{"id":1988,"date":"2015-01-07T14:47:02","date_gmt":"2015-01-07T13:47:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=1988"},"modified":"2015-01-07T14:47:39","modified_gmt":"2015-01-07T13:47:39","slug":"1988","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2015-1988\/1988\/","title":{"rendered":"Sansibar &#8211; Tag 12 &#8211; 6. Januar 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1990\" title=\"Day-12---Stone-Town\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Stone-Town1.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Stone-Town1.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Stone-Town1-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Fully Programm today! Der Wecker klingelt um acht, um neun &#246;ffnen wir das Tor und nat&#252;rlich steht Abra wie gewohnt, auf die Minute p&#252;nktlich bereit. Heute geht es nach Stone Town oder Zanzibar Town. Ich weiss nicht so genau, was jetzt der offizielle Name dieser Stadt ist, denn immer wieder sieht man auch Schilder auf denen Zanzibar Town steht. Muss ich mal googlen gehn. F&#252;r unseren Ausflug spielt dass aber keine grosse Rolle, denn Abra bringt uns sicher an \u00abbeide\u00bb Orte ;-) Der erste Teil des Stadtbesuches ist Pflicht, der zweite dann die K&#252;r. Meine M&#228;dels m&#252;ssen auf verschiedene &#196;mter und auf die Bank. Ich bin nicht sehr zuversichtlich, als wir unseren ersten Stopp bei der Barclays Bank machen. Das Geb&#228;ude ist gut bewacht. Um auf die Parkpl&#228;tze neben der Bank zu kommen, wird jedes Auto erst inspziert. Zwei M&#228;nnchen mit Spiegeln an langen Stangen pr&#252;fen sogar die Unterseite des Autos. Erst nach diesem Check, wird die Schranke f&#252;r die Zufahrt ge&#246;ffnet. In einem kleinen Vorraum sind zwei Bankomaten in die Wand eingelassen. Vor mir probiert Malou mit ihrer ZKB Karte erfolglos Geld zu ziehen. Ich bin umso erstaunter, als mein Versuch heute problemlos klappt, nachdem ich vor einer guten Woche hier kein Geld beziehen konnte und ich mein inzwischen b&#246;se geschrumpftes Geldb&#252;ndel nach dem Bezug wieder zu einem ansehlichen Notenberg anwachsen lassen kann. Zweimal 400\u2019000 Schilling spuckt die Maschine aus und ich bin froh, dass keine weiteren Aktionen n&#246;tig sind um an Geld zu kommen und ich f&#252;r die n&#228;chsten Tage wieder genug Cash bei mir habe.<\/p>\n<p>Der n&#228;chste Stopp ist beim Elektrizit&#228;tswerk von Sansibar. Barbara und Malou m&#252;ssen hier die Stromrechnung bezahlen. Das funktioniert auf der Insel alles noch mittels Bareinzahlung. In der Halle, die wie ein Postamt daherkommt, sind vier oder f&#252;nf lange Schlangen vor den Schaltern. Die Frauen d&#252;rfen rechts vor und werden bevorzugt abgefertigt. Es ist ein reges kommen und gehen. Ich setze mich draussen vors Geb&#228;ude und warte auf die beiden, weil ich denke, dass ich hier nicht auch noch im Weg rumstehen muss. Ungef&#228;hr monatlich kommt bei ihnen zuhause ein Arbeiter vom E-Werk vorbei und liest den Stromz&#228;hler in den H&#228;usern ab und l&#228;sst die Rechnung gleich da. So konnte Malou mit diesem Papier die Rechnung direkt begleichen, da ja King bei ihr wohnt und die Rechnung entgegennehmen konnte. Barbara hatte keine Rechnung, was aber nicht wirklich ein Problem ist, denn in dem Fall kann man einfach den Zettel beim Stromz&#228;hler mitnehmen, wo der Strommann die Z&#228;hlerst&#228;nde notiert und an einem anderen Schalter wird einem der offene Betrag notiert, den man dann einzahlen kann. Nach dieser Aktion gings weiter zum Steueramt, wo Papiere f&#252;r die Einfuhr der Hilfsg&#252;ter abgestempelt werden mussten. Ein recht modernes Geb&#228;ude mit vielen kleinen B&#252;ros. Ich warte in der angenehm k&#252;hlen Halle. Im grossen TV der an der Wand h&#228;ngt l&#228;uft grad ein Eishockeymatch auf Eurosport ;-) Es l&#228;uft auch hier alles rund und wir h&#252;pfen wieder zu Abra ins Auto und fahren wieder mal aufs sansibarische Finanzministerium. Ich bin froh, dass ich mich hier um nichts k&#252;mmern brauche. Mir wird schon immer schwindlig, wenn mir Barbara zu erkl&#228;ren versucht, wie, wo, was in welchem Amt erledigt werden muss. Die Geschichte mit dem L&#246;schen des Containers entwickelt sich seit Tagen wieder mal zu einer Odyssey, wo niemand die richtien Abl&#228;ufe zu kennen scheint. Auf jeden Fall tauchen auch hier die M&#228;dels bald wieder auf und nun m&#252;ssen wir nur noch aufs Post Office. Hier gehts glaub ich nur noch darum, die Geb&#252;hren f&#252;rs Postfach zu zahlen, welches die offizielle Anschrift f&#252;r allf&#228;lligen Papierkram f&#252;r Maishazanzibar ist. In Schauk&#228;sten sind unz&#228;hlige Sanibarische Briefmarken ausgestellt. Schmunzeln muss ich, als ich die Vielzahl der Sujets sehe: Queen Elisabeths Geburtstag, ein ganzes Set mit Lady Diana, wieso auch immer. Im Kontrast zu vielen sch&#246;nen Tier oder Pflanzenmotiven gibts auch noch Serien mit Panzern und Milit&#228;rhelikoptern. Ich verwerfe den Gedanken aber schnell wieder, mir ein paar Marken zu kaufen, denn das Sammeln von Briefmarken habe ich als kleiner Bub nicht allzulange durchgezogen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1991\" title=\"Day-12---Marken\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Marken.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Marken.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Marken-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Als der Pflichtteil abgeschlossen ist, gehen wir erst mal etwas essen. Es ist bald zw&#246;lf. Wir setzen uns in ein gem&#252;tliches Resti in einem kleinen Hof unter Sonnenschirmen, am Eingang zu den engen G&#228;sschen der Altstadt. Das Essen ist einmal mehr lecker. Die M&#228;dels erkl&#228;ren mir, dass der Eigent&#252;mer fr&#252;her noch ein wunderbares Restaurant unten am Meer hatte. Es lag im ersten Stock eines Geb&#228;udes mit einer grossen, schattigen Veranda, wo es immer angenehm k&#252;hl war, da hier immer ein frischer Wind vom Meer bliess. Als wir die Karte bekommen, lacht uns alle die Spinatquiche an, der Kellner kommt aber zur&#252;ck und meint, dass es nur noch zwei g&#228;be. So versuche ich es mit Chicken irgendwas und bekomme wunderbares H&#252;hnergeschnetzeltes an einer w&#252;rzigen Zwiebel-Kokosmilch-Sauce. Eingewickelt in eine Art Pfannkuchen, dazu Chips. Mein Magen scheint sich auch wieder beruhigt zu haben und ich bin froh dar&#252;ber. Nach dem Essen gehen wir ein paar Meter die Strasse zur&#252;ck, wo es eine kleine Gelateria gibt. Das erste Mal geniessen wir wunderbar frisches italienisches Eis. @Sy Langi Langi kommt n&#228;chste Woche noch zum Zug. @Pimpi: Hab f&#252;r dich einen Extraschleck genommen. Mein Fior di Latte ist nicht zu s&#252;ss und hat eine feine Kokosnote. Jummy ;-)<\/p>\n<p>Frisch gest&#228;rkt, tauchen wir dann in die engen G&#228;sschen von Stone Town ein. Inzwischen hab ich das R&#228;tsel gel&#246;st: Stone Town ist eigentlich nur ein Stadtteil und die Bezeichnung f&#252;r die Altstadt. Die ganze City heisst Sansibar-Stadt oder hier nat&#252;rlich Zanzibar Town. Mir gef&#228;llt das Enge, ziemlich heruntergekommen wirkende, bis auf die recht nervigen Ladenbesitzer, die kaum von einem ablassen, um die Touris in ihre oft klitzekleinen Gesch&#228;fte zu locken. Das Angebot der meisten ist sehr &#228;hnlich. Afrikanisches Kunsthandwerk bis zum Abwinken. Es gibt zwar viele Dinge die mir gefallen, aber im Grossen und Ganzen kauft man sich dann doch nur irgendwelche Staubf&#228;nger f&#252;rs Wohnzimmer. Vor der Abreise m&#246;chte ich mir aber bestimmt noch zwei, drei bunte T&#252;cher, als Zimmerdeko kaufen und nat&#252;rlich die Gir&#228;ffchen, die ich mir aber hier in Nungwi bei Rizikis Mutter holen werde. Nat&#252;rlich kann man nicht an all den Gesch&#228;ften vorbeilaufen und so machen wir dann bald mal einem H&#228;ndler die Freude und treten in seinen Laden ein. Ich habe mir schon verschiedentlich die kleinen sch&#246;nen Kistchen angeschaut und so lasse ich mir eine reichen, die mir gef&#228;llt. Nun wird &#252;ber den Preis gefeilscht. Da ich aber nicht wirklich ne Ahnung habe, was ein angemessener Preis f&#252;r das Ding ist, noch wie der Umrechnungskurs von Dollar zu Schilling ist, stell ich mich wohl etwas dusslig an. Verhandeln war aber noch nie etwas, das ich wirklich gut konnte und so einigen wir uns am Schluss dann auf zwanzig Dollar. Nat&#252;rlich lassen die Jungs dann nicht von einem ab, sondern versuchen in gleicher Intensit&#228;t, einen noch von anderen sch&#246;nen Dingen zu &#252;berzeugen. Ich winke aber ab und bins zufrieden. Die Frauen h&#252;pfen mal links, mal rechts in Shops die Stoffe und Schals verkaufen. Das Gewirr von Kabeln, dass hier &#252;ber unseren K&#246;pfen h&#228;ngt ist unglaublich. Es wundert nicht, dass auf der Insel immer wieder der Strom ausf&#228;llt. Bis jetzt blieben wir davon aber verschont, bis auf einen Abend, wo der Strom vielleicht f&#252;r zwei Stunden weg war. Alle anderen Aussetzer waren nur von kurzer Dauer und sind eigentlich kein Problem. Ich erinnere mich grade an eine der ersten N&#228;chte, als ich vor dem Schlafen gehn noch unter die Dusche gestanden bin und als ich grade sch&#246;n eingeseift war geht das Licht aus. Im stockdunkeln Badezimmer muss ich erst mal die Seife runtersp&#252;hlen, mein Handtuch suchen und mich den W&#228;nden entlang in mein Zimmer tasten, wo ich zum Gl&#252;ck weiss wo mein Batteriel&#228;mpchen steht. Nat&#252;rlich geht just in dem Moment das Licht wieder an. Je weiter wir uns in den G&#228;sschen verlieren, desto ruhiger wird es. Wir kommen an der alten Festungsmauer vorbei und Barbara f&#252;hrt uns in eine Ecke, wo viele Schreiner und Handwerker ihre Werkstatt haben. Wir k&#246;nnen einem Schnitzer &#252;ber die Schulter schauen, der gerade an einem Balken f&#252;r die typischen Sansibart&#252;ren arbeitet. Mit Stechbeitel und Hammer verziehrt er ein St&#252;ck Hartholz, dass sp&#228;ter ein Seitenbalken einer T&#252;re wird. Er erkl&#228;rt uns an einem kleinen Modell, wie die fertige T&#252;re am Ende aussehen soll. An einfacheren T&#252;ren arbeitet er bis zu drei Wochen, gr&#246;ssere T&#252;ren, oder solche die oben noch einen Rundbogen haben dauern ein bis zwei Wochen l&#228;nger. Auch in dieser Werkstadt sieht man keine Maschine herumstehen. Viele kleine Werst&#228;ttchen stellen auch kleinere Gegenst&#228;nde im Eingangsbereich aus. Auch hier sieht man &#252;berall die kleinen Kistchen, aber auch gr&#246;ssere Truhen mit Messingverziehrungen und Beschl&#228;gen. In dieser Gasse ist auch der Schreiner, der f&#252;r Barbara und Malou verschiedene M&#246;bel gezimmert hat. Er verwendet dazu oft gebrauchte H&#246;lzer oder M&#246;bel, die er wieder aufpimpt oder neu zusammenbaut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1992\" title=\"Day-12---Schnitzer\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Schnitzer.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Schnitzer.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Schnitzer-246x300.jpg 246w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Am Ende unserer G&#228;sschentour landen wir im Cultural Arts Center. Ein Shop und eine K&#252;nstlerwerkstatt, wo einheimische K&#252;nstler ihre Arbeiten zeigen und verkaufen. Mir springen kleine Petroll&#228;mpchen ins Auge, die aus alten Blechdosen zusammengel&#246;tet sind. Ich liebe solche Dinge und kaufe mir gleich drei davon. Barbara begleitet mich dann noch ins House of Wonders, das heute als Museum dient. Ein riesiger Bau, vor dem erst k&#252;rzlich aufgefrischten Fordhnni Garden, einer kleien Parkanlage unten am Meer. Gebaut wurde er vom ehemaligen Sultan von Sansibar Ende des 19. Jahrhunderts und diente als Empfangsgeb&#228;ude und f&#252;r Zeremonien. Leider ist das Geb&#228;ude nicht im besten Zustand. Im Museum erf&#228;hrt etwas &#252;ber die Kultur und die Geschichte der Insel. Ich schaue mir die Ausstellungsst&#252;cke an, habe aber nicht die Musse, mich lange durch die erkl&#228;renden Texte neben den ziemlich verstaubten Schauk&#228;sten zu lesen. Schade, dass alle T&#252;ren geschlossen sind, um auf die rund ums Geb&#228;ude f&#252;hrenden Balkone zu treten. Barbara und Malou meinten, dass man dies fr&#252;her konnte. Vielleicht ist die Bausubstanz nicht mehr sicher genug. Der sch&#246;ne Holzturm tr&#228;gt eine der wenigen Uhren, die man auf der Insel sieht. Bin mir nun grad gar nicht mehr sicher, ob die Uhr sansibarische Zeit, oder die \u00abnormale\u00bb Zeit anzeigt. Die sansibarische Zeit ist um sechs Stunden verschoben und beginnt Morgens um 6. Macht irgendwie Sinn, denn hier wo Tag und Nacht sich fast die Waage halten, beginnt der Tag bei Sonnenaufgang und endet mit dem Untergang der Sonne. So beginnen die Sansibari mit dem Z&#228;hlen der Stunden, zu der Zeit, wo der Tag beginnt, woraus sich diese 6-st&#252;ndige Zeitverschiebung ergibt. Ich staune als mir Barbara erkl&#228;rt, dass viele Sansibari auch heute noch in dieser Zeit rechnen. Nach einer halben Stunde, haben wir die kleine Runde durchs Museum abgeschlossen, treffen Malou und Abra und lassen uns nach Hause fahren. Wir sind alle ziemlich m&#252;de, vom rumlaufen, von der Hitze und ich bestimmt auch wieder von den vielen Eindr&#252;cken. Dann und wann nicke ich ein und geniesse die Fahrt im angenehm k&#252;hlen Auto, zur&#252;ck nach Nungwi.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1993\" title=\"Day-12---Museum\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Museum.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Museum.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-12-Museum-300x228.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Den Rest des Tages verbringen wir zuhause. Barbara geht noch ein paar Dinge einkaufen. Ihre H&#228;user liegen so zentral, dass das einkaufen immer superschnell geht. Der Supermarkt liegt grade eine Minute von den H&#228;usern. Obst- und Gem&#252;sst&#228;nde sind auch nicht viel weiter und auch Brot und Telefonk&#228;rtchen k&#246;nnen gleich um die Ecke geholt werden. Zum Abendessen macht Barbara eine wunderbare Niedergarpizza ;-) Jupp, das geht auch bei 120 Grad, dauert einfach ein Weilchen l&#228;nger. Wir bekommen auf jedenfall eine leckere Pizza mit den letzten Resten vom mitgebrachten Gruy\u00e8re und Salsiz.<\/p>\n<p>&#220;ber Nungwi schien gestern der Vollmond und schon seit zwei Tagen, tuscheln die M&#228;dels immer herum, dass es hier was spezielles zu sehen g&#228;be und spannen mich auf die Folter, ohne mir auch nur irgendwas zu erz&#228;hlen. Gestern war es zu bew&#246;lkt, dumm nur, dass die Wolken heute noch dichter sind. Trotzdem machen wir uns um halb Elf auf den Weg und laufen hinunter zum Strand. Die Krux an der Geschichte ist, um mir dieses Schauspiel zu zeigen, brauchts Vollmond und Ebbe. Auf beides ist Verlass, nur n&#252;tzt ein verdunkelter Vollmond nichts. Wir laufen vom Waves Richtung Hilton, aber das Spektakel zeigt sich leider nicht. Nun wird mir daf&#252;r verraten, was es gewesen w&#228;re. Eine grosse Sandbank f&#252;hrt bei Ebbe weit ins Riff hinaus und in einer hellen Vollmondnacht, lechtet der Weisse Sand wie Schnee und verbreitet eine mystisches Stimmung. Ich geniesse den kleien Nachtspaziergang trotzdem und freue mich, dass wir Morgen um die Mittagszeit wieder hierher zur&#252;ckkommen. Wir laufen trotzdem ein ganzes St&#252;ck auf der Sandbank ins Meer hinaus. F&#252;r morgen ist eine sehr tiefe Ebbe angesagt, wo man bis zur Riffkante hinauslaufen kann und man all die sch&#246;nen Seesterne zu sehen bekommt. Ich bin ja mal gespannt.<\/p>\n<p>Zuhause mache ich mich noch an meine Hausaufgaben. Es reicht auch noch f&#252;r eine kurze Spielrunde, die heute wieder zu Barbaras Gunsten ausgeht, aber zumindest kann sie ihren Vorsprung nicht gross ausbauen. Nat&#252;rlich nimmt die Schreiberei wieder viel Zeit in Anspruch und so ists dann fast wieder Zwei, bis ich mich unter mein Netz legen kann.<\/p>\n<p>Gute Nacht Tansania, gute Nacht weisse Sandbank.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fully Programm today! Der Wecker klingelt um acht, um neun &#246;ffnen wir das Tor und nat&#252;rlich steht Abra wie gewohnt, auf die Minute p&#252;nktlich bereit. Heute geht es nach Stone Town oder Zanzibar Town. 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