{"id":786,"date":"2010-01-06T11:43:21","date_gmt":"2010-01-06T10:43:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=786"},"modified":"2010-01-06T11:46:43","modified_gmt":"2010-01-06T10:46:43","slug":"nach-em-raege-schiint-dsunne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2010-786\/nach-em-raege-schiint-dsunne\/","title":{"rendered":"Nach em R&#228;ge schiint d&#8217;Sunne"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-787\" title=\"wanaka-pass\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wanaka-pass.jpg\" alt=\"wanaka-pass\" width=\"432\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wanaka-pass.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wanaka-pass-300x170.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nTag 20, Sonntag, 3. Januar<br \/>\nWellington, Queenstown, Wanaka<\/strong><\/p>\n<p>Morgens um 5 gehts wieder aus den Federn. Ich krieg die Augen kaum auf, was sich die n&#228;chsten 6 Stunden nicht wirklich &#228;ndern wird. Der Shuttlebus steht auf die Minute vor der Haust&#252;re. Toller Service hier. Diese Busse kann man online bestellen und dann holen sie dich vor deiner Haust&#252;re ab. Der Tarif f&#252;r uns zwei betr&#228;gt 23 Dollar, was sehr ok ist. Das Wetter ist tr&#252;b, neblig, alles Wolkenverhangen und kalt. Wir torkeln beide etwas schlaftrunken auf dem Flughafen umher. Einchecken geht fix, danach gibts noch Kaffee und Chocolate Muffins und dann ab in den kleinen Flieger. Bin schon lange nicht mehr in einer Propellermaschine gesessen und bin gespannt auf den Flug, der sich aber nicht wirklich anders anf&#252;hlt als der mit einem Jet. Die Augen klappen dann gleich wieder zu und es schl&#228;ft bis zur Zwischenlandung in Christchurch. Aus dem Flieger raus, zum n&#228;chsten Gate, in den n&#228;chsten Flieger rein, T&#252;re zu \u2013 weida! Heissa, noch nie so schnell umgestiegen. Der Flieger ist wider Erwarten gut doppelt so gross und bis auf den letzen Platz ausgebucht. Das hab ich mir anders vorgestellt, auch wenn ich darauf vorbereitet war, dass in Queenstown der B&#228;r tanzt und dies einer der vollsten Pl&#228;tze unserer Ferien sein d&#252;rfte. Egal, die Augen fallen wieder zu und als ich sie kurz vor der Landung wieder &#246;ffne die grosse Ern&#252;chterung: Heftiger Regen und die Berge trist und Wolkenverhangen. Na prima. Wir suchen erst mal die Autovermietung und schnappen uns unser H&#228;uschen auf R&#228;dern. Der Nomad mit dem fetten Aufdruck Back Packer ist die n&#228;chsten 2 Wochen unser zuhause. Schnucklig klein, mit K&#252;hlschrank, Gaskocher und fliessend Wasser. Mehr brauchts nicht, ausser etwas Platz, denn unsere Koffer k&#246;nnen wir weder auspacken noch irgendwo verstauen. Also heisst es die n&#228;chsten Tage umpacken, umr&#228;umen, rumschieben. Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe hat sich schon so etwas wie Routine eingestellt ;-)<\/p>\n<p>Zuerst m&#252;ssen wir uns mit den Lebensgrundlagen versorgen und so gehts zum New World. Wir verstehen uns soweit ganz gut und f&#252;llen mal die ersten T&#252;ten f&#252;r $ 200.\u2013. Inzwischen qu&#228;lt mich der Hunger, Mittag ist schon durch und der Tag dauert schon lange. Zu meinem Entsetzen gibts in dieser Shopingmall kein Fastfood. Kein Burgershop, kein Subway oder sonstwas. Nur ein Caf\u00e9, das &#252;berf&#252;llt ist. Also zum Auto und ab nach Queenstown, dort wirds ja schon was geben. Aber auch hier stehn wir an, oder einfach an der falschen Ecke. Alle Parkpl&#228;tze voll, tausende von Touris die durch die beiden Shoppingstrassen schlendern. Ist uns beiden etwas zu viel. Wir finden dann doch noch ein Pl&#228;tzchen, wo wir uns verpflegen k&#246;nnen und entscheiden uns nach dem Lunch, gleich weiter nach Wanaka zu fahren. Ist einfach zu hektisch hier in der Neuseel&#228;ndischen Adventure-Hochburg. Meine Pl&#228;ne, mich vielleicht f&#252;r einen Bungee- oder Swinging-Sprung anzumelden lass ich auch gleich sausen. Erstens Schweineteuer und zweitens muss man da sicher erst mal anstehn. In der Zwischensaison w&#228;r das sicher toll.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-792\" title=\"bluemchen\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/bluemchen.jpg\" alt=\"bluemchen\" width=\"216\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/bluemchen.jpg 216w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/bluemchen-205x300.jpg 205w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/>Das Wetter hat inzwischen umgeschlagen. Die Sonne hat den Regen vertrieben. Meine Begeisterung von dieser Insel h&#228;lt sich bisher noch in Grenzen, aber schon 5 Minuten nach Queenstown er&#246;ffnen sich einem v&#246;llig neue Welten. Sanfte H&#252;gel umrahmt von hohen Gipfeln, saftig gr&#252;ne Schafweiden wie man sie aus den Prospekten kennt. Toll. Bevors dann &#252;ber den Pass nach Wanaka hoch geht machen wir Halt in Arrowtown. Einem alten Goldgr&#228;berst&#228;dtchen, dass zwar sehr touristisch und rausgeputzt ist, aber es ist niedlich und ein kurzer Stopp lohnt sich alleweil. Anscheinend gibts am Fluss noch alte Chinesische Siedlungen, wor&#252;ber wir aber erst sp&#228;ter im Reisef&#252;hrer lesen. Diese waren damals Gastarbeiter und durften nicht in der Stadt leben und mussten sich ausserhalb primitive H&#252;tten bauen oder lebten in H&#246;hlen. Nach einer Erfrischung gehts dann weiter Richtung Wanaka. Die Strecke ist atemberaubend sch&#246;n. Ich muss gleich beim ersten Viewpoint schon am Fusse des Passes anhalten. Die Landschaft hier fansziniert mich und ich m&#246;chte das unbedingt im Bild festhalten. Beim Fahren hab ich zuwenig Zeit, mein Auge in Ruhe &#252;ber diese einmalige Landschaft schweifen zu lassen. Trotz allem macht die Fahrerei durch eine so faszinierende Gegend richtig Spass, auch wenn ich noch mit den T&#252;cken des Wagens und dem Linksverkehr zum k&#228;mpfen hab. Alles ist andersrum, aber auch wirklich alles. Blinker beim Schweibenwischer, Schaltung und Fahrrichtung sowieso. Und den Innenspiegel vergesse ich meist, weil mein Auge gar nie auf die Idee kommt nach links oben, statt wie gewohnt nach rechts oben zu gucken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-788\" title=\"lake-wanka-backpacker\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/lake-wanka-backpacker.jpg\" alt=\"lake-wanka-backpacker\" width=\"432\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/lake-wanka-backpacker.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/lake-wanka-backpacker-300x181.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Schliesslich erreichen wir Wanaka und machen am Ufer des Sees kurz Halt. Ich bin todm&#252;de und muss erst mal f&#252;nf Minuten die Augen schliessen. Der See ist unglaublich sch&#246;n, die Landschaft erinnert ein bisschen ans Oberengadin. Nach kurzer Rast suchen wir einen Campingplatz f&#252;r die erste Nacht. Nadja hat einen guten Riecher und lotst uns auf einen sehr sch&#246;n gelegenen Motor Home mit toller Sicht auf den See mit der ganzen Bergkulisse. Wir richten uns zum ersten Mal ein, merken wie kompliziert die ganze Umpackerei ist, aber nehmens gelassen. Erst mal St&#252;hle und Campingtisch raus, Weinflasche auf und geniessen. Das Wetter hat gehalten und man h&#228;lts bis nach 9 Uhr die Sonne untergeht prima im T-Shirt aus. Herrlich, was f&#252;r ein Leben, was f&#252;r eine tolle Natur hier in Wanaka.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-789\" title=\"wanakariver\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wanakariver.jpg\" alt=\"wanakariver\" width=\"432\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wanakariver.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wanakariver-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Die Zeit rast. Etwas dass sich in diesen Ferien wohl wiederholen wird. Der Tag ist schon rum und ich frag Nadja ob sie noch Lust auf einen Spaziergang unten am Wanaka River hat. Die Dame an der Reception sagte beim einchecken, dass sich dieser Walk lohnen w&#252;rde. Die Sonne ist schon weg, aber es bleibt ja noch ein Weilchen hell und f&#252;r einen halbst&#252;ndigen Walk ist das ok. Wir sind &#252;berw&#228;ltigt, wie sch&#246;n es hier am Fluss ist und &#228;rgern uns schon fast, dass wir nicht fr&#252;her dran sind, aber alles geht halt einfach nicht. Nach einer dreiviertel Stunde drehen wir um und laufen im Schein der Taschenlampe zur&#252;ck. Ich hoffe die Fotos k&#246;nnen etwas von den Eindr&#252;cken widergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 20, Sonntag, 3. Januar Wellington, Queenstown, Wanaka Morgens um 5 gehts wieder aus den Federn. Ich krieg die Augen kaum auf, was sich die n&#228;chsten 6 Stunden nicht wirklich &#228;ndern wird. Der Shuttlebus steht auf die Minute vor der Haust&#252;re. Toller Service hier. 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