{"id":1970,"date":"2015-01-04T22:39:08","date_gmt":"2015-01-04T21:39:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1970"},"modified":"2015-01-04T22:57:16","modified_gmt":"2015-01-04T21:57:16","slug":"1970","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2015-1970\/1970\/","title":{"rendered":"Sansibar &#8211; Tag 10 &#8211; 4. Januar 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1971\" title=\"Day-10---Opera-House\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-Opera-House.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-Opera-House.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-Opera-House-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Heute ist 5-Sterne Tag. Die M&#228;dels haben keine grossen Pl&#228;ne, ausser am sp&#228;teren Nachmittag nochmal eine Fotosession mit den Kids, inklusive Schulb&#252;cher verteilen. Als ich noch am Schlafen war, kamen bereits wieder die Fundis f&#252;r die zweite Bauetappe vorbei und King organisierte einen Maler, um das Tor mit dem Maisha Zanzibar Logo zu versehen. Als ich schlaftrunken kurz vor Zehn vors Haus trete, kommen mir meine zwei, schon etwas ermatteten Frauen entgegen, fragen mich mit strahlendem Gesicht, ob mir was auffalle. Mano, ich brauche im Moment noch 95% meiner Hirnt&#228;tigkeit, um mich im Sinne des Homo Sapiens im aufrechten Gang zu halten und bekomme gleich ein 5-Sterne R&#228;tsel gestellt. Ich bin damit nat&#252;rlich &#252;berfordert, schaue verdutzt herum und finde die L&#246;sung nicht. Stolz weisen sie aufs frisch gestrichene Tor, dass in neuem \u00abCoffee\u00bb-Brau erstrahlt.<\/p>\n<p>Zum Fr&#252;hst&#252;ck gibts heute mal eine etwas l&#228;ngere Sitzung auf dem Klo. Der Magen rumpelt, der Ausfluss: \u00abAfrican Style\u00bb. Weitere Details gibts nur bei 10 Bitte-Kommentaren zu diesem Tag. Barbaras Toilette verdient aber trotzdem noch eine spezielle Erw&#228;hnung, da f&#252;r mich diese Orte in s&#252;dlichen Gefielden absolute Hasspl&#228;tze sind. Nur schon in Italien, oder Frankreich ist es in 90 Prozent dieser meist fensterlosen Sitzungsorte in Kneipen, Baren und Hotelzimmern so, dass man bei gr&#246;sseren Gesch&#228;ften nach 30 Sekunden schweiss&#252;berstr&#246;mt sein &#196;mtchen verrichtet. Hier in der 5-Sterne Logde, k&#252;hlt der perfekt platzierte Propeller einen sch&#246;n herunter. Wobei der werte Leser zu bedenken hat, dass wenn wir hier von \u00abk&#252;hlen\u00bb sprechen, gemeint ist, dass 28\u00b0 Grad heisse Luft verwirbelt wird. Auf jeden Fall genug, um diese uns&#228;glichen Schweissausbr&#252;cke beim sitzen zu vermeiden. Der zweite Grund f&#252;r den fr&#252;hst&#252;cksfreien Morgen ist, dass wir heute zum Mittagessen ins Nungwi Opera House gehen, hier auch bekannt unter dem Namen Zalu. Ein pr&#228;chtiges 5-Sterne Haus mit einer wuchtigen Loge, die schon von weit her zu sehen ist und an der ich Anfangs Woche schon mal vorbeigejoggt bin. Wir spazieren um die Mittagszeit dorthin, alle in Sonntagskleidern, welche sich bei mir auf weisse Leinenhosen beschr&#228;nken. Dass ich auch mal ein Hemd brauchen k&#246;nnte, daran hatte ich beim packen nat&#252;rlich nicht gedacht. Die Frauen lassen mich in ihren sch&#246;nen Blusen etwas blass aussehen, aber das bin ich ja sowieso ;-) Die Eingangshalle erschl&#228;gt einen fast. Unter dem riesigen gestuften Palmendach befindet sich nur die Logde. Bedienstete schwirren in langen Gew&#228;ndern herum. Nach hinten &#246;ffnet sich ein imposanter Blick in die Hotelanlage, mit grossem Pool und den luxuri&#246;sen Bungalows. Hier kann man gleich die Bediensteten und den eigenen Koch dazu buchen. In eines dieser Bungalows w&#252;rd ich gerne mal reinschauen. Wir steuern auf den weit ins Meer hinausgebauten Steg, wo sich das Restaurant und die Bar befinden. Wir sind die ersten G&#228;ste und k&#246;nnen uns unseren Tisch aussuchen. Als Belohnung f&#252;r den schweisstreibenden Spaziergang genehmigen wir uns erst mal einen frischen Passionsfruchtsaft, der tats&#228;chlich wunderbar ist, hier aber auch ein paar Dollars mehr kostet, als im Waves. Die Karte wird gereicht und wir geben unsere Bestellung auf. Ich bestelle mir einen Fleischspiess und als Beilage eine gef&#252;llte Aubergine. Klingt alles sehr arabisch, schmeckt auch so und ich mag es. Zur Vorspeise bestellen die M&#228;dels Mezze, mit den &#252;blichen P&#228;stchen und S&#246;sschen. Die h&#252;bsche Bedienung ist fast etwas &#252;bermotiviert und schenkt alle zwei Minuten unsere Wassergl&#228;ser nach, sobald mehr als ein Drittel davon getrunken ist. Der Blick aufs Meer hinaus ist atemberaubernd. Die Farben des indischen Ozeans beeindrucken mich sehr und auch Barbara und Malou, die dieses Farbenspiel ja schon lange kennen und oft gesehen haben, sind nach wie vor fasziniert davon. Ein paar Fotos, runden die Mittagspause an diesem schnieken Ort ab. Zum Kaffee gehen wir zur&#252;ck unters grosse Dach in der Logde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1972\" title=\"Day-10---Pier\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-Pier.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-Pier.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-Pier-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Der Heimweg f&#252;hrt uns zuerst der Beach entlang an den Bootbauern vorbei, wo heute keine Arbeiter zu sehen sind. In Strandn&#228;he liegen vor einigen H&#228;usern, kleine Fischchen zum trocknen auf T&#252;chern. Die H&#252;hner, die hier &#252;berall herumlaufen, scheinen sie nicht zu m&#246;gen, spazieren ziemlich achtlos &#252;ber die getrocknete Ware. Quer durchs Dorf gehts weiter und ich verliere schnell die Orientierung in den staubigen Strassen. Selbst als Seles Haus auftaucht, bin ich noch verwirrt, denn wir kommen aus einer ganz anderen Richtung als mir mein Orientierungssinn zu glauben gibt. Wenigstens kann ich gleich noch das bereits fr&#252;her versprochene Bild der KVA Nungwi schiessen, wo immer ein paar Geissen am \u00abgm&#252;llen\u00bb sind, den \u00abgrasen\u00bb ist in diesem M&#252;ll und Staub nicht m&#246;glich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-KVA-Nungwi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1973\" title=\"Day-10---KVA-Nungwi\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-KVA-Nungwi.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"289\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-KVA-Nungwi.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-10-KVA-Nungwi-300x201.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich entscheide mich dann spontan, die M&#228;dels nochmal alleine losziehen zu lassen, um mein J&#246;bbli endlich abzuschliessen. So habe ich nochmal zwei Stunden Zeit, w&#228;hrend sie, zusammen mit King die Kinder besuchen gehen. Der Rest des Tages verl&#228;uft sehr gem&#252;tlich. Abendessen zuhause und nachdem Malou Riziki ins Bett gebracht hat, spielen wir noch eine Runde Jatzy. Im ersten Spiel brilliere ich &#8230; Anf&#228;ngergl&#252;ck. Dann loose ich erb&#228;rmlich ab. Das war nat&#252;rlich nur ein Ablenkungsman&#246;ver, um Barbara in der letzten Runde nochmal den Meister zu zeigen ;-) Eine kleine Runde Triomino, mit dem obligaten Appenzeller rundet den Abend ab und ich bin nach der Schreiberei wieder Bettreif.<\/p>\n<p>Gute Nacht Nungwi, gute Nacht Opera House.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist 5-Sterne Tag. Die M&#228;dels haben keine grossen Pl&#228;ne, ausser am sp&#228;teren Nachmittag nochmal eine Fotosession mit den Kids, inklusive Schulb&#252;cher verteilen. 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