{"id":832,"date":"2010-01-11T13:22:23","date_gmt":"2010-01-11T12:22:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=832"},"modified":"2011-07-07T23:55:40","modified_gmt":"2011-07-07T22:55:40","slug":"832","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2010-832\/832\/","title":{"rendered":"Trauminsel"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-830\" title=\"25-steward-island\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-steward-island.jpg\" alt=\"25-steward-island\" width=\"432\" height=\"259\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-steward-island.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-steward-island-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nTag 25, Freitag, 8. Januar<br \/>\nInvercargill, Stewart Island<\/strong><\/p>\n<p>Zeit sich mal &#252;bers Wetter hier unten auszulassen. Bis jetzt ists immer irgendwie aufgegangen. Auf unseren Wanderung hatten wir meist besseres Wetter als beim planen gedacht. Zwar hats uns auf dem Manapouri Walk verregnet, aber es h&#228;tte schlimmer sein k&#246;nnen. Im Regenwald spielt das schlechte Wetter keine grosse Rolle. Im Gegenteil, der nasse Wald hat fast einen gr&#246;sseren Reiz, als wenns hier trocken ist. Ok, wenn die Sonne reinscheint ist das Licht spezieller und eindr&#252;ckler aber all in all wars wirklich ok. Die Wetterprognosen sind hier aber eine Geschichte f&#252;r sich. Herr Kachelmann k&#246;nnte hier unten Million&#228;r werden, w&#252;rde er es schaffen auch hier so verl&#228;ssliche Prognosen zu geben wie in der Schweiz und Deutschland. Ich spreche aber nicht etwa von 80 oder 90 Prozent f&#252;r den n&#228;chsten Tag. Ich glaub er w&#228;r schon ein Hero, wenn ers auf &#252;ber 50% bringen w&#252;rde. Wir versuchten unsere Touren immer einigermassen dem Wetter anzupassen. Wenn am einen Tag stand, morgen Regen, &#252;bermorgen etwas besser, dann legten wir unsere Pl&#228;ne so gut wir konnten danach. Nur hatte bis anhin die Prognose kaum gestimmt. Regentage waren oft den ganzen Tag sonnig, besser vorausgesagte Tage meist regenreicher. Das einzige was einigermassen passte, war die Temperatur. Und die ist einfach mal gesagt, schweinekalt. Sommer und 12 oder 14 Grad ist nicht grad sehr toll. Aber ich damit gerechnet, dass es hier in Neuseeland oft Regnet und auch k&#252;hl werden kann und somit bin ich auch vom Wetter nicht entt&#228;uscht. Die Kiwis machen sich eh einen Spass daraus und kalauern permanent &#252;ber ihr phantastisches Wetter. Heute geh&#246;rt als wir mit dem Wassertaxi zur Ulva Island fuhren als es zu regnen begann: See, the liquid Sun is coming&#8230; lol<\/p>\n<p>Auch heute Morgen prasselte der Regen auf unser Dach. Nadja musste mal ein bisschen schlafen. Ihr Husten qu&#228;lt sie nun schon seit dem 3. Tag unserer gemeinsamen Zeit. So stehen wir erst nach neun auf und essen gem&#252;tlich Fr&#252;hst&#252;ck. Wir entscheiden uns mit dem Flieger nach Stewart Island &#252;berzusetzen, da Nadja Angst hat, bei rauher See die n&#228;chsten 24 Stunden bleich und kotzend zu verbringen. Und bei dem Wind, der unseren kleinen Bus manchmal fast von der Strasse weht, ist die st&#252;ndige &#220;berfahrt sicher kein Zuckerschlecken, obwohl mich die Schiffsreise mehr reizen w&#252;rde. Aber halb so wild. So machen wir uns nach dem Fr&#252;hst&#252;ck auf Richtung Flughafen. Wir haben nichts gebucht und hoffen einfach, dass es wir noch einen Platz kriegen. Als wir in den kleinen Flughafen von Invercargill eintreten ist hier keine Menschenseele zu sehn. Weder hinter den Check-In Schaltern noch in der Cafeteria oder sonstwo. So schlendern wir mal kurz durch die Halle und versuchen irgendwo jemanden anzutreffen. Schlussendlich zeigt sich dann doch ein Mann hinter einem Check-In Desk und als ich ihn frage, wo man hier einen Flug nach Stewart Island buchen k&#246;nne, meint er: Hier bei mir. Prima! Noch prima-her ;-) dass es grad noch 3 freie Pl&#228;tze f&#252;r den ein Uhr Flug gibt. Ist es doch schon 12 durch. Wir l&#246;sen also unser open Ticket und h&#252;pfen eine knappe halbe Stunde sp&#228;ter in die 10 pl&#228;tzige Propellermaschine. Der nette Herr hinter dem Check-In ist nicht nur Ticketverk&#228;ufer und Koffertr&#228;ger, n&#246;, dat ist auch gleich noch der Pilot. Er meint beim einsteigen, dass es heute windig sei und der Flug etwas holprig werden k&#246;nne, aber nicht wirklich heftig und so isses denn auch. Eine tolle Maschine und ein toller &#220;berflug. Nach 20 Minuten setzen wir auf der Insel auf und ein kleiner Bus bringt uns hinunter nach Oban an die Halfmoon Bay.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-833\" title=\"25-oban5-Panorama\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-oban5-Panorama1.jpg\" alt=\"25-oban5-Panorama\" width=\"432\" height=\"118\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-oban5-Panorama1.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-oban5-Panorama1-300x81.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Auf Stewart Island leben knapp 400 Menschen. Verteilt rund um die Halfmoon Bay auf ca. 4% der Inselfl&#228;che. Der Rest ist alles Nationalpark. An der Halfmoon Bay sind alle wichtigen Einrichtungen. Das South Sea Hotel, die Post, der Hafen, der Supermarkt, Info-Zentren f&#252;r allgemeine Veranstalter und vom Nationalpark, zwei Caf\u00e9s, der Desk der Stewart Island Fluggesellschaft, die Schule und ein Museum.<\/p>\n<p>Wunderbar relaxed, ruhig und verschlafen. Die Sonne kam schon kurz nachdem wir aufgestanden sind wieder raus und h&#228;lt sich heute erstaunlicherweise den ganzen Tag. Wir m&#252;ssen aber erst Mal unseren Aufenthalt hier auf der Insel organisieren. Zuerst stolpern wir gleich mal ins South Sea Hotel und bekommen eher zuf&#228;llig noch das letzte freie Zimmer. Aber nur f&#252;r eine Nacht. Wir w&#252;rden gerne aber 2 oder 3 mal hier &#252;bernachten, weil der erste Eindruck der Insel uns beide v&#246;llig begeistert. Wir checken dann mal f&#252;r die eine Nacht ein und gehen dann gleich weiter ins Visitor Center. Dort hilft uns eine &#228;ltere etwas wirre Dame weiter, Telefoniert mit Hinz und Kunz, aber alles scheint ausgebucht. Sogar die Backpacker-Unterkunft. Zuf&#228;llig stolpert dann noch Isabelle ins Office, die ein B&amp;B hat und offeriert uns noch ein freies Zimmer. Kostet zwar im Vergleich zum Hotel locker mal 200 Dollar mehr die Nacht, aber wir nehmen trotzdem an. Lucky we! Dann buchen wir noch eine guided Tour auf Ulva Island. Eine kleine Insel die im Paterson Inlet liegt und renaturiert wurde. Das Paterson Inlet ist eine grosse nat&#252;rliche Bucht die von Stewart Island umschlossen wird. Auf Ulva Island wurden s&#228;mtliche nicht heimischen Tiere und Pflanzen ausgerottet um den einheimischen V&#246;geln und Pflanzen wieder eine Lebensgrundlage zu bieten. Die Plage von nicht einheimischen Tieren wie Ratten, Opossums, Hasen und vielen weiteren Spezies haben viele V&#246;gel hier fast ausgerottet.<br \/>\nWir sind happy, dass wir nun doch noch alles fixen konnten. War nicht sehr klug ohne was zu buchen hier auf die Insel zu kommen, aber es hat ja doch noch alles geklappt. Die Tour zur Mason Bay lassen wir sausen. Zu aufw&#228;ndig und zu wenig Zeit. W&#228;re sicher auch ein einmaliges Erlebnis gewesen, aber die Dame am Schalter sagt, dass es hier auf der Insel viele kleinere Walks gibt die auch sehr sch&#246;n sind. So lassen wir das also bleiben und gehen erst mal den Hunger im h&#252;bschen Cafe &#252;ber der Warf stillen. Wie &#252;blich in New Zealand und auch in Australien ordert man alles an der Theke, bezahlt und setzt sich. Ich bekomme leckere Pasta und wir geniessen die entspannte Athmosph&#228;re und die sch&#246;ne Aussicht auf die Bucht im Caf\u00e9.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-835\" title=\"25-steward-island-1\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-steward-island-11.jpg\" alt=\"25-steward-island-1\" width=\"432\" height=\"228\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-steward-island-11.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/25-steward-island-11-300x158.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Gegen f&#252;nf machen wir uns dann noch auf einen Spaziergang zum einzigen Cache auf der Insel und werden an eine wundersch&#246;ne Bucht gef&#252;hrt. In der Mitte der Bucht steht ein kleiner &#252;berwucherter Felsen auf dem das Objekt meiner Begierde versteckt ist. Die Sonne scheint und es ist im Moment angenehm warm. Nur ist die Flut schon am steigen und man kommt nicht mehr trockenen Fusses auf den Fels. Auch das hochkrempeln der Hose reicht nicht und ich will das Unterfangen schon fast sausen lassen. Nadja muntert mich aber auf, es doch in den Undies zu versuchen und irgendwie packt mich dann doch wieder das Jagdfieber. Also Hosen runter und in den Unterhosen durchs fast h&#252;fthohe Wasser die paar Meter zum Rock. Die Steine sind voller Muscheln. Auch ein paar ganz sch&#246;ne Miesmuscheln k&#246;nnte man hier holen, aber das lassen wir nat&#252;rlich. Ich klettere ans hintere Ende des grossen Felsens und von dort hinauf, wie es im Listing beschrieben ist. Ein kurzes climb to the top um die Aussicht zu pr&#252;fen und dann wieder ein paar Meter hinunter und ich hab die Kiste gefunden. Ein wirklich einzigartig sch&#246;ner Ort, so macht das Cachen gleich wieder freude. Bis ich wieder zur&#252;ck bin ist die Flut schon wieder ein paar Zentimeter gestiegen und ich schaffs grad noch meine Unterhosen trocken zu halten. Ein tolles Bild: Oben dicker Winterpulli, unten Unterhosen. So machen sich die Cacher wohl immer und &#252;berall wieder mal l&#228;cherlich. Auf dem R&#252;ckweg w&#228;hlen wir dann einen kurzen Trail durch den Busch. Einmal mehr fasziniert mich hier der Regenwald. So dicht und vielf&#228;ltig, einfach toll.<br \/>\nZum Abendessen haben wir einen Tisch im South Sea Hotel reserviert und essen Blue Cod in zwei verschiedenen Varianten. Nadja die bekannte Fish &amp; Chips Version und ich &#252;berbacken mit K&#228;se und Reis. Der K&#228;se muss nicht sein und so kratze ich ihn ab. Der Fisch aber ist sehr lecker. Ach ja, zur Vorspeise hab ich Seafood Chouder bestellt. Umpf&#8230; musste ich einfach probieren, auch wenn ich beim ersten Anblick erst mal leer schlucken muss. Sieht sehr seltsam aus, diese dicke cr\u00e8mefarbene Suppe. Aber dieser dicke Cr\u00e8medingens schmeckt ganz hervorragend, reicht aber schon fast als Hauptmalzeit. Das Resti ist sehr einfach aber recht charmant. Viel Auswahl hat man hier in Oben auch nicht. Morgen Abend probieren wir dann das zweite Restaurant auf der Insel, das Church Hill Restaurant. Dort soll es lecker Seafood geben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 25, Freitag, 8. Januar Invercargill, Stewart Island Zeit sich mal &#252;bers Wetter hier unten auszulassen. Bis jetzt ists immer irgendwie aufgegangen. Auf unseren Wanderung hatten wir meist besseres Wetter als beim planen gedacht. Zwar hats uns auf dem Manapouri Walk verregnet, aber es h&#228;tte schlimmer sein k&#246;nnen. 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