{"id":847,"date":"2010-01-11T13:44:58","date_gmt":"2010-01-11T12:44:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=847"},"modified":"2011-07-07T23:52:19","modified_gmt":"2011-07-07T22:52:19","slug":"rakiura","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2010-847\/rakiura\/","title":{"rendered":"Rakiura"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-846\" title=\"27-rakiura\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-rakiura.jpg\" alt=\"27-rakiura\" width=\"432\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-rakiura.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-rakiura-300x150.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nTag 27, Sonntag, 10. Januar<br \/>\nStewart Island, Curio Bay<\/strong><\/p>\n<p>Lezter Tag auf Stewart Island. Wir m&#246;chten nochmal einen Walk machen. Wir m&#246;chten zur Maori Beach, welche schon im Rakiura Nationalpark liegt. Heisst nat&#252;rlich fr&#252;h aufstehen, da wir kurz vor vier am Airport Terminal in Oban sein m&#252;ssen. Unser Lady hat um halb 8 das Fr&#252;hst&#252;ck f&#252;r uns parat. Herrlich. Wir m&#252;ssen nichts tun, bekommen (w&#228;ssrigen) Kaffee, Cereals mit frischem Obst, Toast und gekochtes Ei, oder wie wirs haben m&#246;chten. Nadja entscheidet sich f&#252;r scrambled Eg mit Schinken und Tomate. Isabelle kocht dann zwar ein Spiegelei, aber auch egal. Sie ist um die 70, sehr gespr&#228;chig und h&#246;flich und vermietet schon ein ganzes Weilchen Zimmer. Ihr Mann muss vor kurzem erst verstorben sein und sie sagt uns auch, dass es ihr Spass mache, G&#228;ste zu bewirten. Kann ich verstehen, dass sie sich besonders ohne Mann &#252;ber Abwechselung freut. Hier in Stewart Island kennt sich ja jeder. Und so weiss Isabelle auch auf alle Fragen eine Antwort. Sie kennt das deutsche Paar, dass in der ZDF Doku portr&#228;tiert wurde, kenn Matt unseren Guide und kennt auch die Familie der Dame die wir mal nach dem Weg gefragt hatten und deren Nichte gestern auf der Insel geheiratet hat.<br \/>\nGegen neun haben wir dann fertig gefr&#252;hst&#252;ckt und unsere Koffer wieder gepackt und spazieren los. Nach einer guten Stunde Marsch begegnen wir dann dem Stewart Island Tuk Tuk, dass von einer ziemlich massigen Maori Frau gefahren wird. Sie winkt uns und fragt, ob wir eine Taxi br&#228;uchten und wo wir denn hin wollten. Wir sagen, dass wir zur Maori Beach laufen m&#246;chten und wieder zur&#252;ck. Sie bietet uns dann f&#252;r 30 Dollar an, uns bis zum Nationalparkeingang zu fahren und uns am Mittag dann wieder abzuholen, damit wir den Tag etwas stressfreier geniessen k&#246;nnen. Da Nadja immer noch ziemlich rumkr&#228;nkelt und nicht wirklich fit ist, nehmen wir ihr Angebot an und lassen uns erst mal zur Lee Bay fahren. Lustig, ist glaub ich das erste Mal dass ich auf einem Tuk Tuk fahre. Und das nicht mal in Asien und bei vielleicht grad mal 12 Grad&#8230; brrrr&#8230; ziemlich frisch und zugig. An der Bay l&#228;dt sie uns dann ab und wir vereinbaren die Abholzeit am Nachmittag. So zotteln wir dann los. Auch diese Tour ist sehr sch&#246;n, f&#252;hrt duch zwei h&#252;bsche Buchten und immer durch den Regenwald, der auch hier wieder anders ist, als die bisher gesehenen. Die Maori Beach ist wundersch&#246;n. Ein kleines Fl&#252;sschen mit goldenem Regenwaldwasser trennt aber den Strand vom Weg und man kommt nicht trockenen Fusses r&#252;ber. Also Schuhe aus und durch. Die Beach ist wundersch&#246;n und einsam. Trotzdem sind heute einige Trekker unterwegs, die entweder die &#252;ber 10-t&#228;gige Rundtour &#252;ber die Mason Bay machen oder den 2-3 t&#228;gigen Rakiura Walk in Angriff nehmen. Am Ende der Bucht f&#252;hrt eine Swinging Bridge dann weiter, aber wir lassens bleiben. F&#252;r f&#252;nf Minuten w&#228;rmt sogar die Sonne mal etwas, wird aber prompt vom n&#228;chsten Regenschauer wieder vertrieben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-848\" title=\"27-maori-beach\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-maori-beach.jpg\" alt=\"27-maori-beach\" width=\"432\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-maori-beach.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-maori-beach-300x167.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Um eins machen wir uns dann auf den R&#252;ckweg. Nadja leidet, der Husten will einfach nicht besser werden. Am Parkplatz vertreiben wir uns dann noch ein Weilchen die Zeit, bis unser Tuk Tuk kommt und in die Stadt zur&#252;ck bringt. Ich hol mir in dieser Zeit noch ein paar neuseel&#228;ndische Postkarten. Vielleicht finde ich noch Zeit ein paar zu verschicken ;-) Wir haben noch gen&#252;gend Zeit um im South Sea Hotel einen Kaffee und ne heisse Schokolade zu schl&#252;rfen und gehen dann drei H&#228;user weiter zum einchecken. Herrlich. Hier ist alles so nah beieinander und so schnucklig. Jeder hat irgend ein Micro Business am laufen. Kleine Kaffees, Tuc Tuc Unternehmen, selbst&#228;ndiger Guide, es gibt nur ein paar Scooters zu vermieten, zwei Restaurants und die Stewart Island Airline hat sich das alte Postgeb&#228;ude unter den Nagel gerissen. Der Bus f&#228;hrt uns dann wieder aufs Flugfeld 5 Minuten oberhalb Obans und es geht dann auch gleich los und zur&#252;ck aufs Festland. Bis auf ein Luftloch, dass mir mal kurz das Gef&#252;hl des Freefalls wieder in Erinnerung bringt geht alles gut. Es sch&#252;ttelt und schaukelt, aber das tat es auch schon auf der Hinreise.<br \/>\nUnser Backpacker freut sich auch wieder auf uns. Stand er doch schon ganz traurig und alleine auf dem Parkplatz und hat auf uns gewartet. Wir gehen in Invercargill noch das n&#246;tigste einkaufen, tanken die Maschine voll und unsere arg gebeutelten Portemonnaies werden auch wieder mit Papier gef&#252;llt. Stewart Island ist ganz sch&#246;n teuer. Aber auch ganz sch&#246;n sch&#246;n ;-)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-850\" title=\"27-farn\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-farn.jpg\" alt=\"27-farn\" width=\"216\" height=\"385\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-farn.jpg 216w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-farn-168x300.jpg 168w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/>Wir nehmen uns vor, bis zu den Catlins zu fahren und bei der ersten Sehensw&#252;rdigkeit, die wir sehen m&#246;chten zu &#252;bernachten. Ich habe mich nicht wirklich schlau gemacht &#252;ber diese Region und lass mich hier von Nadja leiten. Als ich sie zum vierten Mal frage was der Slope Point sei sind wir schon fast beim Abzweiger und endlich check ich, dass dies wohl der bekannte Wegweiser sei. Also, die 6 km mehr Gravel Road tun uns auch nicht mehr weh. Nachdem der Starkregen 5 Minuten vorher aufgeh&#246;rt hat, wagen wirs. Ich denke: Da fahrn wir schnell hin, steigen aus und gucken und machen schnell Foto und weiter. Aber nix ist. Da kommt dann irgenwann mal ein Schild wo steht: Parkplatz: 20 Minuten zum Slope Point. Der Slope Point ist der s&#252;dlichste Punkt der S&#252;dinsel. Also tigern wir los. Es ist schweinekalt, der Wind bl&#228;st einen fast um und die Schafweide &#252;ber die&#8217;s zum Leuchtfeuer hinunter geht ist absolut durchweicht. Erst quillt das Wasser durch die wohl gebrochene Sohle von unten durch, dann schaff ichs nicht mehr die Wasserl&#246;cher zu umgehen und laufe mit nassen F&#252;ssen hinunter. Dort steht dann aber nicht der erwartete Wegweiser sondern nur sein kleiner Bruder, der auf dem einen Schild die 4600 irgendwas Kilometer zum S&#252;dpol angibt und die 5100 sonstwas zum &#196;quator. So ein Mist und ich hab jetzt nasse F&#252;sse und es ist kalt. Egal, macht ja trotzdem immer Spass sowas.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-851\" title=\"27-pinguin\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-pinguin1.jpg\" alt=\"27-pinguin\" width=\"432\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-pinguin1.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/27-pinguin1-300x164.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/p>\n<p>Der letzte Abschnitt sind dann nur noch gut zehn Kilometer und wir stranden in der Curio Bay. Der Camping ist sehr einfach und liegt in einem grossen Flachsfeld, welches doch ein bisschen vor dem steifen Wind sch&#252;tzt. Der nette Herr im Office weist uns unsere Power Site zu und sagt uns noch, dass man hier die Yellow Eyed Pinguine sehen kann. Wir stellen unser Haus ab, ich zieh mir trockene Schuhe ab und in einem 10-min&#252;tigen Spaziergang gehen wir runter zur Curios Bay. Tats&#228;chlich sehen wir dort 3 Pinguine &#252;ber den felstigen Strand in ihre Nester spazieren. Ein sehr h&#252;bsches und lustiges Erlebnis. Ich am&#252;sier mich vor allem, wenn sie auf Steine h&#252;pfen. Hoffe, dass die Fotos wenigstens was geworden sind. Morgen fr&#252;h gehn wir dann noch an die andere Beach, dort sieht man mit Gl&#252;ck noch Delphine.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 27, Sonntag, 10. Januar Stewart Island, Curio Bay Lezter Tag auf Stewart Island. Wir m&#246;chten nochmal einen Walk machen. Wir m&#246;chten zur Maori Beach, welche schon im Rakiura Nationalpark liegt. Heisst nat&#252;rlich fr&#252;h aufstehen, da wir kurz vor vier am Airport Terminal in Oban sein m&#252;ssen. 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