{"id":876,"date":"2010-01-14T04:56:51","date_gmt":"2010-01-14T03:56:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=876"},"modified":"2018-08-31T11:27:02","modified_gmt":"2018-08-31T10:27:02","slug":"ende-2-akt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2010-876\/ende-2-akt\/","title":{"rendered":"Der letzte Tag bei den Kiwis"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-879\" title=\"31-akaroa\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/31-akaroa.jpg\" alt=\"31-akaroa\" width=\"432\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/31-akaroa.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/31-akaroa-300x161.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nTag 31, Donnerstag, 14. Januar<br \/>\nAkaroa, Christchurch, Wellington<\/strong><\/p>\n<p>Stahlblauer Himmel, kaum Wind, ertr&#228;gliche Temperaturen. Es f&#252;hlt sich morgens um sieben auf jeden Fall ertr&#228;glich an. Vielleicht ist es auch nur der blaue Himmel, der einem suggeriert, es sei und werde sch&#246;n warm. Super! So sieht also Neuseeland aus, wenn die Sonne scheint. Und zwar nicht nur zwischen zwei Regenschauern bei Orkanb&#246;en, sondern so richtig, ohne schwarze bedrohliche Wolken gleich neben dem Loch in den Wolken wo die gelbe Kugel grad mal so durchseint. Und das alles an unserem letzten Tag on Tour. Shit happens. Es macht auf jeden Fall das Aufstehen und Aufr&#228;umen etwas leichter. Wir m&#252;ssen um 12 in Christchurch den Wagen abgeben, m&#252;ssen noch alles packen und aufr&#228;umen und m&#246;chten auch noch Zeit f&#252;r ein gem&#252;tliches Zmorge. Das erste Mal in unseren zwei Wochen outdoor. Wow!<\/p>\n<p>Die Gegend strahlt in sch&#246;nstem Neuseeland-Licht, alles klappt wunderbar und wir k&#246;nnen um halb 10 los. Nat&#252;rlich w&#228;hlen wir die &#252;berw&#228;ltigende Touristen Route oben durch. Hab ja schon gestern erz&#228;hlt wie sch&#246;n die ist. Bei diesen Verh&#228;ltnissen gleich nochmal ein bisschen mehr. Also los und es bleibt sogar noch soviel Zeit, dass wir an einem h&#252;bschen Viewpoint noch schnell einen Cache heben k&#246;nnen und die Sicht &#252;ber die ganze Bay nochmal geniessen d&#252;rfen. Pr&#228;chtig! Wie gern w&#252;rd ich hier oben mal mit dem Bike durchradeln, auch wenn die Steigungen h&#246;llisch sind. Aber vielleicht werd ich auch mal wieder ein bisschen fitter ;-) Wir geniessen die letzten Minuten und sind erstaunt, wie schnell von S&#252;den her schon wieder Wolken herein ziehen. 10 Minuten sp&#228;ter ist die Sonne weg, der ganze Himmel wieder bedeckt und als wir Little River passieren tr&#246;pfeln schon wieder die ersten Regentropfen. Das war dann wohl der k&#252;rzeste Sommer, den ich bisher erlebt hatte. Der Wind wird auch wieder st&#228;rker und die T-Shirtphase dauerte grade mal zwei Stunden. Prima! So geht das hier also. Ich hab mich ja in diesen Wochen schon an manches Wetterph&#228;nomen gew&#246;hnt, auch an die schnellen Wechsel, aber das setzt dann doch dem ganzen noch das Kr&#246;nchen auf. Ach&#8230; hab ich mich schon &#252;ber die Vorhersagen der neuseel&#228;ndischen Wetterdienste ausgelassen? Ich glaube die Prognosen stimmten zu ungef&#228;hr 70 Prozent, wenn man sich genau auf das Gegenteil einstellte, als sie einem vorhersagten. Bucheli und Kachelmann sind ja wahre Helden im Vergleich zu den Jungs die hier das Wetter ausw&#252;rfeln.<\/p>\n<p>Ach und wenn ich grad schon dabei bin: Etwas Nachhilfe in der Strassenbeschilderung k&#246;nnte auch nicht schaden. Da besteht definitiv Nachholbedarf, hatten wir uns doch komplett in Christchurch verfahren. Sicher wars auch nicht ganz unerheblich, dass wir nur mit Gratis Maps unterwegs waren und es nie schafften eine wirklich gute Karte zu kaufen. Ganz zu Beginn h&#228;tte es die bei der Autovermietung mal gegeben, wir dachten aber dass wir die in jedem anderen Gesch&#228;ft auch wieder f&#228;nden. War dann aber nicht so und in den d&#252;nnbesiedelten Gebieten im S&#252;den braucht man auch nicht wirklich detaillierte Karten. Trotz allen Querelen fanden wir dann doch noch zum Flughafen und konnten unseren Wagen noch rechtzeitig zur&#252;ckbringen. Wir sagten noch, was alles nicht in Ordnung war: Herunterfallende Dichtungen an beiden Schiebet&#252;ren, abgefallene Schrankkn&#246;pfe, schlechte Bremsen und &#8230; da war noch mehr, aber das war mir im Moment der Abgabe, dann irgendwie egal und auch nicht mehr so wichtig. Der Checker steckte dann die Dichtungen einfach wieder zur&#252;ck und schien damit zufrieden. Na ja, werden sich die n&#228;chsten dann wieder dr&#252;ber freuen. Wer CUF995 mietet, sollte das vielleicht bei der &#220;bergabe grade schnell pr&#252;fen und auch checken ob die Bremsen sch&#246;n ziehen und zwar nicht nur von 40 auf Null, sondern auch bei einem 16% Gef&#228;lle auf einer Passstrasse ;-)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-880\" title=\"31-welli\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/31-welli.jpg\" alt=\"31-welli\" width=\"216\" height=\"283\" \/>Der Flug zur&#252;ck nach Welli dann reibungslos und zu unserem Erstauen ein ruhiger Flug und Sonne in Wellington. Kaum Wind: Hatten wir das heute nicht schon mal? Prima! Denken wir. Lassen uns schnell an 20 Devon Street shutteln, machen uns schnell frisch und freuen uns auf den Walk auf den Mount Vic, Nadjas Joggingstrecke. Danach dann noch ein Eis im Caf\u00e9 Eis. Alles prima, zur Not doch noch ein Pull&#246;verchen einpacken und zwischen 4 und 5 ziehn wir los. Der Anstiegt auf die Aussichtsplattform ist ziemlich stotzig, aber die Aussicht umso sch&#246;ner. Schon unten in der Stadt ziehen aber wieder von S&#252;den Wolken auf und als wir eine halbe Stunden sp&#228;ter oben auf der Aussichtsplattform stehen, bl&#228;st uns ein eisiger, steifer Wind ins Gesicht. Von Sonne nat&#252;rlich keine Spur mehr und wir haben Angst verregnet zu werden. Werden wir nicht, aber wir frieren uns einen ab. Die Rundumsicht ist hervorragend. Von hier oben sieht man den ganzen Hafen, fast die ganze Bay und nat&#252;rlich Wellington Downtown und auf der anderen Seite des Mount Vic den Flughafen. Allzu lange geniessen wir diesen Blick aber nicht: Zu Kalt und die Regenwolken sind zu bedrohlich. Andrea und Felix haben uns noch auf ein kurzes Hallosagen eingeladen. Andrea war Nadjas erste Flatmate und wohnt in einem sch&#246;nen Penthouse im sechsten Stock mit Sicht &#252;ber die halbe Stadt, den Hafen und hinaus in die Bay. Traumhaft. Wir plaudern ein bisschen l&#228;nger als geplant, ist aber ok. Sind wirklich zwei nette. Danach gehts dann bei st&#252;rmischem Wind und Nieselregen zur&#252;ck nach Hause, wo ich mein Durcheinander im Koffer wieder etwas ordne und dann um elf ins Bett falle. Muss ja morgen schon wieder um halb f&#252;nf auf. Good night Wellington.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 31, Donnerstag, 14. Januar Akaroa, Christchurch, Wellington Stahlblauer Himmel, kaum Wind, ertr&#228;gliche Temperaturen. Es f&#252;hlt sich morgens um sieben auf jeden Fall ertr&#228;glich an. Vielleicht ist es auch nur der blaue Himmel, der einem suggeriert, es sei und werde sch&#246;n warm. Super! So sieht also Neuseeland aus, wenn die Sonne scheint. 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