{"id":2387,"date":"2018-09-02T12:47:11","date_gmt":"2018-09-02T11:47:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=2387"},"modified":"2018-09-02T12:47:11","modified_gmt":"2018-09-02T11:47:11","slug":"scillywall-tag-12-2-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2018-2387\/scillywall-tag-12-2-august\/","title":{"rendered":"Scillywall \u2013 Tag 12 \u2013 2. August"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tintagel Castle<\/strong><\/p>\n<p>So langsam wird uns bewusst, dass sich die tollen und erlebnisreichen Tage langsam dem  Ende n&#228;hern. Schon beginnt der letzte Tag, den wir noch unbeschwert und ohne Zeitstress gestalten k&#246;nnen. Tintagel stand bei allen von uns von Anfang an auf der To-do-Liste und geh&#246;rte somit zum Pflichtprogramm. Und weil es ohne grossen Umweg auf dem Weg nach London zu erreichen ist, dachten wir zuerst, dass wir diesen Ort am R&#252;ckreisetag besuchen w&#252;rden. ADie Erfahrung der letzten Tage hatte uns aber auch gezeigt, dass wir oft etwas zu viel Programm in einen Tag gepackt hatten und deshalb entschieden wir uns, unseren letzten ganzen Tag f&#252;r diese Attraktion zu nutzen. So sind wir auch f&#252;r den R&#252;ckreisetag etwas flexibler und haben vielleicht etwas mehr Zeit f&#252;rs Bodmin Moor. <\/p>\n<p>Dieser Entscheid entpuppte sich dann auch als goldrichtig, denn zum einen ist die Anreise mit knapp eineinhalb Stunden recht lang und zum anderen gibts in Tintagel wirklich viel zu sehen und zu tun. &#220;ber die vielen Touristen an diesem Ort wundern wir uns nicht, denn Tintagel Castle geh&#246;rt doch zu den grossen Touristenattraktionen in Cornwall. Trotzdem ist es nicht ganz so wild wie auf St. Michael Mount. An die Fahrerei mit den zum Teil extrem engen Str&#228;sschen habe ich mich inzwischen ganz gut gew&#246;hnt und ich staune immer wieder, wie souver&#228;n der englische Autofahrer hier agiert. In der Schweiz ginge das zentimetergenaue Kreuzen wohl nicht ganz so easy, weil wir solchen Gegebenheiten h&#246;chstens mal auf kleinen Bergstr&#228;sschen begegnen und uns das nicht so gewohnt sind. In England gibt es solche einspurigen Engp&#228;sse auf fast jeder Nebenstrasse. Erschwerend kommt hier noch hinzu, dass man wegen der Hohlwege oder M&#228;uerchen links und rechts, auf den kurvigen Str&#228;sschen oft nur ein paar Meter weit voraus sieht. Sch&#246;n auch, dass sich alle Fahrer beim Kreuzen immer mit einem freundlichen Wink bedanken, wenn man in einer Nische h&#228;lt, damit einfacher gekreuzt werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-post.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-post.jpg\" alt=\"\" title=\"tag12-post\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2390\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-post.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-post-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Tintagel ist ganz sch&#246;n was los und etliche Tourishops s&#228;umen das Hauptstr&#228;sschen im Zentrum. Aber es ist alles noch im Rahmen. Die Queue am Ticketshop Ausgangs Dorf, wo der steile Weg hinunter in die Bucht f&#252;hrt, ist aber ziemlich lang. Als ein Herr im Kassenh&#228;uschen dann mit kr&#228;ftiger Stimme erkl&#228;rt, dass es unten in der Bay noch weitere Ticketschalter gibt, schere ich aus der Kolonne wieder aus und wir spazieren den steilen Weg hinunter in die Bucht. Der Eiswagen auf halber Strecke ist eine Verlockung, der wir nicht widerstehen k&#246;nnen und so versorgen wir uns alle mit einem leckeren englischen Eis. Ich entscheide mich f&#252;r Mint-Chocolate. Wow&#8230; diese Sorte ist mit Abstand das beste Eis, dass ich in meinem Cornwall Urlaub gegessen habe und es waren nicht wenige, die ich mir w&#228;hrend meinem Urlaub geg&#246;nnt habe. Als wir dann unten in der Bucht bei den H&#228;usern mit Shop, Toiletten, Caf\u00e9 und Ticket Corner ankommen holen wir unsere Eintrittskarten und steigen nach der Br&#252;cke, erst im G&#228;nseschritt, dann kaum mehr vorw&#228;rts kommend die Treppen zum Castle hinauf. Als ge&#252;bter Bergg&#228;nger brauchts da etwas gar viel Geduld und Verst&#228;ndnis f&#252;r die vielen unbedarften Touristen, die sobald es etwas enger wird immer gleich stehen bleiben und den grossen Stau verursachen, obwohl man eigentlich aneinander vorbei k&#228;me. So brauchen f&#252;r den normalerweise in einer Minute machbaren Aufstieg &#252;ber die steilen Treppen anstatt zwei, geschlagene zehn Minuten. Aber irgendwann sind wir dann oben und staunen erst mal &#252;ber die Sch&#246;nheit und die paar alten M&#228;uerchen, die hier noch stehen. Hier oben verteilen sich dann die Leute auc wieder ganz gut und man findet viele sch&#246;ne und auch ruhige Ecken. Wir suchen uns ein solches Pl&#228;tzchen und essen die zuvor in Tintagel gekauften Sandwiches. Dumm nur, dass genau hier ein fieser Riesenschwarm fliegender Ameisen herum schwirrt und uns ziemlich nervt. Mal sind sie da, pl&#246;tzlich wieder weg, um einen kurzen Moment sp&#228;ter, von einer anderen Seite wieder \u00abanzugreifen\u00bb. Die Viecher sind ja nicht giftig oder b&#246;se und stechen auch nicht, sind aber trotzdem unheimlich l&#228;stig. Falls man sich nicht zeitig vom Schwarm entfernt und zuf&#228;llig in die Wolke ger&#228;t, h&#228;ngen sofort ein paar Dutzend dieser Viecher auf den Kleidern und in den Haaren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-ruine.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-ruine.jpg\" alt=\"\" title=\"tag12-ruine\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2391\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-ruine.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-ruine-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich war mit meinem Kommentar, als wir nach der Treppe in den alten Mauern standen, wohl etwas voreilig. Ich sagte zu Barbara und Mami, dass man bei uns in der Schweiz auch ohne Menschenmassen und Eintritt bezahlen zu m&#252;ssen, interessante Ruinen zu sehen bek&#228;me. Diese grosse Anlage ist schon etwas mehr als \u00abnur\u00bb eine alte Ruine. Alle freigelegten Ausgrabungen und Gem&#228;uer sind mit interessanten Tafeln und Texten versehen und erz&#228;hlen die Geschichte von K&#246;nig Arthur auf sehr kurzweilige Weise. Zudem ist die ganze Anlage wirklich riesig und breitet sich weit &#252;ber diese Felsformationen aus. So spazieren wir durch ein kleines Gem&#228;uer, welches fr&#252;her mal einen Garten umschloss. Dort wird auf versenkten Steinplatten die Liebesgeschichte von Arthur und Isolde erz&#228;hlt. Weiter gibt es einen kleinen Tunnel den man durchschreiten kann und eine tolle Eisenplastik von Arthur kr&#246;nt einen sch&#246;nen Aussichtspunkt. Es gibt doch so einiges zu entdecken und die Schautafeln erz&#228;hlen auf lebendige und einfache Weise, wie und was hier fr&#252;her wohl gestanden war. Dazu sind nat&#252;rlich auch die tollen Felsformationen einmal mehr ein bewundernswertes Naturschauspiel.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-tintagel.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-tintagel.jpg\" alt=\"\" title=\"tag12-tintagel\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2392\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-tintagel.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-tintagel-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachdem wir einige Zeit oben auf der Burg verbracht haben, gehts die Treppe, diesmal ohne Stau, wieder zur kleinen Br&#252;cke hinunter. Barbara, Brigitte und ich steigen von dort &#252;ber eine weitere Treppe noch ganz in die Bucht hinunter. Mami bleibt oben und beobachtet vom Weg aus unser Tun. Eine durch Erosion herausgebrochene riesige Grotte unterh&#246;hlt den Felsen unter der Burg: Merlins Cave. Das Eingangstor, das von der Bucht bei Ebbe gut zug&#228;nglich ist, kann bis zu einer kleinen n&#228;chsten Bucht komplett durchschritten werden. Wir lassen das aber bleiben und steigen, nachdem wir die obligaten Fotos geknipst haben wieder auf den Hauptweg hinauf, der zu den Shops f&#252;hrt, wo Mami und Brigitte schon auf uns warten. Um nach dem Gewusel und den vielen Menschen noch etwas Ruhe zu geniessen, entscheiden wir uns, den Massen noch etwas zu entfliehen und ein St&#252;ck dem K&#252;stenweg entlang zu spazieren und in einem gr&#246;sseren Bogen nach Tintagel zur&#252;ckzukehren. Der vielleicht zwei Kilometer lange Weg ist wundersch&#246;n und wir geniessen diesen Spaziergang in vollen Z&#252;gen. Nach vielleicht einer Stunde erreichen wir dann wieder das D&#246;rfchen und da wir noch eine l&#228;ngere Heimfahrt vor uns haben, setzen wir uns in einer kleinen B&#228;ckerei mit angeschlossenem Tea Room in den Garten und geniessen noch einen Cream Tea. Die Cones sind mit Abstand die Besten die wir bis jetzt geniessen konnten und auch die Clotted Cream scheint hausgemacht und ist very very yummy ;-)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-spaziergang.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-spaziergang.jpg\" alt=\"\" title=\"tag12-spaziergang\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2393\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-spaziergang.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag12-spaziergang-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kurz nach Sechs sind wir dann wieder zuhause in Restronguet. Den Wagen parken wir wie immer in der engen Zufahrtsstrasse vor der kleinen Beach, da die zur Zeit am Morgen  immer &#252;berflutet ist und somit nicht befahren werden kann. Da wir heute unseren letzten Abend in Cornwall verbringen, entscheiden wir uns, ihn mit einem Dinner im weit herum bekannten Pandora Inn, einem Pub aus dem 16. Jahrhundert zu geniessen. Ich spazierte ja Anfangs schon mit Barbara und sp&#228;ter nochmal mit allen gemeinsam auf einem kurzen Abendspaziergang dort hin. Mami und Brigitte waren sogar schon zum Mittagessen dort, als ich mit Barbara in der Trevor Mine war. Wie gewohnt wird das Essen an der Theke bestellt und so gehe ich mit Barbara hinein, um unsere Order zu platzieren. Ein Gl&#252;ck ist der Daily Special den ich gew&#228;hlte habe bereits ausverkauft, denn so switche ich auf Miesmuscheln um, und bin ganz hin und weg. Was mir hier serviert wird, sind die besten Miesmuscheln die ich jemals gegessen habe. Der Weisswein-Rahm-Sud ist mit Ingwer verfeinert und ganz einfach phantastisch. Auch die anderen Gerichte sind sehr lecker und so geniessen wir draussen auf der grossz&#252;gigen Terrasse ein wunderbares letztes Abendessen in Cornwall.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tintagel Castle So langsam wird uns bewusst, dass sich die tollen und erlebnisreichen Tage langsam dem Ende n&#228;hern. Schon beginnt der letzte Tag, den wir noch unbeschwert und ohne Zeitstress gestalten k&#246;nnen. Tintagel stand bei allen von uns von Anfang an auf der To-do-Liste und geh&#246;rte somit zum Pflichtprogramm. 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