sie wirken zwar filigran aber erf&#252;llen ihren Zweck. Am Boden stehen noch kleine Grills, die auch aus irgendwelchen Alteisenteilen zusammengeschweisst sind. Wahre Kunsthandwerke. Mal schaun, ob ich auf der Heimreise noch gen&#252;gend Platz im Koffer habe ;-)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1936\" title=\"Day-5---Haushaltladen\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Haushaltladen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Haushaltladen.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Haushaltladen-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Ich trage in meiner Tasche noch einen B&#252;ndel mit Schulheften herum, die wir Ibrahim vorbeibringen wollen. Ein Kind aus dem Maisha Zanzibar Riziki-Projekt, wo meine Freundinnen Patenschaften vermitteln, um Kindern die Schule zu erm&#246;glichen. Dazu geh&#246;rt, dass die Kinder j&#228;hrlich drei Schuluniformen bekommen und das Schulmaterial finanziert wird. Barbara f&#252;hrt uns ganz in die N&#228;he des Hauses, aber da wir nicht sicher sind, wo Ibrahim zuhause ist, fragen wir einen Jungen, dem wir begegnen. Der f&#252;hrt uns dann zum Haus. Die T&#252;re ist nicht verschlossen, es scheint aber niemand zuhause zu sein. So spazieren wir weiter zum Felsen, wo ich mir meinen ersten Afrikanischen Cache krallen kann. Yeahh&#8230; ich freu mich schon, wenn auf meiner L&#228;nderkarte ein Fitzelchen Afrika eingef&#228;rbt ist ;-) Tja, auch diese Freude lass ich mir hier nicht nehmen. Heute hat sich vor dem Felsen auch keine Familie mehr eingenistet und schnell kann ich Barbaras D&#246;schen greifen. Vor dem Cache an der Nordspitze Sansibars liegt ein flacher Korallenfelsen, auf dem man bei Ebbe wunderbar herumlaufen kann. Ich m&#246;chte nat&#252;rlich einen ersten Augenschein nehmen. Schon in meinen Australienferien haben mich solche Orte fasziniert. Fantastisch, was man hier in den Pf&#252;tzen und Wasserl&#246;chern alles entdeckt. Zuerst fallen mir ein paar ganz feingliedrige Seesterne auf, oder kleine \u00abQuellen\u00bb aus denen von irgendwoher Wasser heraussprudelt. Etwas weiter wate ich durch kn&#246;cheltiefes Wasser und entdecke \u00abgef&#252;llte Pariser\u00bb. Ganz eigenartiges Getier, das an einem Ende in einem Sandloch steckt uns sich mit den Wellen bewegt und ziemlich h&#228;sslich ausschaut. Vielleicht kann mir King erkl&#228;ren, was das f&#252;r Tierchen sind. Beim zur&#252;cklaufen fallen mir dann noch klitzekleine Schwarze Dinger auf, die im nichts verschwinden, sobald man sich n&#228;hert. Eine faszinierende Welt, von der wir so gar nichts verstehen. Wir genehmigen uns noch ein erfrischendes Soda und spazieren dann dem Strand entlang zur&#252;ck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1938\" title=\"Day-5---Wuermer\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Wuermer.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Wuermer.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Wuermer-300x158.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Hier oben am Strand tummeln sich die Einheimischen. Viele spielen am Strand Fussball. Die Grossen weiter unten am Wasser, die kleinen im etwas tieferen Sand. Die einen mit normalen B&#228;llen, ein paar Kids spielen mit zu einem Ball zusammengekringelten Stoffresten. Gestern bauten sich ein paar Kids an einer kleinen Sandkante ein Trampolin aus einem alten Autoreifen, auf den sie springen und als Sprungfeder nutzen und Saltos machen. Immer wieder sieht man auch Kids die R&#228;der schlagen, &#220;berschl&#228;ge &#252;ben oder sonstige akrobatische Bodenturn&#252;bungen machen. Viele kleine Jungs haben sich kleine Fallschirme aus d&#252;nnen Plastikt&#252;tchen gebaut, die sie an ein paar Ecken mit Schn&#252;ren zusammenbinden und die im starken Wind an der Schnur wie ein Drachen in der Luft tanzen. Ein Junge rennt einem gelben gebastelten Plastikw&#228;gelchen mit einer Schiebestange hinterher, ein anderer spielt mit einem alten Fahradreifen. Herrlich! Als wir die Stelle der Bootbauer passieren, rennt pl&#246;tzlich ein Junge auf uns zu: Es ist Ibrahim. Irgenwoher hat er wohl vernommen, dass Barbara und Malou ihn gesucht hatten. Vielleicht hat er uns gesucht, vielleicht wars auch Zufall. Auf jeden Fall freut er sich sehr, dass er uns gefunden hat und gibt uns zu verstehen, dass wir mitkommen sollen. Barbara und Malou verstehen inzwischen recht gut Swaheli und k&#246;nnen sich mit H&#228;nden und F&#252;ssen auch mit den Einheimischen verst&#228;ndigen. Wir werden dann freudig ins Haus gebeten. Es ist ziemlich dunkel und in einem engen Gang werden uns Matten hingelegt. Ibrahims Mutter ist vor zwei Monaten Mutter eines herzigen B&#252;bleins geworden. Wir dr&#228;ngen uns in den engen Gang und setzen uns. Ibrahim nimmt seiner Mutter stolz sein Br&#252;derchen ab und wiegt es in seinen Armen, ich sitze mal wieder verdattert und sprachlos neben meinen M&#228;dels. Barbara und Malou haben noch Geschenke f&#252;r den Buben mitgebracht, denn Rahel, Barbaras Schwester ist die Patin von ihm und sie wusste, dass er sich Fussballschuhe und eine Baseballm&#252;tze w&#252;nscht. Barbara &#252;bergibt ihm das P&#228;ckchen, er traut sich aber nicht richtig reinzuschauen. Die M&#228;dchen versuchen ein paar Worte mit der Mutter zu wechseln und nat&#252;rlich sind auch wir gwundrig, wie der Bube auf seine Geschenke reagiert und so hilft Malou ihm und setzt ihm die zu grosse Baseballm&#252;tze auf. Ich muss schmunzeln. Danach traut er sich aber und mit gl&#228;nzenden Augen die beiden gebrauchten Fussballschuhe aus der Tasche, die Rahels Kindern zu klein geworden sind. Ich stelle mir vor, wie er mit den knallgelben Schuhen und seinen ausgelatschten T-Shirts und Shorts wohl die Bewunderung seiner Spielkameraden auf sich ziehen wird und stolz darauf ist. Viel mehr vom Haus, ober besser H&#252;ttchens sehe ich nicht. Barbara erkl&#228;rte mir, dass die meisten H&#252;ttchen &#228;hnlich aufgebaut sind. Ein kleiner schmaler Gang, hinten zwei Zimmerchen wo geschlafen oder bei Regen gekocht wird. Grade &#252;berlege ich mir wieder, was f&#252;r Klimbim wir bei uns alles brauchen um \u00abgl&#252;cklich\u00bb zu sein. Super LCD TV, um sich irgendwelchen Trash reinzuziehen&#8230; Da schliesse ich nat&#252;rlich die t&#228;gliche Ration \u00abverbotene Liebe aus\u00bb. Das ist definitv wichtig f&#252;r ein gutes Leben ;-) Grosse Zimmer, wo im besten Fall zwei Menschen drin schlafen k&#246;nnen, unglaubliche Quadratmeter ums gem&#252;tlich zu haben, eine K&#252;che mit \u00abMengenen\u00bb von Ger&#228;t und Karsumpel, PC, Stereoanlage, Computer in fester Variante, oder im Handt&#228;schen- und dann nat&#252;rlich auch noch im Hosensackformat. Wenn ich das n&#228;chste Mal umziehe, werd ich mich mal wieder an Afrika erinnern, oder wenn ich mich frage, was ich noch alles erreichen muss oder will, ob es das auch wirklich alles braucht. Naja, auch mich wird dann wohl unser Schweizer Alltag schneller als erwartet wieder einnehmen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Day-5---Ibrahim\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/Day-5-Ibrahim.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" \/><\/p>\n<p>Nach ein paar Minuten Gastfreundschaft und einem Foto von Ibrahim, f&#252;r Rahel, machen wir uns auf den Heimweg. In der T&#252;re stehen bestimmt 4 oder 5 Kinder, die ins Haus starren, um mitzubekommen, was hier gerade passiert. Wir spazieren durchs D&#246;rfchen nach Hause, sammeln Riziki unterwegs noch ein und machen uns nach einer kurzen Pause bald wieder auf den Weg zum Abendessen. Heute gehts ins Waves. Tischchen am Strand, wie gehabt. Auf jedem steht ein Windlicht, das gerade gen&#252;gend Licht spendet, damit man die Karte lesen kann. Rose, die Kellnerin, die Barbara und Malou nat&#252;rlich kennen, begr&#252;sst die beiden st&#252;rmisch. Ich bekomme von den Meisten dann auch noch eine herzliche Umarung. Es ist immer noch windig und fast schon k&#252;hl. Es scheint, als h&#228;tte ich mich bereits an die Hitze gew&#246;hnt, aber k&#252;hl ist sehr relativ und definiert sich in dem Fall wie folgt: Zwei oder drei Grad k&#252;hler oder noch etwas mehr Wind und man k&#246;nnte sich &#252;berlegen ein T-Shirt aus etwas dickerem Stoff, oder vielleicht ein Shirt mit langen &#196;rmeln anzuziehen. Riziki ist auch wieder dabei, verdr&#252;ckt ihren Burger ratzeputz und wir restlichen Drei geniessen ein wunderbares Shrimps-Curry.<\/p>\n<p>Eigentlich dachte ich, als ich heute zu schreiben begann, dass dieser Tag nicht mehr ganz so ereignisreich war, aber wenn ich die geschriebenen Zeilen z&#228;hle, war dem wohl nicht so. So w&#252;nsche ich der Insel und Nungwi eine gute Nacht und der Welt zuhause genauso.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Tage rauschen vorbei. Schon funktioniert der Spruch nicht mehr: \u00abJa, ja, wir haben noch vier Wochen Zeit\u00bb, aber ich bin schon so gut hier angekommen und runtergefahren, dass ich die Schweiz und den Alltag gaaaaaanz weit hinter mir gelassen habe. Trotz Internetzugang, der ganz passabel l&#228;uft, interessieren mich die News aus der Heimat kaum. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1930"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1930"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1930\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1934,"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1930\/revisions\/1934"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}