{"id":781,"date":"2010-01-06T11:14:49","date_gmt":"2010-01-06T10:14:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=781"},"modified":"2010-01-06T11:14:49","modified_gmt":"2010-01-06T10:14:49","slug":"schaeumchen-im-kaffee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2010-781\/schaeumchen-im-kaffee\/","title":{"rendered":"Sch&#228;umchen im Kaffee"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-782\" title=\"welli\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/welli.jpg\" alt=\"welli\" width=\"432\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/welli.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/welli-300x159.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nTag 19, Samstag, 2. Januar<br \/>\nWellington<\/strong><\/p>\n<p>Ausschlafen&#8230; herrlich. Um halb 10 steh ich auf. Nadja ist schon ein Weilchen wach, weil sie sich zum Chat mit ihrer Schwester verabredet hat. Wir machen erst mal Fr&#252;hst&#252;ck und ich Dusel verbrenn mir auf dem Gasherd am Milchk&#228;nnchen erst mal ganz &#252;bel die Finger. 3 nette Blasen poppen in den n&#228;chsten paar Minuten auf und ich hab die n&#228;chsten Tage daf&#252;r was, wo ich dran rumpopeln kann. Nadja m&#246;chte mir etwas von ihrer Stadt zeigen. Mich juckt am meisten der Botanische Garten. Erstens weil mir solche G&#228;rten immer sehr gefallen und zweitens weil er fast vor der Haust&#252;re liegt. Einfach die Devonstreet hoch zur Uni und noch ein bisschen weiter. Nach vielleicht 20 Minuten erreichen wir die Endstation der ber&#252;hmten Drahtseilbahn, die auf jedem Wellington-Touristenprospekt drauf ist. Zuerst stolpern wir schnell ins Cablecar Museum und dann gehts kreuz und quer durch den Garten. Eine beeindruckende Anlage, die in viele verschiedene Bereiche aufgeteilt ist. Urwald, Kakteengarten, Gew&#252;rzgarten, Rosengarten und vieles mehr. Wir tingeln sicher eineinhalb Stunden &#252;ber die verschlungenen Pfade und landen am Ende unten im Rosengarten und Gew&#228;chshaus, dem ein h&#252;bsches Caf\u00e9 angegeliedert ist. Leider bl&#228;st wieder ein kalter Wind und so ziehen wirs vor unsere St&#228;rkung drinnen einzunehmen.<\/p>\n<p>Weiter gehts dann &#252;ber den alten Friedhof hinunter in die Stadt. Der Businessdistrict ist auch nicht sehr gross, aber die bisher vermissten Kaufh&#228;user und sowas wie eine Einkaufsstrasse finden sich hier. Es ist nichts los. Nadja sagt, die Stadt sei wie ausgestorben. Scheint wohl was dran zu sein, dass &#252;ber Neujahr bis Mitte Januar die Kiwis alle ausfliegen. Ich finds eigentlich ganz gem&#252;tlich und da ich Wellington ja nicht anders kenne. Weiter ziehen wir durch die Gesch&#228;ftsstrasse hin&#252;ber zur Waterfront. Das Wetter wird immer besser, der Wind ist nicht mehr ganz so giftig und so lockt das Caf\u00e9 Eis zum Verweilen in der Sonne. Wie der Name schon sagt, gibts hier lecker Eiscr\u00e8me und guten Espresso. Das Passionfruit Eis ist lecker und l&#228;sst sich inzwischen wirklich im T-Shirt geniessen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-783\" title=\"cafe-eis\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/cafe-eis.jpg\" alt=\"cafe-eis\" width=\"432\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/cafe-eis.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/cafe-eis-300x180.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Nadja hat zum Abendessen noch mit Ann und Peter abgemacht. Ein P&#228;&#228;rchen aus Holland, welches sie von der Schule her kennt. Im Moment ist mir eigentlich gar nicht drum. Ich w&#252;rd lieber nach Hause mich hinlegen, bin hundem&#252;de, aber Miesepeter mag ich auch nicht spielen. Und zu Hause sind wir auch noch nicht.<\/p>\n<p>Inzwischen ist es kurz vor F&#252;nf und wir laufen noch am Te Papa Museum vorbei. Eine Art Landesmuseum f&#252;r Neuseeland mit vielen verschiedenen Ausstellungen, &#252;ber Land und Leute, Fauna und Flora, Geologie und vieles andere. Wir haben nicht mehr allzu viel Zeit und schaffen nur einen Teil der untersten Etage. Bisschen &#252;ber die Geologie des Landes, die Fauna im und &#252;ber dem Wasser und dann ist die Zeit schon rum und das Museum, in das man einfach ohne Eintritt zu bezahlen reinlaufen kann, schliesst seine Porten. Hier kann man sich locker einen ganzen Tag unterhalten. Die Ausstellungen sind spannend und kurzweilig.<\/p>\n<p>Danach reicht die Zeit grade noch f&#252;r einen 15 Min&#252;tigen Power Nap zuhause und nat&#252;rlich knack ich auch gleich weg, rappel mich aber wieder auf, als sich Nadja nebenan im Badezimmer frisch macht. Wir gehen Ann und Peter im h&#228;sslichsten Hochhaus, dass es hier in Wellington gibt abholen. Die Aussicht von dort oben hat ja mit der Fassade nix zu tun und ist wirklich atemberaubend. Nadja hat auf dem Heimweg unserer nachmitt&#228;glichen Sight Seeing Tour noch bei einem gem&#252;tlichen Italiener (Caf\u00e9 Italiano, glaub ich) einen Tisch reserviert und wir sind auch froh, dies getan zu haben, warten doch am Eingang noch andere G&#228;ste auf ein Pl&#228;tzchen. Das Essen ist gut, nicht &#252;berw&#228;ltigend, aber das erwarte ich hier in Neuseeland auch nicht. Die Atmosph&#228;re daf&#252;r sehr herzlich und locker, man f&#252;hlt sich hier richtig wohl. Ann und Peter sind sehr nett und wir unterhalten uns pr&#228;chtig. Den Absacker gibts dann im Southern Cross. Ein Hotel mit einer h&#252;bschen Bar und grossen Open Air Innenhof. Recht stylisch f&#252;r Welli-Verh&#228;ltnisse. Auch die G&#228;ste hier sind nicht mehr ganz so freakig wie am Mittag auf der Strasse. Mir gef&#228;llts, ich bestell mir eine Soda (ja, eine Soda!) und die anderen Kaffee. Darauf wartet man hier in Wellington ohne mit der Wimper zu zucken geschlagene 15 Minuten. Kaffeemachen werde hier so richtig zelebriert, kl&#228;ren mich Ann und Peter auf. Na ja, denk ich mir und kann mir trotzdem nicht vorstellen, was daran so lange dauern kann. Jeder Italiener macht das in einer Minute, wenns sein muss auch wie hier mit einem h&#252;bschen M&#252;sterchen im Milchschaum. Und soooo gut ist der Kaffee hier nun auch nicht, dass der 15 Minuten gekocht werden m&#252;sste ;-)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 19, Samstag, 2. 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