{"id":1949,"date":"2015-01-01T22:13:41","date_gmt":"2015-01-01T21:13:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1949"},"modified":"2015-01-01T22:16:45","modified_gmt":"2015-01-01T21:16:45","slug":"sansibar-tag-7-neujahr-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2015-1949\/sansibar-tag-7-neujahr-2015\/","title":{"rendered":"Sansibar &#8211; Tag 7 &#8211; Neujahr 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1952\" title=\"Day-7---Barbaras-Haus\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-7-Barbaras-Haus1.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-7-Barbaras-Haus1.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-7-Barbaras-Haus1-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><br \/>\nHuch&#8230; der halbe Tag ist schon durch. Wider erwarten, schlafe ich hier in Sansibar phantastisch. Die Hitze macht mir in der Nacht nicht zu schaffen. Die Luftfeuchtigkeit ist gef&#252;hlte 80% h&#246;her, als in unseren geheizten Wohnungen in der Schweiz. So wache ich nicht wegen ausgetrocknetem Mund auf, Pinkeln muss man auch nicht, weil 95% des Wassers durch die Poren entsorgt wird, kein Posti, dass mir morgens ab 6 durchs Schlafzimmer f&#228;hrt und mich zwingt, das Fenster zu schliessen. Einzig kiefende Rabenv&#246;gel und das Rauschen der Palmbl&#228;tter ist morgens zu h&#246;ren. Nachts&#8230; in den meisten F&#228;llen herrliche Stille. Ausser vielleicht mal ein Nachbar, der morgens um vier, mit wuchtigen Hammerschl&#228;gen ein Bild aufh&#228;ngen will. Keine Ahnung, was diese Aktion, gestern als ich morgens, kurz vor vier ins Bett ging sollte, aber es schien dringend gewesen zu sein.<\/p>\n<p>Nochmal steht ein gem&#252;tlicher Tag in Nungwi an. Die Arbeiter sind immer noch am werkeln, aber inzwischen entwickelt sich der Tisch zum neuen Prunkst&#252;ck unter der Pergola. Morgen d&#252;rften die Arbeiten abgeschlossen werden, dann werd ich mit dem neuen Reki nochmal den Sand durchwischen. Hoffe den M&#228;dels gef&#228;llt auch.<\/p>\n<p>Barbara verw&#246;hnt ihren Gast zum Fr&#252;hst&#252;ck mit leckeren Fotzelschnitten, frischer Passionsfrucht und Ban&#228;nchen, die auch nachdem sie schon 3 Tage in der K&#252;che gehangen haben, unglaublich lecker und s&#252;ss schmecken. Danach wollte ich mich nochmal an meine Arbeit setzen, wurde aber von meinen Aussies abgelenkt, die grade online waren. So freue ich mich, seit langem mal wieder mit Ercole und Karl zu chatten.<\/p>\n<p>Nach Drei geh ich dann mit Barbara f&#252;r einen Schwumm an den Strand. Dank Ebbe und Flut Liste, die sie s&#228;uberlich auf einem Zettelchen notiert und an die T&#252;re geh&#228;ngt hat, wissen wir, wenn das Wasser hoch steht, was am Strand vor dem Waves das Baden sehr viel angenehmer macht. Der Strand hier ist sehr flach und bei Ebbe l&#228;uft man nur die ersten paar Meter auf Sand. Danach auf b&#246;s pieksenden Korallenfelsen, steht aber noch nach 30 Metern grade mal h&#252;fthoch im indischen Ozean. Das Wasser ist phantastisch, die Farbe hier ja eh unbeschreiblich und die Temperatur einfach zum reinspazieren. Wir geniessen Wasser und zum Ausruhen den Halbschatten der Palmen. Ich lese endlich mal wieder ein paar Seiten in einem Buch&#8230; denke aber, dass ich in diesen Ferien trotzdem nicht mehr als 100 Seiten schaffen werde. J&#228;nu ;-) Ich sehe Riziki ein paar Meter neben dem Stand ihrer Mutter auf einem M&#228;uerchen sitzen und Kettchen auff&#228;deln. Ich winke ihr zu, als sie r&#252;ber schaut. Sie zieht sich um und kommt ne Runde mit uns planschen. Im Wasser ist sie kaum zu bremsen. Sie geniesst es und strampelt und plantscht freudig im Nass herum.<\/p>\n<p>Gegen f&#252;nf m&#252;ssen wir wieder zur&#252;ck, weil die Frauen mit King noch ein paar ihrer Kinder besuchen m&#246;chten. Zum einen, bringen sie ihnen neue Schulhefte, die wir vorgestern in Stone Town gekauft hatten und dann m&#246;chten sie auch noch aktuelle Fotos der Kinder machen, die sie dann auf die Website stellen wollen. Die meisten Bilder sind schon ein paar Jahre alt und zeigen die Kids nur in Schuluniform. Ich bleibe zuhause, setz mich an meine Arbeit und passe auf, dass ich Riziki h&#246;re, wenn sie vom Strand zur&#252;ck kommt, damit ich ihr das Tor &#246;ffnen kann. Habe nun auch etwas Ruhe und komme mit meiner B&#252;ez ganz gut voran, muss nun noch ein, zwei Stunden Feinjustieren und dann ist gut. Als die M&#228;dels heimkommen, ist es schon ziemlich dunkel. Wir w&#228;rmen die &#220;berbleibsel vom gestrigen Abend. Einfaches Essen, aber lecker. Riziki schaufelt wieder die doppelte Portion wie wir alle rein und geniesst es sichtlich, dass sie hier so abwechslungsreiche Nahrung bekommt. Auf dem Festland ern&#228;hrt sie sich haupts&#228;chlich von Ugali, einer nach nichts schmeckenden Maispampe, die ich wohl mal noch probieren muss, einfach um zu wissen, wie nichts schmeckt. Ich walte noch meines K&#252;chen&#228;mtlis, um die Balance einigermassen im Gleichgewicht zu halten, f&#252;r die leckere Kocherei, mit der ich hier verw&#246;hnt werde. Da kann schon mal ein Teller zu bruch gehen, ich nehme es aber am Neujahrstag als gutes Ohmen und denke mir dabei: 2015 wird ein gutes Jahr.<\/p>\n<p>Ein kurzer Schwatz draussen auf der Terrasse rundet diesen gem&#252;tlichen Tag ab. Die Fl&#246;tenspieler und S&#228;nger, vor denen mich Barbara und Malou bereits gewarnt haben, h&#246;re ich heute zum ersten Mal. Eigentlich ist das grosse \u00abKonzert\u00bb\u00a0erst am 4. Januar, wenn die Moslems Maulidi feiern. Ein Fest zu Ehren des Propheten Mohamed. Sie sind zum Gl&#252;ck noch weit genug weg und da ich es auch zum ersten Mal h&#246;re, st&#246;rt es mich noch nicht sonderlich, aber schaumer mal, wies in drei Tagen ausschaut.<\/p>\n<p>An dieser Stelle w&#252;nsche ich allen nochmal einen guten Start ins neue Jahr.<br \/>\nGute Nacht Nungwi, gute Nacht Fl&#246;tenspieler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Huch&#8230; der halbe Tag ist schon durch. Wider erwarten, schlafe ich hier in Sansibar phantastisch. Die Hitze macht mir in der Nacht nicht zu schaffen. Die Luftfeuchtigkeit ist gef&#252;hlte 80% h&#246;her, als in unseren geheizten Wohnungen in der Schweiz. 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