{"id":600,"date":"2009-07-13T23:47:32","date_gmt":"2009-07-13T22:47:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=600"},"modified":"2009-07-29T10:47:35","modified_gmt":"2009-07-29T09:47:35","slug":"hochtourenwoche-und-wanderweekend-2009-im-engadin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2009-600\/hochtourenwoche-und-wanderweekend-2009-im-engadin\/","title":{"rendered":"Hochtourenwoche und Wanderweekend 2009 im Engadin"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-601\" title=\"hochtour09-titel\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/hochtour09-titel.jpg\" alt=\"hochtour09-titel\" width=\"430\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/hochtour09-titel.jpg 430w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/hochtour09-titel-300x153.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><\/p>\n<p>Die diesj&#228;hrige Hochtourenwoche brachte uns zur&#252;ck zu unseren Touren-Wurzeln ins Engadin. Die ausf&#252;hrlichere Beschreibung folgt, im Moment fehlt mir die Zeit, deshalb hier die Schnellbleiche.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Tag 1, Sonntag 5. Juli, Anreise<\/strong><br \/>\nUnser diesj&#228;hriges Gr&#252;ppchen: Urs (Bergf&#252;hrer), Rotti, CH und Christine, Ralph und Irma und ich. Ich Wir treffen uns am Parkplatz Sfazu und steigen gemeinsam zur Saoseo H&#252;tte auf. Bruno verk&#246;stigt uns nat&#252;rlich wieder bestens.<\/p>\n<p><strong>Tag 2, Montag 6. Juli, Piz Paradisin (3302 m.&#252;.M)<br \/>\n<\/strong>Weil das Wetter zu unsicher ist besteigen wir anstelle des m&#228;chtigen Corn da Camp den Piz Paradisin. Im dicken Nebel erreichen wir den Grat und erst beim Abstieg wird das Wetter allm&#228;hlich besser. Trotz allem eine sch&#246;ne Einstiegstour auf dem Nachbargipfel des Corn da Camp. Wir &#252;bernachten nochmal in der Saoseoh&#252;tte.<\/p>\n<p><strong>Tag 3, Dienstag 7. Juli, Gletschertraining, Diavolezza<\/strong><br \/>\nAls wir um 7 aus den Betten schl&#252;pfen leuchtet der Corn da M&#252;rasciola noch im Licht der gerade aufgehenden Sonne. Als wir uns aber auf den R&#252;ckweg zu den Autos machen beginnts zu Regnen und h&#246;rt bis um die Mittagszeit nicht mehr auf. Unser Programm mit Gletschertraining und anschliessendem Aufstieg &#252;ber die Persbr&#252;che des Morteratschgletschers werden gek&#252;rzt. Den Morgen verbringen wir auf besseres Wetter wartend in Pontresina und als es dann gegen Mittag doch noch aufreisst, k&#252;rzen wir das Tagesprogramm auf ein kleines Gletschertraining auf dem Morteratsch, fahren aber dann mit der Bahn auf die Diavolezza hoch. Abends beginnts dann bei Blitz und Donner noch zu schneien.<\/p>\n<p><strong>Tag 4, Mittwoch 8. Juli, Piz Zupo (3996 m.&#252;.M), Marco e Rosa H&#252;tte<\/strong><br \/>\nDie Nacht hat einiges an Neuschnee gebracht. Trotz allem laufen wir aber bei klarem Vollmondhimmel morgens um halb los. Bis zum Fortezzagrat gehts trotz Neuschnee gut voran. Die Kletterei &#252;ber den Fortezzagrat ist wegen des vielen Schnees nicht ganz ohne, wir schaffens aber alle heil bis oben. Weiter &#252;ber die Bellavistaterrasse Richtung Piz Zupo. Vor dem letzten Aufstieg trennen wir uns dann von Irma, Ralph und Rotti, welche wegen Verletzung oder Kopfschmerzen nicht mehr weiter m&#246;chten. Mit CH und Christine nehme ich dann noch diesen Gipfel mit, qu&#228;le mich aber mehr recht als schlecht nach oben. Fehlt mir doch die Kondition um dieses Unterfangen schadlos zu &#252;berstehen ;-) Trotz allem ein sch&#246;ner Gipfel, aber die Sicht wird einmal mehr durch dichte Nebelschwaden getr&#252;bt. Somit kurze Pause und rascher Abstieg zur Marco e Rosa, die ich noch nie so herbei gesehnt habe. V&#246;llig ausgelaugt, leg ich mich mit meinen Tourgef&#228;hrten dann erst mal zum Mittagsschl&#228;fchen hin.<\/p>\n<p><strong>Tag 5, Donnerstag 9. Juli, Pal&#252;traversierung via Spinasgrat<\/strong><br \/>\nSicher eines meiner Tourhighlights bis jetzt. Um 5 gibts Fr&#252;hst&#252;ck, halb 6 gehts los. Zuerst zur&#252;ck auf die Bellavistaterrasse und von dort direkt zum Spinasgrat. Ein m&#228;chtiger Grat im Anschluss an die 3 Pal&#252;gipfel der von unten ziemlich angsteinfl&#246;ssend ausschaut, aber erstaunlich leicht zu durchklettern ist. Nur dies ist schon ein phantastisches Erlebnis mit ungeheuerlichen Ausblicken &#252;ber die B&#252;ndner und Italiener Alpen. Danach &#252;berschreiten wir den West-, Haupt- und Ostgipfel des Piz Pal&#252;. Zum Teil nur &#252;ber schmale Schneegrate miteinander verbunden. Ein tolles Erlebnis, welches mir unglaublich gut gef&#228;llt. Dann der normale Abstieg &#252;ber den Schnapsboden zur&#252;ck zur Diavolezza. Nach kurzer St&#228;rkung gehts dann mit der Bahn wieder hinunter und wir beziehen in Pontresina unsere Zimmer in der Pension Hauser. Ich geh mit Rotti am Nachmittag noch schnell den Pontresina-Cache suchen und danach vergn&#252;gen wir uns am h&#252;bschen Markt in Pontresina. Zum Abendessen trifft sich dann wieder die ganze Gruppe im Hotel Engadina zum Pizzaessen.<\/p>\n<p><strong>Tag 6, Freitag 10. Juli, Klettergarten Tinner, Palazzo Chivanna<\/strong><br \/>\nAm Morgen gehts gem&#228;chlich los. Wir treffen uns bei Las Plattas auf dem Berninapass. Danach kraxeln wir eine gute halbe Stunde in schottrigem und zum Teil extrem steilen Gel&#228;nde zu Urs Klettergarten hoch. Wundersch&#246;n gelegene Kletterfelsen mit tiefem Einblick ins Morteratsch-Tal. Bis um die Mittagszeit klettern wir verschiedene Routen und kehren dann zur&#252;ck. Um 16 Uhr holen Rotti und ich noch Nadja und Gerda am Bahnhof in St. Moritz ab und gemeinsam fahren wir mit Markus das Bergell hinunter bis Chiavenna, wo uns Urs ins Palazzo eingeladen hat. Ein wunderh&#252;bsches kleiner Ort oberhalb Chiavennas, den er vor ein paar Jahren kaufen konnte und wundersch&#246;n hergerichtet hat. Festschmaus am Abend bei Wein und Braulio, bei angenehmen Temperaturen.<\/p>\n<p><strong>Tag 7, Samstag 11. Juli, Klettergarten, Soglio<\/strong><br \/>\nNach dem herrlichen Fr&#252;hst&#252;ck draussen auf der Terasse verabschieden sich CH, Christine und Anina, sowie Irma und Ralph von uns. Ich lass mich nochmal zum klettern am Hausfelsen gleich um die Ecke &#252;berreden und klettere 3 Routen im Nachstieg. Ganz sch&#246;n tricky, aber man will ja trotzdem hoch. Gerda unternimmt unter fachkundiger F&#252;hrung von Urs auch ihren ersten Kletterversuch und meistert ihn bravor&#246;s. Danach verabschieden wir uns auch von Urs. Gemeinsam mit Gerda und Rotti gehen wir noch nach Chiavenna und schauen uns das schmucke kleine St&#228;dtchen an und st&#228;rken uns in einem phantastischn Grotto beim Mittagessen. Danach machen sich auch Rotti und Gerda auf den Heimweg und ich mach mich mit Nadja auf den Weg nach Soglio, von wo wir unser Wanderwochenende starten m&#246;chten. Per Postauto gehts bis ins sch&#246;ne Promontogno und von dort nach Einkauf im Tante Emma Laden zu Fuss hinauf nach Soglio. Ein traumhaftes D&#246;rfchen, welches noch sehr urspr&#252;nglich ist. Wir schlendern vor dem Abendessen, welches wir im Hotel einnehmen noch durch die verschlungenen Gassen und geniessen die milden Temperaturen hier unten im Bergell.<\/p>\n<p><strong>Tag 8, Sonntag 12. Juli, Soglio &#8211; Casaccia<\/strong><br \/>\nAtemberaubende Wanderung von Soglio nach Cassacia &#252;ber das einsame Val da Cam. Fr&#252;hst&#252;ck um halb 8, danach gehts erst mal von 1000 auf 2100 Meter hinauf. Schweisstreibend aber die phantastische und abwechslungsreiche Strecke macht die anstrengende Lauferei ertr&#228;glich. Leider spielt das Wetter nicht mit und so bekommen wir vom phantastischen Panorama kaum mal etwas mit. Die Wolken h&#228;ngen tief im Tal und Blicke auf die andere Talseite sind meist nicht m&#246;glich, da die Wolken und Nebelschwaden die Sicht verdecken. Der Abstieg ist nicht viel weniger M&#252;hsam, aber wir sind p&#252;nktich in Cassaccia und fahren mit dem Postauto wieder zur&#252;ck ins Engadin, nach Maloja. Abendessen gibts im phantastischen Slow Food Restaurant. Ich probier mich durch die Karte und bestelle mir zum ersten Mal im Leben Murmeltier. Die Teile haben ein bisschen gar viele Knochen, schmecken aber sehr lecker. Hirschcarpaccio zur Vor- und Holunder-Honig-Tiramisu zur Nachspeise runden dieses phantastische Menu ab. P&#252;nktlich und todm&#252;de sinken wir dann im Schweizerhof kurz nach 10 in unsere Betten.<\/p>\n<p><strong>Tag 9, Montag 13. Juli, Maloja &#8211; Juf<\/strong><br \/>\nEine ebenso bet&#246;rende Wanderung wie die Tour vom Vortag. Ein wundersch&#246;ner Aufstieg zum Lunghinpass macht Lust auf mehr. Wundersch&#246;ne Blicke in die Bergeller Alpen und zur&#252;ck &#252;ber den Silsersee. Heute spielt das Wetter endlich mit. Kurzer Rast auf dem Pass, dann gehts hinunter zum Septimer um gleich wieder zum Forcellina aufzusteigen. Die Landschaft ist wundersch&#246;n, die Blumenwiesen bl&#252;hen um die Wette und leuchten in allen Farben. Der Abstieg durchs recht karge Tal hinunter nach Juf ist recht anstrengend und die 1 1\/4 Stunden die oben am Pass angegeben sind kaum zu machen. Aber auch hier sind wir p&#252;nktlich am Ziel und haben noch gen&#252;gend Zeit in der warmen Bergsonne am Kiosk ein Apfelschorle zu kaufen und unterm Sonnenschirm damit unseren Durst zu l&#246;schen, bevor um 16 Uhr p&#252;nktlich das Postauto kommt und uns mit nach Hause nimmt. Die Fahrt hinunter nach Andeer beginnt sehr verhalten, wird aber mit jedem Kilometer spektakul&#228;rer. Da komm ich bestimmt mal wieder her und wenn ich genug Saft in den Beinen hab, pedal ich das in umgekehrter Richtung mal von Andeer nach Juf hoch.<\/p>\n<p>Rest und Details folgen. Die Bilder kann man bei flickr schon mal angucken, Legenden folgen noch.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157621277622279\/show\/\">Hochtourenwoche<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/finkenmann\/sets\/72157621298316345\/show\/\">Wanderweekend Soglio \u2013 Maloja \u2013 Juf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die diesj&#228;hrige Hochtourenwoche brachte uns zur&#252;ck zu unseren Touren-Wurzeln ins Engadin. 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