{"id":93,"date":"2006-06-19T18:54:08","date_gmt":"2006-06-19T17:54:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/?p=93"},"modified":"2006-06-29T00:00:26","modified_gmt":"2006-06-28T23:00:26","slug":"ausbildungswoche-engadin-tag-1-montag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.per-net.ch\/blog\/2006-93\/ausbildungswoche-engadin-tag-1-montag\/","title":{"rendered":"Ausbildungswoche Engadin (Tag 1, Montag)"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" id=\"image91\" alt=\"Sven am ersten Felsen\" src=\"http:\/\/www.per-net.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/06\/tag2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Es geht los. Heute ist noch Schonfrist und wir stehen nicht in aller Herrgottsfr&#252;he auf. Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck laufen wir via Saoseosee hinauf zum Violasee. Zwei wundersch&#246;ne Bergseen. Der untere hat eine unglaubliche Farbe und ist von Wald umgeben, der h&#246;her gelegene Violasee liegt an der Waldgrenze ist ges&#228;umt von Wiesen, grossen Felsbrocken und lichtem Baumbestand. Traumhaft! Wir machen hier halt und schl&#252;pfen zum ersten Mal in den Klettergurt und &#252;ben die ersten Knoten. 8er, 8er gesteckt, Mastwurf, Halbmastwurf, Klemmknoten, Spirenstich. Ganz sch&#246;n verwirrend am Anfang. Ich bin zum Gl&#252;ck nicht der einzige, der diese Dinger nicht auf Anhieb hinbekommt, oder sie nach 10 Minuten schon fast wieder vergessen hat. Aber die ersten Erfolge stellen sich dann doch ziemlich schnell ein.<\/p>\n<p>Keine Lust zum lesen? <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/66391969@N00\/sets\/72157594179067675\/\">Hier gibts die Bilder<\/a>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nach diesen ersten Trocken&#252;bungen zeigt uns Werner noch wie man einen Flaschenzug baut. Ich bin fasziniert, was man mit einem Seil, zwei Karabinern, einer Schlinge und einer Repschnur hinbekommt. Danach laufen wir um den See und erklimmen einen riesigen Felsblock etwas oberhalb des Sees, f&#252;r die erste &#220;bung am Seil. Zuerst lassen wir uns abseilen, dann versuchen wir die schr&#228;ge Platte wieder hochzuklettern. Obwohl nicht &#252;berm&#228;ssig steil, sind wir alle ganz sch&#246;n ins Schwitzen gekommen. Nachdem jeder einmal runter und wieder hochgeklettert ist, gehen wir weiter zum Klettergarten, der an einer Felswand etwas oberhalb des Sees liegt. Nun gilts ernst. Das ganze schaut von unten immer harmloser aus, als wenn man in der Wand h&#228;ngt. Pl&#246;tzlich ist das Ding einfach nur noch steil und die Griffe um sich zu halten oder die F&#252;sse draufzustellen sind entweder unendlich weit weg oder einfach zu klein &#8230; Ich hab ein mulmiges Gef&#252;hl als ich das erste Mal hochklettere. Sven ist vorgestiegen und ist nach 2\/3 der Strecke nicht mehr weitergekommen. Respekt: Vorgestiegen! Ich hatte schon M&#252;he beim nachsteigen. Bin dann zwar noch 2 Meter weitergekommen, danach war aber auch fertich. Jeder versuchte sich ein bisschen, kletterte mal hoch, sicherte einen Kameraden oder schaute einfach mal zu. Werner erkl&#228;rte das eine oder andere, half uns mit dem Anseilen, beim Knoten binden oder beantwortete unsere Fragen geduldig. Als gegen F&#252;nf dicke Wolken aufzogen und auch ein paar Tropfen vom Himmel fielen, machten wir uns zackig auf den Heimweg. Unterwegs begann es dann doch mal ein bisschen zu regnen, aber als wir in der H&#252;tte ankamen, war der Himmel schon fast wieder wolkenfrei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht los. Heute ist noch Schonfrist und wir stehen nicht in aller Herrgottsfr&#252;he auf. Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck laufen wir via Saoseosee hinauf zum Violasee. Zwei wundersch&#246;ne Bergseen. 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