{"id":914,"date":"2010-01-15T23:13:41","date_gmt":"2010-01-15T22:13:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=914"},"modified":"2010-02-04T23:18:09","modified_gmt":"2010-02-04T22:18:09","slug":"australien-zum-zweiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2010-914\/australien-zum-zweiten\/","title":{"rendered":"Australiens S&#252;den"},"content":{"rendered":"<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-920\" title=\"33-camping\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/33-camping1.jpg\" alt=\"33-camping\" width=\"432\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/33-camping1.jpg 432w, https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/33-camping1-300x203.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><br \/>\nTag 32, Freitag, 15. Januar<br \/>\nWellington, Sydney, Nowra, Honey Moon Bay<\/strong><\/p>\n<p>Einmal mehr sch&#252;ttelt mich mein Wecker zu Unzeiten aus dem Bett. Um 5 steht der Shuttle unten an der Hauptstrasse. Ich verabschiede mich von Nadja und rausche los. Thanks for your company Frau Meier, hat richtig Spass gemacht. Auf dem Airport herrscht wider erwarten Ghetto. Zwei endlose Schlangen vor dem Checkin f&#252;r zwei Fl&#252;ge nach Brisbane und Sydney. Ich stell mich hinten an und bin froh, bei Zeiten hier gewesen zu sein. Es geht kaum vorw&#228;rts, die Zeit verrinnt und nach einer Stunde werden die restlichen Wartenden auf weitere Schalter verteilt. Nat&#252;rlich erwisch ich die Kolonne, wo gar nix mehr geht. W&#228;r ich stehen geblieben w&#228;r ich nach 5 Minuten durch gewesen. So bin ich schlussendlich der zweitletzte der eincheckt. Es bleibt noch eine halbe Stunde und nat&#252;rlich findet die Dame hinterm Schalter noch einen Fehler in meinem Australien Visum, wird nerv&#246;s, beginnt zu telefonieren, springt von ihrem Sitz hoch und versucht das zu fixen. Umpf&#8230; langsam werd auch ich unruhig, nach einer weiteren Viertelstunde ist dann der Fehler mit dem falschen Geburtsdatum gefixt und ich darf einchecken und zum Gate losrennen. Dort komm ich aber erstmal nicht rein, weil ich noch eine Flughafentaxe f&#252;r weiss ich nicht was bezahlen muss&#8230; Ist mir ja noch nie untergekommen. Also, dr&#252;ck ich die 25$ auch noch ab und eile im Sauseschritt zu meinem Gate, rein in den Flieger und hoch.<br \/>\nBin hundem&#252;de und verpenn den halben Flug. Kann ja nicht wirklich schlafen, weil meine F&#252;sse wieder zu surren beginnen und qu&#228;l mich so durch eine halbschlaf-koma irgendwas Phase. Ist aber ok, der Flug ist ja nicht so lang.<\/p>\n<p>In Sydney dann wieder Hochbetrieb auf dem Airport, aber hier geht alles reibungslos. Melde mich kurz bei Dundee, weil er wider erwarten mit der halben Familie in die Honeymoon Bay gekommen ist. Ich l&#246;s mir ein Ticket nach Nowra und k&#228;mpf mich einigermassen hilflos zum richtigen Zug durch. Funzt hier alles bisschen anders und ich benehm mich wirklich schusslig, denn das T&#252;rchen wo ich mein Ticket reinstecke geht nicht auf. Nachdem Hilfe herbei eilt und am T&#252;rchen nebendran etwas Panik ausbricht, merke ich langsam, dass wohl ich der &#220;belt&#228;ter war und das Chaos nebendran ausgel&#246;st habe. Anyway. Nat&#252;rlich geht mein Ticket dann am nie ge&#246;ffneten T&#252;rchen nicht mehr, weils ja schon das nebendran aufgemacht hat. Ich entdecke dann an der Front der T&#252;rchen die Pfeile die unter dem Ticketschlitz zum richtigen T&#252;rchen weisen. Na ja&#8230; man muss ja erst mal alles lernen. Und dass die europ&#228;ische Logik hier im linksfahrenden Land nichtmehr dieselbe ist und nat&#252;rlich auch der Ticketschlitz das T&#252;rchen links und nicht rechts davon &#246;ffnet, scheint dann pl&#246;tzlich einigermassen logisch ;-) Ein netter Herr &#246;ffnet mir dann ein Nebentor und l&#228;sst mich passieren. Ich nehm die Airportlinie zur Central und wechsle dann dort zu den Intercity Z&#252;gen. Die Wegweiser verwirren mich etwas und als das T&#252;rchen erneut vor mir verschlossen bleibt hilft mir ein indischer Bahnangestellter weiter, brabbelt mich in herrlichsten Indian Englisch voll, liest mir die richtigen Verbindungen raus und weist mich ans rechte Ort, was ich irgenwie nicht mitbekomme und auf meinen Einlass im T&#252;rchen vor mir bestehe. Er weist mich dann erneut darauf hin, dass mit meinem Ticket alles in Ordnung ist, nur dass sich dieses T&#252;rchen nicht &#246;ffnen w&#252;rde, weil mein Zug ganz wo anders losf&#228;hrt. Auch das begreift der Schweizer Tourist dann endlich und torkelt schlussendlich ans rechte Ort. Der Zug f&#228;hrt aber erst in einer halben Stunde, so kann ich mir noch was zu trinken holen und kauf mir ein paar Schokoriegel. Sonst gibts nix, denn aus dem Bereich in dem die Z&#252;ge hier abfahren kommt man ja nicht mehr raus. Das heisst man k&#228;me schon raus, aber die Ehrfurcht, nicht wieder reinzukommen ist dann doch zu gross ;-)<\/p>\n<p>Erci ruft mich nochmal zur&#252;ck und sagt mir, dass er mich schon in Kiama abholen k&#228;me. Ich hab nicht grad die beste Verbindung erwischt und muss in Dopta und Kiama umsteigen. Bin also recht froh, aus dem heissen Zug rauszukommen. Draussen nieselts &#252;brigens mal wieder. Ich nehms gelassen, denn wenigstens f&#252;hlt sich die Luft mal wieder angenehm warm an. Sonja und Anna begleiten Erci und wir holen uns unten am Strand noch schnell eine Pizza und verspeisen sie am Strand. Dann noch ein Shoppingstop in Callala und weiter an die Honeymoon Bay. Einige Passagen auf dem Weg von Nowra zur Honeymoon Bay kommen mir bekannt vor. Zum Teil ganz unbedeutendes. Lustig, was so h&#228;ngen bleibt.<\/p>\n<p>Auf dem Campground dann grosse Freude, all die bekannten Gesichter wieder zu sehn. Martha ist da, nat&#252;rlich Karl und Thomas und die Richie Family: Richard und Jacky, Breeana, Branson und ihr Baby Finn. Ich baue mein Zelt auf und installiere mich. Herrlich, eine ruhigere Zeit bricht an. Honeymoon ist immer noch ein wunderbarer Spot. Easy going und man f&#252;hlt sich hier einfach wohl. Ich staune immer wieder wie sich die Camper hier einrichten. Jeder baut sein eigenes kleines D&#246;rfchen mit K&#252;che, Dusche und Schlafstellen. Meist werden die ganzen Installationen von einem grossen Dach &#252;berspannt. Nat&#252;rlich ist Strom da, selbst ein TV steht in Karls Wohnstube und die Dusche wird auch von einer Autobatterie betrieben. Der Generator steht hinten im Busch, f&#252;r den Fall, dass die Stromspender ihren Geist aufgeben. Drei Macs stehen rum, DVD Player f&#252;r die Kids. Es fehlt einem an nix. Ausser&#8230; die Temperaturen und das Wetter d&#252;rfte etwas besser sein. But i don\u2019t care. Honeymoon Bay ist herrlich, man kann wieder in Flip Flops und Shorts rumtigern und t&#228;glich duschen ist schon fast verp&#246;nt. Was will man mehr: Bisschen K&#246;rpergeruch, schwarze F&#252;sse, R&#228;nder unter den N&#228;geln und klebrige Haut geh&#246;ren hier zum Alltag. Ich bin f&#252;r die n&#228;chsten Tage parat!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 32, Freitag, 15. Januar Wellington, Sydney, Nowra, Honey Moon Bay Einmal mehr sch&#252;ttelt mich mein Wecker zu Unzeiten aus dem Bett. Um 5 steht der Shuttle unten an der Hauptstrasse. Ich verabschiede mich von Nadja und rausche los. Thanks for your company Frau Meier, hat richtig Spass gemacht. 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