{"id":2395,"date":"2018-09-02T13:36:56","date_gmt":"2018-09-02T12:36:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=2395"},"modified":"2018-09-03T10:04:15","modified_gmt":"2018-09-03T09:04:15","slug":"scillywall-tag-13-3-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2018-2395\/scillywall-tag-13-3-august\/","title":{"rendered":"Scillywall \u2013 Tag 13 \u2013 3. August"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bodmin Moor &#8211; London<\/strong><br \/>\n.<br \/>\nDer letzte Morgen in Cornwall steht an. Wir Fr&#252;hst&#252;cken gem&#252;tlich, packen die Koffer und bringen das Haus in Ordnung. Auch wenn uns das Rose Cottage anfangs nicht gerade umgehauen hatte, weil es etwas muffig und auch viel kleiner war, als wir uns das vorgestellt hatten, schlossen wir das kleine und schmucke H&#228;uschen w&#228;hrend unserer Cornwall-Woche trotzdem in unser Herz und ich w&#252;rde auch sofort wieder hierher zur&#252;ck kommen. Die Lage ist ganz einfach einmalig und erst am Tag vor unserer Abreise entdeckten wir, dass hinter dem Haus noch ein grosser Garten zum Haus geh&#246;rt, den wir nie genutzt hatten. Ok, wir waren auch kaum zuhause, um davon Gebrauch zu machen ;-)<\/p>\n<p>Ich weiss nicht mehr genau, wann wir los gefahren sind. Es wird wohl so gegen halb Elf gewesen sein. Wir m&#246;chten auf dem Weg nach London im Bodmin Moor noch einen Halt machen. Weil wir auf unserer Bootstour nach Truro bei der Haltestelle Trelissick alle so von der Prinz Harry Ferry beeindruckt waren, die hier den Fluss quert, planten wir f&#252;r die R&#252;ckreise einen Umweg ein, nur um f&#252;r sechs Pfund die kaum 5-min&#252;tige &#220;berfahrt zu erleben. Die anschliessende Fahrt &#252;ber die sch&#246;ne Roseland-Halbinsel war nochmal ein tolles Erlebnis, wo uns immer wieder sch&#246;ne Aussichten geboten wurden. &#220;ber viele kleine Hohlstr&#228;sschen mit abenteuerlichen Ausweichman&#246;vern f&#252;hrte uns der Weg wieder zur&#252;ck auf die Hauptstrasse.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ferry.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ferry.jpg\" alt=\"\" title=\"tag13-ferry\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2397\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ferry.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ferry-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Barbara hat im Reisef&#252;hrer im Bodmin Moor ein paar interessante Steinkreise entdeckt und so steuern wir den kleinen Ort Minions an. Ein letztes Mal werden wir &#252;ber engste Str&#228;sschen durch diese tolle Moorlandschaft gelotst. Allerdings entspricht das Bild nicht ganz dem, was ich mir unter einem Moor vorstelle. Bestimmt hat auch die in diesem Sommer herrschende, extreme Trockenheit damit zu tun. Gr&#252;ne Wiesen haben wir, seit wir vor zwei Wochen in London los gefahren sind nirgends mehr gesehen. Auch nicht in Parks oder nahe am Meer, wo man vielleicht denken k&#246;nnte, dass hier wegen der feuchten Luft die Wiesen nicht ganz so ausgetrocknet w&#228;ren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-stone.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-stone.jpg\" alt=\"\" title=\"tag13-stone\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2398\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-stone.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-stone-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Minions parken wir auf dem ausgeschilderten Parkplatz vor dem Dorf und setzen uns ein paar Meter weiter unter einen schattenspendenden Weissdorn. Das ganze Gel&#228;nde hier ist eine endlose, offene Schaf- und Kuhweide. Die Tiere laufen alle frei herum. Nicht einmal ums Dorf herum sind Z&#228;une aufgestellt und so spazieren die Tiere auch zwischen den H&#228;usern herum. Die meisten Schafe liegen aber unter den stacheligen Weissdornb&#252;schen, die hier im Moor die einzigen Schattenspender sind. Die Sonne sticht, als wir ankommen wieder ganz sch&#246;n heftig vom Himmel. So verspeisen wir im Schatten in der Wiese sitzend, unsere letzten Sandwiches, die wir aus dem restlichen Brot, K&#228;se und Gem&#252;se zuhause zubereitet haben. Unterwegs haben wir uns noch ein bisschen Schinken und frisches Wasser dazu gekauft. Trotz der starken Mittagssonne sind die Temperaturen recht angenehm. Ein angenehmer Wind bl&#228;st &#252;ber die Ebene. <\/p>\n<p>Zwei Steinkreise sind keine zehn Minuten vom Parkplatz entfernt und beeindrucken uns sehr. Wir sind nicht ganz alleine unterwegs, aber die paar Leute die man hier antrifft, st&#246;ren h&#246;chstens, wenn man mal den ganzen Steinkreis ohne Menschen im Bild festhalten will. Ein vielleicht halbst&#252;ndiger Spaziergang &#252;ber die wundersch&#246;ne Ebene bringt uns dann noch zum Cheesewring Quarry, einem kleinen H&#252;gel mit altem Steinbruch (Quarry = Steinbruch), der von weit her sichtbar ist und auf dem ein paar imposante Tore (Felsformation) stehen. Der Cheeswring ist der eindr&#252;ckliste dieser Tore und ich frage mich, wie diese Dinge entstanden sind. Mami kommt nicht mehr ganz mit nach oben, weil ihr heute ihre Kn&#246;chel schmerzen. So wartet sie etwas unterhalb bis wir anderen Drei uns diese imposanten Gesteinsformationen angeschaut und unsere Fotos geknipst haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ine.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ine.jpg\" alt=\"\" title=\"tag13-ine\" width=\"430\" height=\"auto\" class=\"alignnone size-full wp-image-2399\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ine.jpg 640w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/tag13-ine-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gem&#252;tlich gehts dann wieder zur&#252;ck zum Parkplatz. Im Dorf in einem kleine Laden mit Pub bestellen wir dann noch Cream Tea und ein Glac\u00e9, um uns f&#252;r die lange Fahrt nach London nochmal zu st&#228;rken. Dann gehts &#252;ber die Autobahn direkt nach London. Weil wir bei der Adresseingabe im Navi wohl einen Fehler gemacht haben, fahren wir im Glauben an die Technik erst mal etwas &#252;berrascht, an den gross angeschriebenen Ausfahrten Richtung Airport vorbei. Irgendwann werden wir aber stutzig, als uns das Ger&#228;t konsequent in die Stadt f&#252;hren will. Aber alles halb so wild. Dank Google Earth finden wir den richtigen Weg zur&#252;ck und denken, dass wir eher unserer Intuition h&#228;tten folgen sollen, als dem kleinen elektronischen Helferlein. Als wir in die N&#228;he der vielen Terminals kommen, sind auch die R&#252;ckgabestationen der verschiedenen Autovermieter gut ausgeschildert. Gegen zehn Uhr geben wir dann unseren Wagen ab. Das l&#228;uft alles sehr schnell und problemlos. Wir lassen uns ein Taxi bestellen und checken im Hotel ein. Da mein Zimmer aber furchtbar nach abgestandenem Rauch stinkt, gehe ich nochmal zur Reception und verlange ein anderes. Das geht zum Gl&#252;ck problemlos und keine 5 Minuten sp&#228;ter kann ich nur ein paar T&#252;ren weiter, ein frisches Zimmer beziehen. Etwas Frust macht sich breit, denn diese Flughafen-Hotels finde ich grauenhaft. Wenn auch sauber und super durchorganisiert, sind es h&#228;ssliche, sterile und unpers&#246;nliche Bunker die so gar keine Lust machen, nur eine Minute l&#228;nger als n&#246;tig darin zu verweilen. Gegen Mitternacht schlafe ich ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bodmin Moor &#8211; London . Der letzte Morgen in Cornwall steht an. Wir Fr&#252;hst&#252;cken gem&#252;tlich, packen die Koffer und bringen das Haus in Ordnung. 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