{"id":2143,"date":"2015-01-22T02:07:51","date_gmt":"2015-01-22T01:07:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=2143"},"modified":"2015-01-22T12:38:12","modified_gmt":"2015-01-22T11:38:12","slug":"sansibar-tag-25-19-januar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2015-2143\/sansibar-tag-25-19-januar\/","title":{"rendered":"Sansibar &#8211; Tag 25 &#8211; 19. Januar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2156\" title=\"Day-25---Dusche\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Dusche.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"571\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Dusche.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Dusche-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Die wichtigen Aufstehprozeduren erspar ich mir, weil das ja nun nicht so die wichtigen News sind und weil man hier unter der afrikanischen Sonne solche Details ganz einfach vergisst, wenn man mit dem schreiben drei Tage in Verzug ist. Aufgestanden bin ich bestimmt, gefr&#252;hst&#252;ckt hab ich sowieso. Brot, Ei, Kaffee, Obst ;-)<\/p>\n<p>Barbara hat f&#252;r den Tag eine Liste parat, auf der steht zum Beispiel: Petflaschen zur&#252;ckbringen, Schreiner fotografieren, um ihr Schulbankprojekt protokollieren zu k&#246;nnen, W&#228;sche bringen und Badezimmer streichen. Ich muss fr&#252;h raus, weil Abra den gestern versprochenen Adapter erst heute Morgen bringt. Zwischen acht und neun. Er meint wohl neun, ich bin mir aber nicht sicher und qu&#228;l mich um acht aus dem Bett, fl&#228;ze im Halbschlaf im Haus und auf der Terrasse herum. Lesen geht noch nicht, weil meine Augen die Buchstaben im Buch nicht scharfkriegen. Freu mich, dass ich gleich nach meinen Ferien einen Termin beim Augenarzt habe. Hier in Afrika hatte ich unheimlich M&#252;he beim lesen. Nat&#252;rlich kommt Abra erst kurz nach neun, h&#228;tte als gut ein St&#252;ndchen l&#228;nger schlafen k&#246;nnen. Der aufmerksame Leser hat inzwischen vielleicht gemerkt, dass mir der Morgen nun wieder eingefallen ist, aber morgens um halb vier hab ich keine Nerven mehr, den einleitenden Text nochmal zu &#228;ndern. Und &#8230; ich verliere mich hier in eingeschobenen Nebengeschichten und sonstigem Ged&#246;hns. Eigentlich war ich ja schon fast bei den Petflaschen, aber nu ist eh schon alles durcheinander und hier muss noch gesagt werden, dass ich meinen Adapter um 9:10 wieder in meinen H&#228;nden hielt und froh war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2158\" title=\"Day-25---Schreiner\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Schreiner.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"328\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Schreiner.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Schreiner-300x228.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck gehen dann die M&#228;dels auf W&#228;sche-Schreiner-Tour und ich gehe mit zwei gef&#252;llten Ikeataschen mit leeren Petflaschen das erste St&#252;ck mit. Ein gescheites Receycling gibt es hier nat&#252;rlich nicht, aber eine Familie ein paar H&#228;user hinter dem Supermarkt ist froh dr&#252;ber und Barbara und Malou bringen ihre Flaschen immer dorthin. Man klopft an die Haust&#252;re und wartet, bis von drinnen ein \u00abhallo\u00bb\u00a0zur&#252;ckkommt. Der erste Raum ist leer. Manchmal sitzen auch Frauen oder Kinder drinnen am Boden und dann leert man die Flaschen aus, erntet den Dank und zieht weiter. Die M&#228;dels gehen weiter zum Schreiner, ich zur&#252;ck nach Hause. Als ich das Tor aufschliessen will, f&#228;llt mir auf, dass meine Finger nach Kerosin stinken. Ich schn&#252;ffle an den S&#228;cken und auch die stinken. Schon am Morgen, bevor wir das Haus verliessen, sagte ich Barbara, dass es vor dem Haus in der Ecke so komisch nach Kerosin stinke, &#252;berlege aber nicht weiter. Vor zwei Wochen versuchten wir ja mal Gl&#228;ser zu schneiden, was misslang. Den Rest des Kerosins leerten wir neben dem Weg in einen grossen Ameisenbau, um fette Ameisen zu t&#246;ten, die schon einen ganzen Haufen gebaut hatten. Nun ging mir pl&#246;tzlich ein Licht auf, denn die M&#228;dels hatten das Kerosin in eine Trinkflasche gef&#252;llt und die stand nicht mehr da, wo sie ganzen letzten Tage herumgestanden war. Mir fiel der Groschen und ich lief zu King und bat ihn, mit mir nochmal schnell zur Family zu laufen, um ihnen vom Missgeschick zu erz&#228;hlen und uns zu entschuldigen. Er kam gleich mit und als wir anklopften, hatten sie das stinkende Teil bereits ausgesondert, waren aber glaub ich froh, dass wir nochmal zur&#252;ck kamen und sagten, dass es nur eine Flasche sei. Uiuihhh.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2168\" title=\"Day-25---Steimaennli\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Steimaennli.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Steimaennli.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Steimaennli-300x188.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Als Barbara und Malou wieder zur&#252;ck waren, machte ich mich an die Badezimmer-Renovation. Barbara war etwas gefrustet, da sie im immer noch festsitzenden Frachtgut in Dar neue Farbe f&#252;r ihr Badezimmer hatte. Es war eine kleine Renovationsarbeit, die sie bereits zu Hause geplant hatte, da in ihrer Dusche die Farbe abbl&#228;ttert. Das Projekt wurde aber trotzdem wieder aufgenommen, da sie noch eine Dose Bodenfarbe hatte, die wir nun daf&#252;r verwenden wollten. Ob es die ideale Farbe f&#252;r eine Nasszelle wage ich etwas zu bezweifeln, aber es ging vor allem darum, den br&#246;selnden Zement darunter wieder zu sch&#252;tzen. Ich hatte ihr in der Schweiz schon versprochen, ihr dabei zu helfen. Die Frauen hatten mit ihren Projekten eh noch zu tun und so &#252;bernahm ich den Job, die alte Farbe wos ging abzuspachteln und den Rest abzuschmirgeln. Ahhh ja, nat&#252;rlich gingen sie auf ihrer W&#228;schetour noch bei Obi Nungwi vorbei, um frisches Schmirgelpapier zu besorgen. So verbrachte ich dann den Nachmittag in der Dusche, beim abspachteln und schleifen. Eine ziemlich schweisstreibende Arbeit. Ich war ziemlich froh, dass nicht das ganze Badezimmer so behandelt werden musste, da meine Arme irgendwann ziemlich lahm wurden. Kurz vor sechs war meine Vorarbeit dann aber abgeschlossen. Alles sch&#246;n staubfrei gemacht und abgewischt und wo es n&#246;tig war, Abdeckb&#228;nder hingeklebt. Gemeinsam machten wir uns dann an den ersten Anstrich, der ganz fix ging. Die Farbe war aber eine Giftgasschleuder der gr&#246;beren Sorte. Weil alles aber ganz gut von der Hand lief und die Farbe gem&#228;ss Beschreibung schon nach drei Stunden &#252;berstreichbar ist, entscheiden wir uns, den Zweitanstrich gleich auch noch am sp&#228;teren Abend zu machen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2157\" title=\"Day-25---Tassi\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Tassi.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Tassi.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Day-25-Tassi-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Nachmittags kam dann King mal vom Strand zur&#252;ck. Mitgebracht hatte er vier sch&#246;ne Tassis, die wir ja schon mal machen wollten, damals aber am Fischmarkt ja die absolute Flaute herrschte. Heute hatte es also geklappt und Malou bereitete die Fische wunderbar zu. Dazu gab es Salat und Reis. Wunderbar. Zugleich wurde auch endlich der neue Tisch unter der Pergola eingeweiht. Nicht dass wir dort nicht schon gesessen waren, aber es war das erste Nachtessen und Tisch und B&#228;nke hatten damit ihre Feuertaufe bestanden. Das Abendk&#228;ffchen wurde auch noch am Tisch eingenommen und danach versuchte ich meinen inzwischen b&#246;s angewachsenen R&#252;ckstand im Triomino gegen Barbara aufzuholen. Vergebens! Aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend. Aber Abend genug, um sich schlafen zu legen.<\/p>\n<p>Gute Nacht Nungwi, gute Nacht frisches Badezimmer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die wichtigen Aufstehprozeduren erspar ich mir, weil das ja nun nicht so die wichtigen News sind und weil man hier unter der afrikanischen Sonne solche Details ganz einfach vergisst, wenn man mit dem schreiben drei Tage in Verzug ist. Aufgestanden bin ich bestimmt, gefr&#252;hst&#252;ckt hab ich sowieso. 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