{"id":2085,"date":"2015-01-15T15:20:54","date_gmt":"2015-01-15T14:20:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=2085"},"modified":"2015-01-15T15:42:48","modified_gmt":"2015-01-15T14:42:48","slug":"sansibar-tag-20-14-januar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2015-2085\/sansibar-tag-20-14-januar-2015\/","title":{"rendered":"Sansibar \u2013 Tag 20 \u2013 14. Januar 2015"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2088\" title=\"Day-20---Fischerboot-2\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-20-Fischerboot-2.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-20-Fischerboot-2.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-20-Fischerboot-2-300x228.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Mein iPhone beginnt seinen Arbeitstag p&#252;nktlich um 6:30, mein K&#246;rper 5 Sekunden sp&#228;ter, mein Geist folgt nach einer gef&#252;hlten viertel Stunde dann auch mal &#8211; auf Sparflamme. Wir m&#246;chten heute zum Strand an den Fischmarkt. Draussen ist es extrem windig, aber angenehm frisch. Zum einen wollte ich den Fischmarkt von Anfang an mal besuchen und zum Zweiten hatten wir geplant, heute Abend ein leckeres, frisches Fischchen zu kochen. So stolpern wir um sechs in der Morgend&#228;mmerung hinunter zum Strand. Der Wind ist heftig wie noch nie in diesem Urlaub, was nicht unbedingt gutes Vermuten l&#228;sst. Denn bei zu hohem Wellengang und zu starkem Wind gehen die Fischer oft schon gar nicht raus. Hier auf Sansibar fahren sie in der Regel am sp&#228;teren Nachmittag oder fr&#252;hen Abend los und kommen bei Sonnenaufgang zur&#252;ck. Der ist hier ja eh das ganze Jahr fast zur gleichen Zeit. Ebbe und Flut spielen da wohl eine wichtigere Rolle. Ich bin fasziniert, dass die Fischer hier alle noch mit den traditionellen Dhaus unterwegs sind. Es wird gesegelt, Barbara und Malou meinen, dass sie nicht mal Motoren h&#228;tten. Kein einziges Stahlboot ist hier zu sehen. Fantastisch.<\/p>\n<p>Schon als wir beim Hilton zum ersten mal zu den Fischern sehen k&#246;nnen, wird unsere Vermutung bekr&#228;ftigt, dass heute wohl nicht viel los sein wird. Als wir dann dort sind, werden unsere Bef&#252;rchtungen best&#228;tigt: Kein Fisch weit und breit. Es stehen zwar einige Leute herum, aber das ist hier immer so. Einzig ein gut meterlanger Baracuda liegt im Sand. King meint, dass wir vielleicht einen Moment warten sollen, um zu sehen, ob vielleicht doch noch das eine oder andere Fischerboot hereinkommt. Ich setze mich am Strand vorne in den Sand und geniesse die aufgehende Sonne und das weiche Licht. Die Beine werden vom heftigen Wind sch&#246;n Sandgestrahlt. Tats&#228;chlich taucht dann ganz im S&#252;den ein Segelboot auf, dass sich schnell n&#228;hert. Ich weiss nicht, ob das zerrissene Segel von der st&#252;rmischen Nacht herf&#252;hrt, oder schon vorher kapputt war. Tats&#228;chlich kann ich mir aber nicht vorstellen, dass man mit einem zerrissenen Segel &#252;berhaupt aufs Meer hinaus f&#228;hrt. Als die Jungs ihr Dhau im seichten Wasser vor uns festmachen, sehen wir aber bald, dass sie keinen Fang haben und so brechen wir die &#220;bung nach einem ganzen Weilchen ab, spazieren nach Hause und machen erst mal Fr&#252;hst&#252;ck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2090\" title=\"Day-20---M&#228;nnli\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-20-M&#228;nnli.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"296\" \/><\/p>\n<p>Danach k&#246;nnt ich mich gleich wieder hinlegen, ich bin so m&#252;de. Irgendwie beiss ich mich aber durch, schreibe etwas und leg mich dann draussen im Schatten auf die Couch zum lesen. Dort schaff ich aber mal wieder keine zwei Seiten, bis mir die Augen zufallen. Barbara ist etwas aktiver und macht noch Unterw&#228;sche-Handw&#228;sche, krallt sich danach aber auch ihr Buch und legt sich in die H&#228;ngematte. Der Unterschied zu mir: Sie schl&#228;ft beim Lesen nicht immer gleich ein ;-) Als ich nach kurzem Powernap wieder aufwache, mach ich noch schnell das Fr&#252;hst&#252;ckszeug weg und versuche nochmal etwas zu lesen. Diesmal schaffe ichs dann doch, ne gute Stunde am St&#252;ck und tauche ab ins Auenland. Als die &#196;uglein wieder schwerer werden, &#252;berleg ich mir, was ich tun k&#246;nnte, ohne gleich wieder mein T-Shirt durchzuschwitzen. Als mir Barbara gestern erz&#228;hlt hat, dass die Schwarzen die Palmwedel zum Besenmachen brauchen, wurde ich gwundrig und so geh ich schnell auf Edis Grundst&#252;ck hinter der Mauer und schaue mich um, ob dort noch alte Palmwedel herumliegen. Tats&#228;chlich finde ich zwei ziemlich vertrocknete Teile. Eins krall ich mir, hol mir ein scharfes Messer und versuche die Bl&#228;tter von der Rispe zu trennen. Das geht erstaunlich gut und schon hab ich meine wenig schweisstreibende T&#228;tigkeit f&#252;r diesen Nachmittag gefunden. W&#228;hrend Barbara den n&#228;chsten Band der Thrones B&#252;cher fertig liest, sitz ich auf der Terrasse und sch&#228;le Palmblatt um Palmblatt und lege die d&#252;nnen, sehr stabilen Binsen auf ein H&#228;ufchen. Wenn wir dann von unserem Ausflug an die Ostk&#252;ste zur&#252;ck sind, werd ich noch den zweiten Zweig holen und weiter schnitzen, damit auch ein sch&#246;nes B&#252;ndel zusammenkommt. Wenn ich mir aber die Schn&#252;rtechnik anschaue, die den Originalbesen zusammenh&#228;lt wird mir schwindlig. Das d&#252;rfte schwierig werden, aber irgendwie werd ich die Halme schon zusammenbinden k&#246;nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2089\" title=\"Day-20---Besen\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-20-Besen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-20-Besen.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-20-Besen-300x146.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Es ist mal wieder ein wunderbarer Relaxing-Tag, der an uns so vorbeipl&#228;tschert. Es ist ruhig im Haus, jeder mit sich selber besch&#228;ftigt. Etwas sp&#228;ter gibts dann noch eine Triominorunde, bis kurz vor dem eindunkeln. Da wir ja auf dem leeren Fischmarkt am Morgen nicht sonderlich erfolgreich waren, beschliessen wir zum Abendessen wieder mal ins Waves zu gehen. Auch in den Ferien kann sich Routine breit machen ;-) Die Karte ist aber gross genug, dass es nie langweilig wird und die Pizza Waves ist sooo lecker, dass ich die trotz den anderen Leckerlis nochmal bestellen MUSS.<\/p>\n<p>Nach dem Essen gehts dann mal wieder zeitig ins Bett. Wir sind alle m&#252;de, vom fr&#252;hen Aufstehen und Lesen ist fast hoffnungslos. Nach einer Seite klappen meine Augen zu. Dunkel! Aus!<\/p>\n<p>Gute Nacht Nordinselzipfel, gute Nacht Fischer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein iPhone beginnt seinen Arbeitstag p&#252;nktlich um 6:30, mein K&#246;rper 5 Sekunden sp&#228;ter, mein Geist folgt nach einer gef&#252;hlten viertel Stunde dann auch mal &#8211; auf Sparflamme. Wir m&#246;chten heute zum Strand an den Fischmarkt. Draussen ist es extrem windig, aber angenehm frisch. 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