{"id":804,"date":"2010-01-08T11:42:02","date_gmt":"2010-01-08T10:42:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=804"},"modified":"2010-01-08T12:27:34","modified_gmt":"2010-01-08T11:27:34","slug":"bush-walk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2010-804\/bush-walk\/","title":{"rendered":"Bush Walk"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-808\" title=\"wildwest-car\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wildwest-car.jpg\" alt=\"wildwest-car\" width=\"432\" height=\"297\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wildwest-car.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/wildwest-car-300x206.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nTag 22, Dienstag, 5. Januar<br \/>\nTe Anau, Manapouri<\/strong><\/p>\n<p>Bevor wir unseren lauschigen Nachtplatz im Nirgendwo verlassen klettern wir &#252;ber den Zaun auf der anderen Strassenseite und laufen einen kleinen H&#252;gel hoch um das breite Tal mit dem lauschigen Fl&#252;sschen etwas besser zu &#252;berschauen. Diese Ruhe und Weite hier ist grandios. Seit wir gestern Nacht hier angekommen sind, hat uns vor dem Einschlafen genau noch ein Auto passiert, heute Morgen seit dem Aufstehen zwei. Wir geniessen nochmal den Blick und ziehen dann weiter. Te Anau (spricht man Tiano) ist nicht mehr weit. Ein verschlafenes kleines Kaff, das recht rausgeputzt daherkommt. Es gibt eine Mainroad mit ein paar Stores, ein Touri-Info und das isses dann. Am Ende der Strasse der See mit dem Infobuilding des Tourveranstalters f&#252;r die Milford Sound und Doubtful Sound Touren. Wir schauen schnell rein, informieren uns &#252;bers Wetter, gehen noch schnell r&#252;ber in den Supermarkt und f&#252;llen unsere Vorr&#228;te auf. Da wir von verschiedenen Seiten geh&#246;rt hatten, dass der Doubtful Sound nicht so &#252;berlaufen sei, ziehen wir noch 20 km weiter nach Manapouri, von wo die Doubtful Sound Touren starten. Dieses Nest ist nochmal kleiner als Te Anau. Der Laden ist mit einem kleinen Caf\u00e9 verbunden und etwa so gross wie mein Wohnzimmer und Schlafzimmer zusammen. Es gibt zwei Holiday Parks, den Hafen und ein paar weitere H&#228;user. Wir finden einen netten kleinen Campground der nahe beim Waiau River liegt und uns sehr gut gef&#228;llt. Als wir den Wagen geparkt haben, gehen wir zu Fuss einem sch&#246;nen kleinen Pfad folgend zum Pearl Harbour und informieren uns dort &#252;ber die Doubtful Sound Touren, Wandervorschl&#228;ge und das aktuelle Wetter. Da die Prognosen f&#252;r &#252;bermorgen eher besser sind (aber nicht wirklich gut) entscheiden wir uns morgen eine Wanderung zu machen und den langen Ausflug auf den Donnerstag zu legen. Das nette Girl hinter dem Counter empfielt uns eine Rundwanderung, die auf der anderen Flussseite beginnt und nur per Ruderboot oder Wassertaxi erreichbar ist. Uns gef&#228;llt die Idee und nachdem wir auch noch einen Tipp f&#252;r einen kurzen Nachmittagsspaziergang bekommen ziehen wir zufrieden ab.<\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-807\" title=\"bushwalk\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/bushwalk.jpg\" alt=\"bushwalk\" width=\"432\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/bushwalk.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/bushwalk-300x205.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Wir st&#228;rken uns schnell und packen dann unseren Camper und fahren wieder ein St&#252;ck zur&#252;ck Richtung Te Anau. Dort gibts einen Zugang zum bekannten Kepler Trail. Dies ist eine der bekanntesten mehrt&#228;gigen Rundwanderungen in Neuseeland. Wir finden den richtigen Abzweiger nach dem zweiten Versuch und sind nicht mehr ganz so &#252;berrascht, dass auf dem Parkplatz wo der Walk beginnt, schon viele Autos stehen. Zuerst muss man einen Fluss auf einer Swinging Bridge &#252;berqueren. Diesmal ein etwas gr&#246;sseres Teil, als die Br&#252;cke von gestern. Sie quert aber auch einen gr&#246;sseren Fluss. Wir sch&#228;tzen ihn gar gr&#246;sser ein als die Reuss. Danach gehts wieder in Neuseel&#228;ndischen Regenwald. Wow! Der ist ja noch vielf&#228;ltiger als der von gestern. Wir sind v&#246;llig &#252;berrascht wie unterschiedlich sich diese W&#228;lder pr&#228;sentieren. Mal recht einf&#228;ltig, einfach wieder die Beeches mit ihren klitzekleinen Bl&#228;ttchen. Diesmal aber nicht gezackt sondern glatt. Dann durchqueren wir Waldst&#252;cke wo der gesamte Boden mit Farnen &#252;berwachsen ist, oder folgen einen kleinen Fl&#252;sschen mit seinem typischen hellbraun gef&#228;rbten Wasser. Dies verf&#228;rbt sich tats&#228;chlich durch die Bl&#228;tter der Pflanzen; hab ich in einem Faltblatt gelesen. Mitten im Wald steht da pl&#246;tzlich wieder eine kleine H&#228;ngebr&#252;cke um ein Fl&#252;sschen zu &#252;berqueren und am Ende landen wir in einer grossen Waldlichtung in einem riesigen Moor. Die Wege sind hervorragend hergerichtet. Man kann fast immer nebeneinander laufen und wenns mal sumpfig wird, sind Bretterwege verlegt. Wir sind beide von diesen W&#228;ldern sehr beeindruckt und k&#246;nnen uns kaum satt sehen. Wir k&#246;nnten zwar noch weiter laufen, aber es ist schon wieder am D&#228;mmern und wir sind schon &#252;ber eine Stunde unterwegs. Also umkehren, zur&#252;ck zum Auto und auf unserem schnuckligen Campground Abendessen kochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 22, Dienstag, 5. 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