{"id":2289,"date":"2018-08-26T22:53:27","date_gmt":"2018-08-26T21:53:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=2289"},"modified":"2018-08-27T22:08:48","modified_gmt":"2018-08-27T21:08:48","slug":"scillywall-tag-4-25-juli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2018-2289\/scillywall-tag-4-25-juli\/","title":{"rendered":"Scillywall \u2013 Tag 4 \u2013 25. Juli"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tresco, Abbey Garden<\/strong><\/p>\n<p>Auf Anraten von Dave, unserem Hausherrn, der jeden Morgen unser Fr&#252;hst&#252;ck serviert, versuche ich nochmal eines dieser englischen W&#252;rstchen, die sich die Briten am Morgen gerne neben den Bohnen und dem Speck auf den Teller legen. Er hat mir am Vortag gesagt, dass seine W&#252;rstchen bestimmt besser seien, als die die ich im Mount View am ersten Morgen serviert bekommen hatte. Wir vereinbaren mit Augenzwinkern dann ein Testessen und ich bedinge mir aus, dass er mir nicht b&#246;se sein darf, wenn ich die Dinger dann doch nicht mag, was wie bef&#252;rchtet dann auch so ist. Ich merke keinen merklichen Unterschied zwischen diesem so leckeren W&#252;rstchen und dem vom ersten Tag, esse anstandshalber dann doch eines der beiden und lasse den Rest liegen. Nat&#252;rlich kommt auch Joe der Boatsmann wieder vorbei und versorgt uns mit den aktuellen Fahrpl&#228;nen und Infos zum Inselhopping.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-abbey-garden.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-abbey-garden.jpg\" alt=\"\" title=\"tag4-abbey-garden\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2291\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-abbey-garden.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-abbey-garden-300x185.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>P&#252;nktlich um viertel nach Zehn legt unser Boot nach Tresco ab und l&#228;dt uns zu unserer Freude an einem anderen Quai aus. Von hier ist man ein ganzes St&#252;cken schneller beim Abbey Garden und wir freuen uns alle auf das, was uns in diesem botanischen Wundergarten geboten wird. Durch das milde Klima auf den Scilly Islands, beeinflusst durch den Golfstrom, wachsen hier Pflanzen aus der ganzen Welt. So &#252;berrascht es nat&#252;rlich nicht, dass man an viel exotischem Gew&#228;chs vorbei kommt. Viele Pflanzen aus S&#252;dafrika finden gedeihen hier, aber auch Farnb&#228;ume aus Neuseeland, oder Eukalyptus-Riesen aus Australien sind zu bewundern. Einfach unglaublich. Die Fotoapparate beginnen zu gl&#252;hen und nach anf&#228;nglichen Orientierungsproblemen im grossen Garten finden wir uns je l&#228;nger je besser zurecht und k&#228;mmen das ganze Gel&#228;nde von oben nach unten und von links nach rechts durch. Gut liegen die Scilly Islands etwas ab vom Schuss, sodass die grossen Touristenmassen den Garten nicht &#252;berrennen und der Anlage zumindest an diesem Tag nie &#252;berf&#252;llt wirkt. So kann man diesen tollen Ort in vollen Z&#252;gen geniessen. Ich habe ein paar G&#228;ste gesehen, die sogar ihre eigenen Klappst&#252;hle mitgebracht haben und ein Buch gelesen haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-cromwall.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-cromwall.jpg\" alt=\"\" title=\"tag4-cromwall\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-cromwall.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-cromwall-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach gut 2 Stunden treibt uns der Hunger dann ins kleine Restaurant im Visitors Center. Ich war die letzte halbe Stunde alleine im Park herum spaziert und ein SMS von Barbara l&#228;sst mich wissen, dass die Frauen bereits alle schon dort sitzen. Es gibt Pastys und Sandwiches. Zum Dessert dann noch ein Glac\u00e9 von der Troytown Farm. Ein cleverer Farmer begann vor ein paar Jahren mit der Milch seiner K&#252;he hier lokales Eis zu produzieren und hatte damit grossen Erfolg. Auf den Inseln findet man &#252;berall die K&#252;hlboxen wo Troytown Ice Cream verkauft wird. Nach der Pause spazieren wir dann gem&#252;tlich auf dem bereits bekannten Weg zum Quai in New Grimsby zur&#252;ck. Da wir noch gen&#252;gend Zeit haben, laufen wir nach einer weiteren kurzen Rast gleich noch ein St&#252;ck weiter. Wir sch&#228;tzen dass wir vielleicht 20 bis 30 Minuten brauche um zum Cromwells Tower und King Charles Castle zu gelangen. Ein wunderbarer K&#252;stenweg in zum Teil mannshohem Farn und Stechgingster f&#252;hrt uns zu den beiden Ruinen. Vom Cromwells Castle steht noch ein sch&#246;n restaurierter Turm, den man besteigen kann, vom King Charles Castle sind auf einer Anh&#246;he nur noch ein paar Mauerreste zu bestaunen. Die stehen aber an einem tollen Aussichtspunkt von wo man einen wunderaren Blick hin&#252;ber nach Bryer, St Martin\u2019s und auch zur&#252;ck bis St Mary\u2019s hat. Mami und Brigitte sparen sich den letzten kurzen Aufstieg zum Castle und gehen ohne uns den gleichen K&#252;stenweg wieder zur&#252;ck. Ich spaziere mit Barbara auf dem Inselr&#252;cken durch eine herrliche Heidelandschaft zur Anlegestelle zur&#252;ck, wo wir nicht mehr lange auf die Boote warten m&#252;ssen, die uns wieder nach St. Mary zur&#252;ckbringen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-juliets.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-juliets.jpg\" alt=\"\" title=\"tag4-juliets\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2294\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-juliets.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-juliets-300x194.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zum Abendessen haben wir in Juliet\u2019s Garden einen Tisch reserviert. Mit dem Taxi lassen wir uns dorthin fahren, weil wir die Distanz zu Fuss nicht richtig absch&#228;tzen k&#246;nnen und auch schon etwas sp&#228;t dran sind. Das Restaurant steht an einer traumhaften Hanglage. Eine grosse, noch wenig besetzte und gestufte Terrasse bietet viel Platz, mit wunderbarem Blick auf Hugh Town. Zum Ap\u00e9ro g&#246;nne ich mir einen Scilly Gin, der unglaublich lecker ist. Auch das Essen ist hervorragend und da die Temperaturen stimmen, entscheiden wir uns, gleich draussen an der frischen Luft zu bleiben. Auch hier haben sich ein paar Junge Gastronomen einen Platz und ein Restaurant zum Tr&#228;umen aufgebaut. Die Atmosph&#228;re ist sehr relaxed und einmal mehr w&#228;hnt man sich eher irgendwo am Mittelmeer, als in England. Nach dem Essen entscheiden wir uns, den Heimweg zu Fuss zu gehen und werden zum einen mit einem h&#252;bschen Strandweg und zum anderen mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt. Dumm nur, dass ich meine Speicherkarte nicht in die Kamera eingelegt habe und so auf ein paar Handyfotos zur&#252;ckgreifen muss. Im Bett schreibe ich noch ein paar Zeilen im Tagebuch, bin aber zu m&#252;de um die Eintr&#228;ge ganz \u00e0 jour zu halten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-sunset.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-sunset.jpg\" alt=\"\" title=\"tag4-sunset\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2295\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-sunset.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/tag4-sunset-300x184.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tresco, Abbey Garden Auf Anraten von Dave, unserem Hausherrn, der jeden Morgen unser Fr&#252;hst&#252;ck serviert, versuche ich nochmal eines dieser englischen W&#252;rstchen, die sich die Briten am Morgen gerne neben den Bohnen und dem Speck auf den Teller legen. 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